Der Umgang mit diesem „ms-resource:AppListName“-Chaos nach einem Windows-Update kann ziemlich merkwürdig sein. Manchmal verschwindet das Symbol der Kontakte-App einfach oder erscheint mit diesem seltsamen Ressourcennamen anstelle des gewohnten App-Symbols. Wenn ein Klick darauf nichts bewirkt oder es sich nur um eine leere Stelle im Startmenü handelt, sind Sie nicht allein. Meistens sind es nur übriggebliebene Registry-Einträge oder Verknüpfungen von Windows-Updates, die nicht ordnungsgemäß entfernt wurden. Nicht unbedingt kritisch, aber ja, es ist ärgerlich und lässt die Benutzeroberfläche etwas fehlerhaft aussehen.
Um das Problem zu beheben, gibt es einige bewährte Methoden – manche sind schnell, andere etwas aufwendiger. Ziel ist es, die verbliebenen Dateien oder Registry-Einträge zu entfernen oder zurückzusetzen, die Windows verwirren. Denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen. Sehen wir uns nun einige Optionen an, die Sie ausprobieren können. Vorwarnung: Für einige Schritte sind Administratorrechte oder die Eingabe in der Kommandozeile erforderlich. Wenn Sie sich damit nicht auskennen, lesen Sie die folgenden Hinweise bitte zuerst.
So beheben Sie das Problem, dass ms-resource:AppListName im Startmenü angezeigt wird
Methode 1. Führen Sie die Problembehandlung für Windows Store-Apps aus.
Das ist ein naheliegender erster Schritt. Problembehandlungstools sind hilfreich, um häufige App-Probleme aufzuspüren und den Fehler mit dem Ressourcennamen möglicherweise unkompliziert zu beheben. Sie eignen sich gut, wenn es sich lediglich um einen fehlerhaften App-Cache oder einen kleineren Fehler nach einem Update handelt.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Einstellungen.
- Unter „Update und Sicherheit“ finden Sie die Option „Problembehandlung“.
- Klicken Sie auf „Zusätzliche Problembehebungen“, falls die übliche Liste nicht angezeigt wird.
- Scrollen Sie nach unten, wählen Sie „Windows Store-Apps“ und klicken Sie dann auf „Problembehandlung ausführen“.
Diese Funktion prüft auf häufige Probleme mit Store-Apps, die möglicherweise zu einem ungewöhnlichen Namen oder einem fehlenden Symbol führen. Normalerweise behebt sie das Problem automatisch oder liefert Hinweise zur Fehlerursache. Manchmal funktioniert sie bei manchen Konfigurationen etwas unzuverlässig, aber es ist einen Versuch wert, bevor man sich mit komplexeren Problemen befasst.
Methode 2. Führen Sie einen vollständigen Sicherheitsscan mit Windows Defender durch.
Ja, Schadsoftware kann manchmal Anwendungseinträge verändern oder fehlerhafte Ressourcenverweise verursachen. Ein Tiefenscan kann nicht nur Schadsoftware aufspüren, sondern auch die Störungen beseitigen, die diese Anzeigeprobleme verursachen. Auf einem Rechner hat es das Problem behoben; auf einem anderen hat es einfach nicht funktioniert, aber ein Versuch schadet ja nicht.
- Klicken Sie in Ihrer Taskleiste auf den Pfeil „Ausgeblendete Symbole einblenden“ und suchen Sie dann das Windows Defender- Symbol. Doppelklicken Sie anschließend darauf.
- Gehen Sie zu Viren- und Bedrohungsschutz
- Klicken Sie unten auf „Scanoptionen“.
- Wählen Sie „Microsoft Defender Offline-Scan“ – dadurch wird Ihr PC neu gestartet und außerhalb von Windows nach Schadsoftware gesucht.
- Klicken Sie jetzt auf „Scannen“ und warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Wenn Sie auf Antivirensoftware von Drittanbietern setzen, ist das auch in Ordnung, aber die in Defender integrierte Option ist ausreichend, sofern sie auf dem neuesten Stand gehalten wird.
Methode 3. Löschen Sie die verbliebene ms-resource-Datei oder die Verknüpfung manuell.
Das ist zwar die radikalste Methode, funktioniert aber ziemlich zuverlässig. Man muss nur die übrig gebliebenen Dateien aufspüren und löschen, insbesondere wenn sie sich in den üblichen Autostart- oder Startmenüordnern befinden. Die Schwierigkeit? Sie könnten versteckt sein oder ungewöhnliche Namen haben.
- Geben Sie %AppData% in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste.
- Navigieren Sie zu Roaming > Microsoft > Windows > Startmenü > Programme
- Suchen Sie nach Einträgen mit dem Namen ms-resource:AppListName oder ähnlichen ungewöhnlichen Ressourcenverweisen.
- Falls Sie es finden, löschen Sie es mit Umschalt + Entf – löschen Sie es nicht einfach, da es sich um eine Verknüpfung oder einen Link mit ungewöhnlichen Eigenschaften handeln könnte.
Prüfen Sie dies auch C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs, da sich dort manchmal noch Restdateien verbergen. Durch deren Löschung kann Windows möglicherweise verhindern, dass die fehlerhafte Ressourcenreferenz geladen wird.
Methode 4. Windows Update-Komponenten zurücksetzen
Windows-Updates können bekanntermaßen Datenreste hinterlassen, die App-Einträge oder Startmenü-Symbole beeinträchtigen. Durch das Zurücksetzen der Update-Komponenten kann Windows neu gestartet werden. Dies behebt häufig auch fehlerhafte Symbole, defekte Verknüpfungen oder ungewöhnliche Ressourcenzeichenfolgen.
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator: Geben Sie „cmd“ in die Suchleiste ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“.
- Kopieren Sie diese Befehle nacheinander und drücken Sie nach jedem Befehl die Eingabetaste :
net stop bits net stop wuauserv net stop appidsvc net stop cryptsvc Del "%ALLUSERSPROFILE%\Application Data\Microsoft\Network\Downloader\*.*" rmdir /s /q "%SystemDrive%\SoftwareDistribution" rmdir /s /q "%SystemRoot%\System32\catroot2" regsvr32 /s atl.dll regsvr32 /s urlmon.dll regsvr32 /s mshtml.dll netsh winsock reset netsh winsock reset proxy net start bits net start wuauserv net start appidsvc net start cryptsvc
Starten Sie den Computer anschließend neu. Manchmal reicht es schon, diese Einstellungen zurückzusetzen, damit Windows den Startmenü-Cache neu aufbaut und die verwaisten Einträge entfernt.
Methode 5. Verwenden Sie PowerShell, um die Ressourceneinträge zu bereinigen und zu entfernen.
Dies ist eine etwas fortgeschrittenere, aber recht effektive Lösung. Dabei wird das problematische Paket entfernt, das möglicherweise noch vorhanden ist und die Ressourcenreferenz verursacht.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Windows PowerShell (Administrator) aus.
- Geben Sie folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste :
Get-AppxPackage -all *HolographicFirstRun* | Remove-AppPackage -AllUsersDieser Befehl zielt auf bekannte Überreste der HolographicFirstRun-App ab, die möglicherweise mit Ihrem Problem zusammenhängen. Bei manchen Systemen schlägt er beim ersten Versuch fehl oder bewirkt nichts. Versuchen Sie es in diesem Fall weiter oder starten Sie das System neu.
- Starten Sie anschließend Ihren PC neu.
- Öffnen Sie abschließend den Task-Manager ( Ctrl + Shift + Esc), suchen Sie den Windows Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Task beenden“. Starten Sie ihn anschließend neu, indem Sie „Datei“ > „Neuen Task ausführen“ auswählen, den Befehl eingeben
explorer.exeund die Eingabetaste drücken.
Nach all dem hilft oft nur noch das Löschen des Caches und der verbliebenen Einträge. Manchmal genügt aber auch ein kleiner Anstoß, um die Startmenüdatenbank von Windows zu aktualisieren. Das Problem lässt sich zwar nicht sofort beheben, aber Geduld zahlt sich meist aus.
Zusammenfassung
- Führen Sie die Problembehandlung für Windows Store-Apps aus, um häufige Probleme zu erkennen.
- Scannen Sie nach Malware, insbesondere mit Windows Defender Offline
- Überflüssige Ressourcendateien oder Verknüpfungen manuell löschen
- Setzen Sie die Windows Update-Komponenten zurück, um festsitzende Update-Daten zu löschen.
- Verwenden Sie PowerShell, um persistente App-Pakete zu entfernen.
Zusammenfassung
Die Behebung dieser Fehler mit Ressourcennamen erfordert in der Regel eine Kombination aus Cache leeren, überflüssigen Dateien entfernen und einigen Windows-Komponenten zurücksetzen. Ehrlich gesagt ist es etwas frustrierend, wie sich diese Probleme nach Updates häufen, aber die meisten Lösungen sind relativ einfach, sobald man mit dem Vorgehen vertraut ist. Falls bisher nichts geholfen hat, lohnt es sich, die betroffenen App-Pakete genauer zu untersuchen oder die betroffenen Apps sogar neu zu installieren. Hoffentlich funktioniert Ihr Startmenü mit einer dieser Methoden wieder normal. Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden.