Warum dieser Fehler auftritt und was er bedeutet
Die Meldung „Die Installation konnte nicht abgeschlossen werden, da ein Updatedienst beendet wurde“ ist ziemlich ärgerlich, besonders wenn Windows sich weigert, Updates zu installieren. Die Ursache ist oft ein Absturz, eine Deaktivierung oder ein anderes Problem mit dem Windows-Updatedienst. In diesem Fall kann Ihr System keine aktuellen Patches, Sicherheitsupdates oder Fehlerbehebungen erhalten. Daher ist die Behebung dieses Problems entscheidend für die Sicherheit und den reibungslosen Betrieb Ihres PCs. Manchmal handelt es sich nur um einen technischen Fehler, manchmal wird das Problem aber auch durch Schadsoftware oder beschädigte Systemdateien verursacht. In jedem Fall erfahren Sie hier, wie Sie das Problem beheben können.
Lösung 1. Führen Sie die Windows Update-Problembehandlung aus.
- Öffnen Sie zunächst das Startmenü und anschließend die Einstellungen.
- Wählen Sie „Update und Sicherheit“ aus.
- Klicken Sie auf „Problembehandlung“ und dann auf „Zusätzliche Problembehandlungen“.
- Suchen Sie nach „Windows Update“ und klicken Sie auf „Problembehandlung ausführen“.
- Falls Probleme auftreten, folgen Sie den Anweisungen – manchmal genügt es, den Vorgang einfach laufen zu lassen. Starten Sie anschließend das System neu und versuchen Sie das Update erneut.
Diese Methode ist meist die erste Wahl, da sie in Windows integriert ist und häufige Probleme unkompliziert beheben kann. Bei manchen Systemen funktioniert sie auf Anhieb, bei anderen müssen Sie sie möglicherweise erneut ausführen oder eine andere Lösung ausprobieren.
Lösung 2. Starten Sie den Windows Update-Dienst neu.
Manchmal hängt sich der Aktualisierungsdienst einfach auf oder gerät in einen fehlerhaften Zustand. Ein Neustart kann das Problem beheben und alles wieder zum Laufen bringen. Es ist quasi ein schneller Reset für den Dienst, also einen Versuch wert.
- Drücken Sie Windows + R, um das Dialogfeld „Ausführen“ zu öffnen.
- services.msc öffnen und auf OK klicken
- Scrollen Sie in der Liste nach unten, um Windows Update zu finden.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Eigenschaften“. Stellen Sie unter „ Starttyp“ die Option „Automatisch“ ein.
- Stellen Sie sicher, dass der Dienststatus als „Wird ausgeführt“ angezeigt wird. Falls nicht, klicken Sie auf „Starten“.
- Klicken Sie auf „Anwenden“ und „OK“.
- Schließen Sie das Fenster und starten Sie Ihren PC neu.
Dadurch werden viele Fälle behoben, in denen der Aktualisierungsdienst deaktiviert wird oder abstürzt. Es mag anfangs etwas seltsam erscheinen, warum es nicht funktioniert, aber sobald der Dienst läuft, werden Aktualisierungen in der Regel reibungslos durchgeführt.
Lösung 3. Deinstallieren oder deaktivieren Sie Antivirensoftware von Drittanbietern.
Antivirenprogramme von Drittanbietern (wie Norton, Avast oder McAfee) können Windows Update manchmal blockieren. Wenn Sie Ihr Antivirenprogramm kürzlich installiert oder aktualisiert haben, könnte dies die Ursache sein. Eine vorübergehende Deinstallation kann die Installation der Updates möglicherweise erleichtern. Starten Sie den Computer nach der Deinstallation neu und versuchen Sie es erneut mit dem Update.
- Gehen Sie zu Systemsteuerung > Programme > Programm deinstallieren
- Suchen Sie Ihr Antivirenprogramm eines Drittanbieters, wählen Sie es aus und klicken Sie dann auf „Deinstallieren“.
- Starten Sie das System nach der Deinstallation neu, um zu prüfen, ob das Update-Problem behoben ist.
Wenn das funktioniert, sollten Sie einen Wechsel zu Windows Defender oder ein Update Ihres Antivirenprogramms auf die neueste Version in Erwägung ziehen, da ältere Versionen Updates manchmal unerwartet blockieren. Auf manchen Systemen lässt sich so ein scheinbar hartnäckiges Problem schnell beheben.
Lösung 4. Beschädigte Windows Update-Datenbank reparieren
Eine häufige Ursache für diese Fehler ist eine beschädigte Windows Update-Datenbank. Sie können die Update-Komponenten manuell zurücksetzen, indem Sie einige Dienste beenden, Cache-Ordner umbenennen und anschließend alles neu starten. Das ist zwar etwas umständlich, funktioniert aber.
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator. Suchen Sie danach, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie dann „ Als Administrator ausführen“.
- Geben Sie diese Befehle nacheinander ein (oder kopieren Sie sie) und drücken Sie nach jedem Befehl die Eingabetaste :
net stop wuauserv net stop cryptSvc net stop bits net stop msiserver Ren C:\Windows\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.old Ren C:\Windows\System32\catroot2 Catroot2.old net start wuauserv net start cryptSvc net start bits net start msiserver
Nach Abschluss des Vorgangs starten Sie Ihren PC neu. Dadurch wird manchmal ein hängengebliebener Update-Cache geleert und Windows kann neue Update-Daten abrufen. Beachten Sie, dass dies auf manchen Rechnern mehrmals oder nach einem Neustart erforderlich sein kann.
Lösung 5. Windows-Systemdateien reparieren
Beschädigte Systemdateien können ebenfalls Updatefehler verursachen. Die Ausführung des Systemdatei-Überprüfungsprogramms (SFC) ist eine einfache Möglichkeit, diese zu beheben.Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie folgenden Befehl aus:
sfc /scannow
Dabei wird Ihr System gescannt und versucht, beschädigte Dateien zu reparieren. Manchmal findet es Probleme, die es nicht beheben kann, und dann müssen Sie einen gründlicheren DISM-Scan durchführen:
- Führen Sie diese Befehle nacheinander aus:
DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth DISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealth DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Starten Sie anschließend Ihren PC neu und versuchen Sie es erneut mit dem Update. Erfahrungsgemäß behebt diese Methode die meisten grundlegenden Fehler, die ein ordnungsgemäßes Installieren von Updates verhindern.
Lösung 6. Windows-ISO für Updates verwenden
Wenn nichts anderes funktioniert, kann die Installation des Updates über ein ISO-Image eine wirksamere Methode sein. Sichern Sie aber vorher unbedingt Ihre wichtigen Daten (Vorsicht ist besser als Nachsicht).Dann:
- Laden Sie das Windows Media Creation Tool herunter
- Starten Sie den Assistenten und wählen Sie „Installationsmedium erstellen (USB-Stick, DVD oder ISO-Datei)“.
- Wählen Sie Sprache, Edition und Architektur (passend zu Ihrer aktuellen Windows-Version).
- Wählen Sie die ISO-Datei aus und speichern Sie sie an einem leicht zu findenden Ort.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ISO-Datei und wählen Sie „Bereitstellen“.
- Öffnen Sie das eingebundene Laufwerk und doppelklicken Sie anschließend auf setup.exe.
- Folgen Sie den Anweisungen, um Ihr System zu aktualisieren, ohne Ihre Dateien zu verlieren – es handelt sich dabei um eine Art Reparaturinstallation.
Diese Methode ist zwar nicht narrensicher, kann aber hartnäckige Update-Fehler umgehen, wenn nichts anderes hilft. Trotzdem sollten Sie Ihre Daten vorsichtshalber sichern.