Windows 11 Startmenü-Kategorieansicht bietet keine manuellen Steuerelemente, Apps werden der Kategorie „Andere“ zugeordnet – Microsoft reagiert auf Nutzerfeedback

Windows 11 Startmenü-Kategorieansicht bietet keine manuellen Steuerelemente, Apps werden der Kategorie „Andere“ zugeordnet – Microsoft reagiert auf Nutzerfeedback

Das umstrittene Startmenü in Windows 11 verstehen

Windows 11 führt ein überarbeitetes Startmenü ein, das bei Nutzern gemischte Reaktionen hervorgerufen hat. Das Layout ist zwar auf Einfachheit ausgelegt, lässt aber wichtige Anpassungsoptionen vermissen, wie beispielsweise die Möglichkeit, Anwendungen manuell zu kategorisieren. Laut Microsoft wird das Feedback der Nutzer berücksichtigt, es gibt jedoch keine Garantie für sofortige Änderungen.

Ein neues Layout: Die Struktur des Startmenüs

Das neue Startmenü präsentiert sich in einem übersichtlichen, einseitigen Design, sodass der Umweg über „Alle Apps“ entfällt. Die Liste der installierten Anwendungen befindet sich nun unterhalb der Empfehlungen. Es stehen drei Ansichtsoptionen zur Verfügung: Kategorie (Standardeinstellung), Raster und Liste – letztere erinnert an frühere Windows-Versionen.

Windows 11 Startmenü-Kategorienlayout

Einige Nutzer vergleichen die Kategorienansicht mit mobilen Betriebssystemen wie Android oder iOS und schätzen das Konzept, kritisieren aber die mangelnden Anpassungsmöglichkeiten. Viele sind der Meinung, dass selbst kleinere Änderungen, wie das Verschieben von Apps in bevorzugte Kategorien, möglich sein sollten. Da Microsoft seinen Fokus zunehmend auf KI-Fortschritte richtet, sehnen sich die Nutzer nach grundlegenden Organisationsfunktionen.

Die Frustrationen der App-Organisation

Eine beträchtliche Anzahl von Nutzern hat Probleme mit der schieren Anzahl an Anwendungen in der Kategorie „Sonstige“.So berichtete beispielsweise ein Nutzer von 48 Apps in dieser Kategorie, was exzessives Scrollen über vier Seiten erforderlich machte, um bestimmte Programme zu finden. Diese Unübersichtlichkeit wirft Fragen zur automatischen Zuordnung von Anwendungen auf.

Weitere Kategorien im Windows 11-Startmenü

Nutzerfeedback unterstreicht die problematische Kategorisierung; beliebte Programme wie Hulu, Visual Studio und WhatsApp landen oft fälschlicherweise unter „Sonstige“.Ein unzufriedener Nutzer beklagte: „Das Starten des Menüs zu organisieren ist ein Albtraum. Ich würde das Windows-11-Startmenü sofort gegen das von Windows XP tauschen.“ Solche Rückmeldungen deuten auf die Sehnsucht nach den individuelleren Benutzeroberflächen früherer Windows-Versionen hin.

Feedback vom Nutzer

Als Reaktion auf die weit verbreitete Unzufriedenheit hat Microsoft die Bedenken hinsichtlich der Kategorisierung im Startmenü zur Kenntnis genommen und dieses Feedback an sein Entwicklungsteam weitergeleitet, um mögliche zukünftige Verbesserungen zu prüfen.

Das Kategorienzuordnungssystem verstehen

Die Kategorien im Windows 11-Startmenü werden durch ein lokales Zuordnungssystem, genauer gesagt durch eine 15 MB große JSON-Datei, bestimmt. Diese Datenbank arbeitet offline und ordnet Kategorien anhand des Paketfamiliennamens der Anwendung und der zugehörigen numerischen Kategorie-IDs zu (z. B.Produktivität, Soziales, Spiele usw.).

Bei der Installation einer neuen Anwendung prüft Windows die JSON-Datei anhand des Paketfamiliennamens, um die Anwendung korrekt zu kategorisieren. Existieren jedoch nicht mehrere Anwendungen in einer bestimmten Kategorie, werden selbst korrekt erkannte Anwendungen der Kategorie „Andere“ zugeordnet.

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Darüber hinaus beansprucht das aktuelle Design des Startmenüs beträchtlichen Bildschirmplatz, sodass die Benutzer nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, dessen Abmessungen anzupassen.

Was denken Sie darüber?

Was halten Sie vom neuen Startmenü? Finden Sie es eine nützliche Funktion oder finden Sie es eher störend? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken in den Kommentaren unten mit.

Quellen & Bilder

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