Samsung erzielt 80 % Ausbeute beim 4-nm-Prozess, während das von NVIDIA unterstützte Unternehmen Groq, IBM und Baidu den Foundry-Services beitreten.

Samsung erzielt 80 % Ausbeute beim 4-nm-Prozess, während das von NVIDIA unterstützte Unternehmen Groq, IBM und Baidu den Foundry-Services beitreten.

Der führende südkoreanische Halbleiterhersteller Samsung hat laut Seoul Economic Daily eine beeindruckende Produktionsausbeute von 80 % bei seinem 8-Nanometer-Chipfertigungsprozess erzielt. Die Diskussion um Samsungs Produktionseffizienz hat sich intensiviert, nachdem verschiedene Medien die früheren Ausbeuteprobleme des Unternehmens hervorgehoben hatten. Die Ausbeute eines Fertigungsprozesses ist entscheidend für dessen wirtschaftliche Rentabilität, und niedrigere Ausbeuten können für Halbleiterhersteller erhebliche Kosten verursachen, da die Kunden fehlerhafte Produkte nicht verwenden oder vermarkten können.

Groqs Partnerschaft mit Samsung: NVIDIAs Einfluss

In einer verwandten Meldung hat Groq, ein von NVIDIA unterstütztes Unternehmen, bei Samsung Foundry Bestellungen für seine Sprachverarbeitungseinheiten (LPUs) aufgegeben. Diese spezialisierten Chips sind speziell für Inferenzaufgaben in KI-Systemen entwickelt. Das Unternehmen hat drei LPU-Generationen entwickelt, wobei die neueste Version, der NVIDIA Groq 3 LPX, auf der NVIDIA GTC-Konferenz Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Dieser Chip der dritten Generation dient als Inferenzbeschleuniger und ist mit NVIDIAs Rubin-KI-Chipserie kompatibel.

Anfang 2023 gab Groq eine strategische Allianz mit Samsung Foundry zur Fertigung seiner LPU der zweiten Generation im fortschrittlichen 4-nm-Verfahren bekannt. Dieses Verfahren, SF4X genannt, ermöglicht den Aufbau von Systemen, die nahtlos mit 85.000 bis 600.000 Chips arbeiten können und somit den Bedarf an zusätzlichen externen Chips eliminieren.

Die Abbildung vergleicht die Rubin GPU und die Groq 3 LPU anhand ihrer Spezifikationen: 288 GB HBM4 und 500 MB SRAM, mit Leistungskennzahlen von 50 PFLOPs (NVFP4) für die Rubin GPU und 1, 2 PFLOPs (FP8) für die Groq 3 LPU.
Prozessoren mit extrem hoher Leistungsfähigkeit vereint.

Fortschritte in der 4-Nanometer-Technologie bei Samsung

Die Economic Daily berichtete, dass Groq für die Produktion seiner LPU-Chips der dritten Generation auch auf Samsung Foundry setzt. Zuvor hatte die Chosun Daily bereits berichtet, dass NVIDIA-CEO Jensen Huang die Partnerschaft zwischen Samsung Foundry und Groq für diese fortschrittlichen Chips bestätigt habe.

Der Bericht zeigt außerdem, dass IBM, Baidu und ein chinesisches Kryptowährungsunternehmen ihre 4-Nanometer-Chips ebenfalls von Samsung beziehen. Da Samsung bei diesem Fertigungsprozess eine Ausbeute von 80 % erzielt, befindet sich das Unternehmen auf einem ausgereiften Produktionsniveau und hat die anfängliche Produktionsphase hinter sich gelassen. Samsung hat die Massenproduktion des 4-Nanometer-Verfahrens im November 2023 aufgenommen.

Mit Blick auf die Zukunft entwickelt sich die Halbleiterindustrie stetig weiter, wobei die neuesten Fortschritte auf 2-Nanometer-Prozesse abzielen. Eine aktuelle Analyse koreanischer Medien deutet darauf hin, dass Samsung vor Herausforderungen steht, da die Ausbeute beim 2-Nanometer-Prozess noch nicht über 60 % liegt. TSMC hingegen meldet eine wettbewerbsfähige Ausbeute von 90 % und festigt damit seine Führungsposition auf dem globalen Markt für Halbleiter-Foundries.

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