Die Krise bei NAND-Flash-Speichern übertrifft die DRAM-Probleme; Samsung erhöht die Preise im zweiten Quartal in Folge.

Die Krise bei NAND-Flash-Speichern übertrifft die DRAM-Probleme; Samsung erhöht die Preise im zweiten Quartal in Folge.

Samsung steht kurz davor, eine erhebliche Preiserhöhung für seine NAND-NAND-Produkte vorzunehmen, die dem bereits auf dem DRAM-Markt zu beobachtenden Preisanstieg entspricht, der vor allem durch die steigende Nachfrage aus dem KI-Sektor bedingt ist.

Preiserhöhungen bei NAND-Speichern: Auswirkungen auf den PC-Markt

Die PC-Branche steht vor einer weiteren Herausforderung durch Speicherhersteller. Nach den durch die hohe Nachfrage von KI-Kunden nach DRAM verursachten Störungen ist nun auch NAND von den steigenden Preisen betroffen. Jüngsten Berichten von Sedaily zufolge plant Samsung, die Preise im zweiten Quartal um sage und schreibe 100 % anzuheben und damit an eine ähnliche Erhöhung im ersten Quartal anzuknüpfen. Infolgedessen sind die NAND-Preise von Samsung allein in diesem Jahr um über 200 % gestiegen, was auf einen drastischen Kostenanstieg für Produkte hindeutet, die auf diesen Chips basieren – und diese Preisanpassung scheint insbesondere auf den boomenden KI-Sektor abzuzielen.

Die Verhandlungsmacht der Speicherhersteller hat ein beispielloses Niveau erreicht, sodass den Abnehmern keine andere Wahl bleibt, als die von Samsung Electronics angebotenen Preise zu akzeptieren.

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Im vergangenen Jahr stiegen die NAND-Preise um außergewöhnliche 450 %, angetrieben nicht nur durch die Nachfrage des KI-Sektors, sondern auch durch die Bemühungen der Hersteller, die Produktionsbalance zwischen DRAM und NAND zu optimieren. In letzter Zeit haben NAND-Chips jedoch im Bereich der KI-Anwendungen deutlich an Bedeutung gewonnen. SSDs, die diese Chips nutzen, werden mittlerweile in gängigen KI-Racksystemen wie Vera Rubin eingesetzt, wo sie umfangreiche Kontext-Workloads bewältigen.

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Bildnachweis: Samsung

Der bevorstehende Preisanstieg bei NAND-Speichern könnte für die PC-Branche katastrophale Folgen haben. Nicht nur die SSD-Preise werden in die Höhe schnellen, sondern Systemintegratoren und PC-Hersteller werden auch vor erheblichen Herausforderungen bei der Beschaffung stehen. Dieses Szenario dürfte den Preisdruck auf Konsumprodukte weiter erhöhen. Die aktuelle Situation ähnelt der Entwicklung der anfänglichen DRAM-Engpässe, doch die Intensität und Geschwindigkeit dieser Preiserhöhungen für NAND-Speicher sind deutlich aggressiver, insbesondere angesichts der jüngsten Dynamik bei den Anwendungen von NAND-Speichern.

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