Wie wir Gerüchte bewerten
0–20 %: Unwahrscheinlich – Unzureichende glaubwürdige Belege 21–40 %: Fragwürdig – Berechtigte Bedenken bestehen weiterhin 41–60 %: Plausibel – Ziemlich plausible Indizien 61–80 %: Wahrscheinlich – Starke Belege 81–100 %: Sehr wahrscheinlich – Von mehreren zuverlässigen Quellen bestätigt
Gerüchtebewertung 75%
Status: Wahrscheinlich
Quellenbewertung: 4/5; Bestätigungsgrad: 3/5; Technische Bewertung: 4/5; Zeitablaufbewertung: 4/5
PlayStation 6: Erwarteter Marktstart trotz steigender Komponentenkosten
Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die PlayStation 6 trotz steigender Komponentenkosten zwischen 2027 und Anfang 2028 erscheinen soll. Gerüchte über eine Verschiebung auf 2029 stehen im deutlichen Gegensatz zu Analysen von Insidern wie Moore’s Law Is Dead. Diese argumentieren, dass Sonys bestehende Verträge mit TSMC sowie die erheblichen Investitionen in die Entwicklung der Orion-APU eine signifikante Verzögerung unmöglich machen.
Berichten zufolge hat sich Sony die Zuteilung der 3-nm-Fertigung von TSMC für das zweite Quartal 2027 gesichert. Ein Rückzug könnte jetzt nicht nur zu Verzögerungen führen, sondern auch den Verlust des Prioritätsstatus gefährden und Sony möglicherweise jahrelang hinter andere TSMC-Kunden zurückwerfen.
Wie in „Moore’s Law is Dead“ dargelegt, rechtfertigen die zusätzlichen RAM-Kosten keine Verzögerung: „Mehr für RAM zu bezahlen, lohnt sich nicht, um etwas zu verzögern.“ Angesichts Sonys Investitionen in Millionenhöhe in die APU über mehrere Jahre hinweg übersteigen die Kosten, die mit der Verlängerung eines milliardenschweren Produktionszyklus verbunden sind, den Preisanstieg für GDDR7-Speicher bei Weitem.
Umgang mit Preiserhöhungen: Sonys erfahrungsbasierte Reaktion
Sonys Geschichte zeigt, dass das Unternehmen bereits in der Vergangenheit schwierige Preissituationen gemeistert hat. Die PlayStation 5 wurde inmitten rasant steigender GDDR6-Preise auf den Markt gebracht, doch Sony hielt an seinen Plänen fest. Da die PS5 zudem mitten in der globalen Pandemie erschien, entschied sich Sony trotz der bestehenden Komponentenknappheit für kostspielige Luftfracht, um die Verfügbarkeit zu maximieren. Diese Beharrlichkeit lässt vermuten, dass ein Unternehmen, das turbulente Zeiten wie die von 2020 erfolgreich bewältigt hat, ähnlichen Herausforderungen in sieben Jahren kaum aus dem Weg gehen wird.
Möglicherweise kommt es zu einer geringfügigen Verzögerung bei PlayStation 6.
Obwohl die Gefahr einer erheblichen Verzögerung mit weitreichenden Folgen besteht, besteht die Möglichkeit einer leichten Verschiebung des geplanten Veröffentlichungstermins Ende 2027. Laut dem Leak ist ein Marktstart Anfang 2028 ohne gravierende Konsequenzen weiterhin machbar. Die Produktion soll im zweiten Quartal 2027 beginnen, wodurch Sony ausreichend Zeit hat, die Lagerbestände zu verwalten und gleichzeitig bessere RAM-Preise auszuhandeln, bevor die Endmontage erfolgt.
Eine endgültige Entscheidung über den Veröffentlichungstermin der PlayStation 6 wird voraussichtlich erst Anfang 2027 fallen und mit dem Produktionsbeginn zusammenfallen.
Selbst wenn die PlayStation 6 keine größeren Verzögerungen erleidet und etwa zeitgleich mit Xbox Project Helix erscheint, ist der Einfluss der aktuell hohen RAM-Preise nicht zu vernachlässigen. Konkurrierende Produkte wie Valves Steam Machine haben noch immer keinen festen Veröffentlichungstermin, wobei jedoch mit geringfügigen Verzögerungen gerechnet wird.
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