Benchmark-Leak enthüllt: Intel Arc G3 Extreme Handheld-Chip übertrifft Ryzen Z2 Extreme um 25 % und demonstriert die Leistungsfähigkeit der B390 iGPU.

Benchmark-Leak enthüllt: Intel Arc G3 Extreme Handheld-Chip übertrifft Ryzen Z2 Extreme um 25 % und demonstriert die Leistungsfähigkeit der B390 iGPU.

Die Gaming-Landschaft steht vor einer Revolution: Benchmark-Ergebnisse für Intels kommenden, hochmodernen Handheld-System-on-a-Chip (SoC), den Arc G3 Extreme, sind durchgesickert. Dieser neue Chip verspricht, den Ryzen Z2 um beeindruckende 25 % zu übertreffen und deutet damit auf einen möglichen Wandel im Markt für tragbare Spielekonsolen hin.

Intels Arc G3 Extreme: Leistungsstark ausgestattet mit Battlemage-GPU und 14 CPU-Kernen

Frühere Berichte hoben die Vorstellung von Intels erstem tragbaren Gaming-Gerät Arc G3 hervor, das nun auf verschiedenen E-Commerce-Plattformen auftaucht. Obwohl die ersten Einträge nur wenige Details zum spezifischen SoC enthielten, geben aktuelle Informationen einen interessanten Einblick in seine Spezifikationen und Leistungsbenchmarks.

Das Herzstück des Intel Arc G3 Extreme bildet eine leistungsstarke CPU-Konfiguration mit 14 Kernen und 14 Threads. Diese Konfiguration stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der Intel-Architektur dar und unterscheidet sich deutlich von früheren Panther-Lake-Prozessoren. Laut PassMark-Eintrag verfügt die CPU über zwei P-Kerne, die auf der Panther-Cove-Architektur basieren, ergänzt durch zwölf E-Kerne, die auf dem Darkmont-Design beruhen. Daraus ergibt sich eine einzigartige Kombination aus zwei P-Kernen, acht E-Kernen und vier zusätzlichen, leistungsoptimierten Kernen.

Spezifikationen der Intel Arc G3 Extreme CPU mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 3, 69 GHz
Bildquelle: PassMark

Leistungsmäßig arbeitet der Chip mit einem Basistakt von 3, 70 GHz und kann diesen auf bis zu 4, 60 GHz steigern. Er verfügt über 12 MB L3-Cache und beachtliche 18 MB L2-Cache, was die Datenverarbeitungseffizienz deutlich verbessert.

Intel Arc G3 Extreme Multithread- und Singlethread-Bewertungen
Bildquelle: PassMark

Eines der herausragenden Merkmale des Arc G3 Extreme ist seine integrierte GPU. Es nutzt die bemerkenswerte Arc B390 iGPU, die seit ihrer Markteinführung durch ihre Leistung überzeugt. Mit ihren 12 Xe3-Kernen eignet sich diese GPU ideal für Handheld-Gaming und bietet neben starker Performance auch Unterstützung für fortschrittliche Technologien wie XeSS 3 und variable VRAM-Kapazitäten. Die Standardkonfiguration des Arc G3 hingegen wird voraussichtlich mit der Arc B370 iGPU ausgestattet sein, die über 8 Xe3-Kerne verfügt.

Hinsichtlich der reinen Leistungskennzahlen erzielt der Intel Arc G3 Extreme 29.622 Punkte in Multithread-Tests und 4.288 Punkte in Singlethread-Tests. Dies bedeutet nicht nur einen Leistungsvorsprung von 25 % gegenüber dem AMD Ryzen Z2 Extreme in Multithread-Tests, sondern auch einen Vorsprung von 8 % in Singlethread-Verarbeitung – und das alles dank seiner innovativen CPU-Architektur.

Vergleichstabelle von Intel Arc G3 Extreme, AMD Ryzen Z2 Extreme und Intel Core Ultra 5 338H
Bildquelle: PassMark

Im Vergleich zu einem 12-Kern-Panther-Lake-Chip wie dem Core Ultra 5 338H beweist der Arc G3 Extreme seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber leistungsstarken Konkurrenten. Während der 338H mit einer höheren Leistungsaufnahme (25 W) arbeitet, ist der G3 Extreme für Umgebungen mit begrenztem Stromverbrauch (15–30 W) ausgelegt und entfaltet sein volles Potenzial daher auch bei geringerer Leistungsaufnahme.

Im GPU-Bereich bietet die Arc G3 Extreme eine um über 50 % höhere Leistung als die Radeon 890M und die aktuellen Arc 140V GPUs mit ihren acht Xe2-Kernen. Da AMDs erwartete Handheld-Upgrades erst in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf den Markt kommen, dürfte Intel in diesem hart umkämpften Segment einen bedeutenden Marktanteil erobern.

Potenzielle Käufer sollten sich jedoch auf hohe Preise einstellen, da aktuelle Angebote für Geräte wie den MSI Claw 8 mit G3 Extreme-Chip einen Preis von über 1.500 US-Dollar nahelegen. Für preisbewusste Käufer besteht die Hoffnung, dass sich der endgültige Preis für das Extreme-Modell bei etwa 1.000 US-Dollar und für die Standardvarianten des G3-Chips zwischen 500 und 600 US-Dollar einpendeln wird.

Insgesamt wird die Veröffentlichung der Arc G3 SoCs von Intel mit Spannung erwartet, da man davon ausgeht, dass Intel einen bedeutenden Einfluss auf den aufstrebenden Markt für Handheld-Spiele ausüben wird.

Quellen & Bilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert