Apple M4 iPad Air Testbericht: Experteneindrücke und Erkenntnisse

Apple M4 iPad Air Testbericht: Experteneindrücke und Erkenntnisse

Das neueste M4 iPad Air von Apple, das am 4. März im Rahmen der „Apple Experience“ vorgestellt wurde, hat sich als beeindruckende, aber unaufdringliche Ergänzung der Apple-Produktpalette erwiesen. Obwohl das MacBook Neo die meiste Aufmerksamkeit auf sich zog, hat sich das M4 iPad Air durchaus seinen Anteil an Lob verdient. In diesem Artikel bieten wir einen umfassenden Überblick über erste Eindrücke und Bewertungen zahlreicher Technologieexperten.

Einblicke in das Apple M4 iPad Air

Ein Apple iPad mit handgeschriebenen Notizen mit dem Titel „STRATEGISCHES GESCHICHTSERZÄHLEN: ARBEITEN MIT DATEN“, begleitet von farbenfrohen

Laut Kyle Barr von Gizmodo bietet das M4 iPad Air neben rein ästhetischen Verbesserungen auch bedeutende Neuerungen:

„Doch alle Änderungen beim M4 iPad Air gehen weit über die Oberfläche hinaus – sie konzentrieren sich auf den Chip und die Software – und beweisen, dass kleine Änderungen einen enormen Unterschied machen können. Im Jahr 2026 ist es das beste Tablet, nur knapp hinter dem iPad Pro.“

Er geht ferner auf die praktischen Vorteile ein:

„Das MacBook Neo mag zwar insgesamt das bessere Computerpaket sein, aber im Alltag zeigt sich der Nutzen des M4 iPad Air mit seinem Touchscreen, der Unterstützung für den Apple Pencil und seinem vielseitigeren Formfaktor für unterschiedliche Aufgaben. Dank iPadOS 26 lässt sich das M4 iPad Air nun als Multitasking-Kraftpaket nutzen, das als zusätzlicher, vielseitiger Bildschirm dient, wenn der Laptop einfach zu groß ist.“

Eine Seitenansicht eines Apple iPads mit Tastaturhülle und einem davor platzierten Apple Pencil Pro, die das Gerät zeigt.

Maria Diaz von ZDNET beleuchtet derweil die wesentlichen Vorteile des M4 iPad Air gegenüber seinen Konkurrenten:

„In Benchmark-Tests zur Messung der Tablet-Leistung schnitt der M4-Chip des iPad Air deutlich besser ab als der des preislich vergleichbaren Galaxy Tab S10 FE+.“

Diaz hebt die Leistungsunterschiede weiter hervor:

„In diesem Fall ist die GPU des iPad Air 7, 5-mal schneller als die des Tab S10 FE+, wodurch es sich besser für kreative Apps und Spiele eignet.“

Sie schließt ihre Analyse mit einer überzeugenden Beobachtung ab:

„Das iPad Air mit dem Magic Keyboard ist leistungsstark genug, um für fortgeschrittene Benutzer einen Laptop der Mittelklasse zu ersetzen, insbesondere dank iPadOS 26, mit dem man Fenster nach Bedarf stapeln und in der Größe anpassen kann.“

Auf einem Tablet wird eine digitale Notiz mit dem Titel „CORE Presentation Notes“ neben einem geöffneten digitalen Magazin mit dem Titel angezeigt.

David Pierce von The Verge hebt die technischen Verbesserungen hervor, die das neue iPad Air auszeichnen:

„Das neueste iPad Air ist ein iPad mit einem deutlich verbesserten Chip – vielleicht sogar das iPad Air mit dem größten Chip-Upgrade aller Zeiten. Im Inneren dieses neuen Geräts befinden sich tatsächlich drei verbesserte Chips im Vergleich zum letztjährigen Modell: ein M4-Prozessor, ein C1X-Mobilfunkmodem und ein N1-Chip, der dem Air Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread-Unterstützung verleiht.“

Pierce äußert sich ferner zur strategischen Positionierung des iPad Air:

„Apple spricht sehr direkt über das iPad Air: Es ist das Gerät, in dem Apples Spitzentechnologie nach dem Auslaufen im iPad Pro zum Einsatz kommt, typischerweise sobald Apple eine bessere Version zur Verfügung hat und die bestehende Version in größerem Umfang und kostengünstiger produzieren kann. Ist das iPad Air damit genauso sehr ein Produkt der Apple-Betriebsabteilung wie der Design- und Produktteams? Durchaus! Doch genau das hat mitunter dazu geführt, dass das Air für die meisten Nutzer Apples attraktivstes Tablet ist: Gute Technologie zu einem guten Preis.“

Er weist auch auf einige Kompromisse hin, die mit der Preisgestaltung einhergehen:

Das Basis-iPad wirkt mittlerweile deutlich leistungsschwächer und unterstützt einige der besten Apple-Zubehörteile nicht. Das Pro bietet nach wie vor deutlich mehr Tablet-Leistung für deutlich mehr Geld, als die meisten Nutzer benötigen. Zugegeben, ich wünschte, man bekäme für den Preis des Air von 599 Dollar 256 GB statt 128 GB Speicherplatz, insbesondere da Apple den Basisspeicher bei so vielen seiner Geräte verdoppelt. Und ja, ich hätte auch gerne den deutlich flüssigeren 120-Hz-OLED-Bildschirm des Pro anstelle dieses 60-Hz-LED-Displays. Selbst das Basis-iPhone 17 hat jetzt ein ProMotion-Display! Face ID vermisse ich auch noch. Aber wenn man Kompromisse eingehen muss, um einen bestimmten Preis zu erreichen, sind diese durchaus nachvollziehbar.

Auf einem Apple iPad wird eine Videobearbeitungsoberfläche für ein Projekt mit dem Titel „Whirling Documentary Final Edit“ mit einer Vorschau angezeigt.

Abschließend erwähnt Jacob Krol von Tech Radar die bemerkenswerten Fortschritte beim M4 iPad Air:

„Es gibt in diesem Jahr keine wirklichen Designänderungen, aber Apple hat dem Tablet dank des M4-Chips, mehr Arbeitsspeicher und verbesserter Konnektivität einen deutlichen Leistungsschub verpasst. Damit hält das iPad Air mit Apples neuester Technologie Schritt und bleibt preislich unter dem iPad Pro. Im Alltag ist das 13-Zoll-iPad Air blitzschnell – egal ob man mehrere Fenster in iPadOS 26 gleichzeitig nutzt, Fotos oder Videos bearbeitet, spielt oder es mit dem Magic Keyboard als Laptop-Ersatz verwendet. Das Display ist nach wie vor das exzellente Liquid Retina Panel, das 2024 eingeführt wurde. Auch wenn es mit 60 Hz statt der 120 Hz ProMotion des iPad Pro nicht mithalten kann, bietet es eine große, brillante Fläche für Arbeit, Unterhaltung und Notizen mit dem Apple Pencil.“

Eine umfassende Analyse der Leistungsverbesserungen, Preisstrategien und Funktionserweiterungen des M4 iPad Air finden Sie in unserem ausführlichen Artikel (Link unten).

Quellen & Bilder

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