Durchgesickerte Informationen enthüllen Preis und erste Eindrücke vom neuen Steam Controller
Kürzlich enthüllte der YouTuber Techy Talk die Preisdetails von Valves neuester Innovation, dem Steam Controller. Das Video-Review wurde schnell heruntergeladen und auf Streamable erneut veröffentlicht, wodurch interessierte Fans sowohl den Preis als auch die Einschätzungen des Rezensenten einsehen konnten.
Wettbewerbsfähige Preise
Der erwartete Preis von 99 US-Dollar positioniert den Steam Controller 25 US-Dollar teurer als den DualSense. Techy Talk argumentiert jedoch, dass dies durch einen größeren Funktionsumfang wettgemacht werde. Der Tester räumt zwar ein, dass kein Controller perfekt ist, betont aber, dass der Steam Controller Gaming- und allgemeine PC-Navigationsfunktionen hervorragend vereint und somit eine attraktive Option für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse darstellt.
Trackpads: Eine bahnbrechende Funktion
Techy Talk hebt die beiden Trackpads als herausragendes Merkmal des Steam Controllers hervor. Sie wurden entwickelt, um die Cursorsteuerung und mausähnliche Eingaben mit einem Controller zu erleichtern und verbessern so die Zugänglichkeit von Spielen, die üblicherweise eine Tastatur-Maus-Konfiguration erfordern, deutlich. Das rechte Trackpad dient primär der Cursorbewegung, während das linke zum Scrollen verwendet wird; diese Funktionen lassen sich jedoch auch vertauschen. Besonders beeindruckend ist, dass Nutzer jedes Trackpad wie einen Trackball konfigurieren können, wodurch eine bewegungsbasierte Steuerung nach einer kurzen Berührung möglich ist. Techy Talk beschreibt die intuitive Bedienung der Trackpads und stellt fest, dass die Umstellung innerhalb weniger Minuten reibungslos verläuft. Der Tester weist jedoch darauf hin, dass die Trackpads zwar nützlich sind, aber in kompetitiven Umgebungen, insbesondere in schnellen Shootern oder Strategiespielen, die hohe Genauigkeit erfordern, keinen Ersatz für die Präzision einer Maus darstellen.
Innovative Technologie- und Designverbesserungen
Neben den Trackpads verfügt der Controller über ein 6-Achsen-Gyroskop für neigungsbasierte Steuerung und vier rückseitige Griffknöpfe – Innovationen, die in dieser Preisklasse selten zu finden sind. Die Analogsticks nutzen die TMR-Sensorik, was einen deutlichen Vorteil bietet, da sie so konstruiert sind, dass die bei herkömmlichen Analogsticks mit der Zeit oft auftretenden Totzonen vermieden werden. Der Tester hebt die leichtgängige Bedienung und den optimalen Widerstand der Analogsticks hervor, während die Aktionsknöpfe und das D-Pad im Vergleich zum Steam Deck deutlich verbessert wurden und sich durch größere Abmessungen und eine präzisere Reaktionsfähigkeit auszeichnen.
Durchdachte Konnektivitätsfunktionen
Der Steam Controller ist mit einem drahtlosen Dongle ausgestattet, der gleichzeitig als magnetische Ladestation dient. Nutzer können den Controller bequem aufladen, indem sie ihn einfach auf die Station legen. Dadurch entfällt das lästige Abstecken während des Ladevorgangs – eine benutzerfreundliche Designentscheidung von Valve.
Verbesserungspotenzial
Trotz der vielen positiven Aspekte weist Techy Talk auf einige Nachteile hin. Die Analogsticks bieten keine Anpassungsmöglichkeiten, die Frontplatte ist fest verbaut, die Trigger unterstützen keine Feineinstellung und keine der Tasten verfügt über klickende Mikroschalter – Merkmale, die man üblicherweise bei höherwertigen Controllern über 200 US-Dollar findet. Zudem ist der Akku nicht leicht austauschbar, die Oberfläche besteht aus rauem Kunststoff, der im trockenen Zustand rutschig sein kann, und es fehlt eine Audiobuchse.
Eine deutliche Verbesserung
Insgesamt stellt der Steam Controller ein deutliches Upgrade gegenüber seinem Vorgänger dar, der im November 2015 auf den Markt kam. Valve hatte dieses neue Modell einige Monate zuvor angekündigt; ursprünglich wurde erwartet, dass es zeitgleich mit dem Steam Frame und der neuen Steam Machine erscheinen würde. Verzögerungen aufgrund anhaltender Speicher- und Speicherplatzengpässe führten jedoch zu Spekulationen, dass Valve sich für eine separate Veröffentlichung des Controllers entschieden hatte, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Schreibe einen Kommentar