Wie man den Fehler „IHR COMPUTER WURDE GESPERRT“ (268D3-XC00037) behebt
Dieses Pop-up ist eine dieser betrügerischen Support-Warnungen, bei denen man am liebsten den Computer aus dem Fenster werfen möchte. Es handelt sich dabei nicht um einen echten Virus, sondern eher um einen gefälschten Betrugsversuch, der Sie dazu verleiten soll, eine bestimmte Nummer anzurufen und Fernzugriff zu gewähren. Hinter dieser Nummer verbirgt sich meist ein zwielichtiger Betrüger, der versucht, an Ihre Kreditkartendaten zu gelangen oder Schadsoftware auf Ihrem Rechner zu installieren. Die Warnung kann auch mit anderen Telefonnummern erscheinen, das Kernproblem bleibt jedoch dasselbe: Ein verdächtiges Programm oder ein Browser-Hijacker löst diese Warnung aus. Ihr PC ist also nicht wirklich gesperrt, sondern die Betrüger wollen Sie nur glauben lassen, dass dem so ist. Um diesen Fehler zu beheben, müssen Sie sowohl die lästigen Pop-ups als auch das potenziell unerwünschte Programm (PUP), das ihn verursacht, entfernen. Und ja, das ist etwas mühsam, da diese Betrügereien sehr geschickt darin sind, sich zu verstecken. Wenn die Betrugswarnung jedoch immer wieder auftaucht oder Ihr Browser sich merkwürdig verhält, ist es Zeit für eine Bereinigung.
Wie man den Fehler 268D3-XC00037 unter Windows behebt
Zunächst ist es hilfreich zu verstehen, warum dieses Problem auftritt. Normalerweise stammen diese falschen Warnmeldungen von heimtückischer Adware oder Browser-Hijackern, die sich bei der Installation kostenloser Software oder Updates einschleichen. Aufgrund der manchmal verwirrenden Installationsbildschirme von Windows haben Sie möglicherweise ein mitgeliefertes Programm akzeptiert oder vergessen, einige Optionen abzuwählen. Daher ist es wichtig, alle unerwünschten Programme und Plug-ins zu entfernen und anschließend Ihre Browser zurückzusetzen.
Methode 1: Verdächtige Programme und Browser-Hacks entfernen
Warum es hilft: Betrüger nutzen häufig Adware oder potenziell unerwünschte Programme (PUPs) aus, die sich in Ihren installierten Apps verstecken. Durch deren Entfernung wird ihnen die Grundlage für Betrug entzogen. Dies ist relevant, wenn diese Warnung wiederholt erscheint, insbesondere nach der Installation kostenloser Software oder wenn sich Ihre Startseite ständig von selbst ändert. Was Sie erwarten können: Ihr System sollte flüssiger laufen und die Warnmeldung sollte nach dieser Bereinigung nicht mehr angezeigt werden.- Unter Windows:** Gehen Sie zu: – Start -> Systemsteuerung -> Programme und Funktionen – Oder, unter Windows 10/11: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Start und wählen Sie Apps & Features.- Suchen Sie nach kürzlich installierten oder verdächtigen Programmen – insbesondere nach solchen mit ungewöhnlichen Namen oder solchen, die Sie nicht kennen.- Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Deinstallieren. Bestätigen Sie alle verdächtigen Einträge.- Klicken Sie bei Browserverknüpfungen mit der rechten Maustaste auf das Symbol (auf dem Desktop oder in der Taskleiste) und wählen Sie Eigenschaften.- Sehen Sie sich im Tab Verknüpfung das Feld Ziel an. Falls eine URL ungewöhnlich ist oder zusätzliche Parameter am Ende stehen, löschen Sie diese. Wenn die URL beispielsweise mit „–irgendeine verdächtige Zeichenkette“ endet, entfernen Sie diese.– Wiederholen Sie diese Bereinigung für Chrome, Firefox und Edge – überprüfen Sie also alle Verknüpfungen Ihrer Browser.Auf dem Mac: – Öffnen Sie den Ordner „Programme“ über „Gehe zu“ → „Programme“.– Löschen Sie alle unbekannten Programme.– Vergessen Sie nicht, Browsererweiterungen in Safari, Chrome oder Firefox zu entfernen.
Methode 2: Browser bereinigen und Einstellungen zurücksetzen
Warum es hilft: Browser-Hijacker installieren oft schädliche Plug-ins oder ändern Einstellungen, um den Betrug aufrechtzuerhalten. Durch das Zurücksetzen des Browsers werden diese entfernt und Ihre Startseite wiederhergestellt. Was Sie erwarten können: Ihre Browser laufen sauberer, schneller und zeigen seltener Betrugswarnungen an.- Mozilla Firefox: – Öffnen Sie Firefox und klicken Sie oben rechts auf das Symbol mit den drei Balken.- Gehen Sie zu Add-ons → Erweiterungen.- Entfernen Sie alle unbekannten oder verdächtigen Erweiterungen (insbesondere solche, die neu aussehen oder ungewöhnliche Namen haben).- Gehen Sie anschließend zu Einstellungen → Allgemein, überprüfen Sie Ihre Startseite und ändern Sie sie gegebenenfalls.- Für ein gründlicheres Zurücksetzen gehen Sie erneut zum Menü und dann zu Informationen zur Fehlerbehebung → Firefox zurücksetzen. Bestätigen Sie das Zurücksetzen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.- Google Chrome: – Öffnen Sie Chrome und klicken Sie oben rechts auf das Dreipunkt-Menü.- Gehen Sie zu Weitere Tools → Erweiterungen.- Entfernen Sie verdächtige Erweiterungen mit dem Papierkorb-Symbol.- Gehen Sie als Nächstes zu Einstellungen → Beim Start und legen Sie Ihre bevorzugte Startseite fest.- Scrollen Sie nach unten und wählen Sie Erweitert → Zurücksetzen und bereinigen → Einstellungen auf die Standardwerte zurücksetzen. Klicken Sie auf Einstellungen zurücksetzen und bestätigen Sie.- Microsoft Edge: – Klicken Sie auf die drei Punkte und dann auf Einstellungen.- Wählen Sie unter Browserdaten löschen alle zu löschenden Daten aus und klicken Sie dann auf Löschen.- Um die Einstellungen vollständig zurückzusetzen, gehen Sie zu Einstellungen zurücksetzen → Einstellungen auf die Standardwerte zurücksetzen.- Safari (auf dem Mac): – Safari → Einstellungen, gehen Sie zu Erweiterungen und deinstallieren Sie verdächtige Add-ons.- Überprüfen Sie das Feld Startseite und ändern Sie es gegebenenfalls in Ihre gewünschte Website.- Wählen Sie abschließend im Menü Safari und dann Safari zurücksetzen (oder Verlauf löschen und unerwünschte Plugins manuell deaktivieren).
Fortgeschritten: Schadskripte blockieren und Betrüger fernhalten
Warum es hilft: Diese Betrugsmaschen nutzen oft schädliche Skripte auf kompromittierten Webseiten oder verbliebene Plug-ins aus. Durch das Löschen des Browser-Caches und der Skripte verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Betrugsmasche erneut auftritt.– Verwenden Sie einen Werbeblocker wie uBlock Origin, um schädliche Pop-ups und Skripte zu blockieren.– Scannen Sie Ihr System mit seriösen Anti-Malware-Tools wie Malwarebytes oder AdwCleaner. Diese erkennen häufig Adware, die sich tief in Systemdateien versteckt.
Wie behebt man den Fehler 268D3-XC00037 unter Windows?
Um Pop-ups loszuwerden, reicht es nicht, nur Programme zu deinstallieren – es geht darum, die Infektionsquellen zu beseitigen und die Browsereinstellungen zurückzusetzen. Um dies zukünftig zu verhindern, achten Sie stets auf mitgelieferte Installationsprogramme. Wählen Sie immer die Erweiterten oder Benutzerdefinierten Installationsoptionen und deaktivieren Sie alle verdächtigen oder überflüssigen Optionen. Rufen Sie unter keinen Umständen die betrügerische Telefonnummer an. Diese Betrüger versuchen, Sie einzuschüchtern, um Ihnen Fernzugriff zu gewähren.
Zusammenfassung
- Deinstallieren Sie verdächtige Programme und überprüfen Sie Ihre Verknüpfungen auf ungewöhnliche URLs.
- Löschen Sie die Browser-Plug-ins und -Erweiterungen und setzen Sie die Einstellungen zurück.
- Führen Sie einen Malware-Scan durch, um alles aufzuspüren, was tief im System versteckt ist.
- Seien Sie bei Softwareinstallationen stets vorsichtig und klicken Sie nicht auf verdächtige Pop-ups oder Telefonnummern.
Zusammenfassung
Das Entfernen dieser Betrugswarnung kann etwas mühsam sein, ist aber machbar, wenn Sie die Bereinigungsschritte sorgfältig befolgen. Sobald alles entfernt ist, sollten Ihr PC und Ihre Browser wieder normal funktionieren. Seien Sie besonders vorsichtig bei kostenlosen Downloads und meiden Sie verdächtige Webseiten. Hoffentlich spart Ihnen diese Information ein paar Stunden – denn diese Betrugsmaschen sind hartnäckig und frustrierend. Ich drücke die Daumen!