So beheben Sie den Fehler „304 Not Modified“ unter Windows

Warum erhalte ich beim Besuch zahlreicher Websites die Fehlermeldung „(304) Not Modified“?

Ja, diese Fehlermeldung kann echt nervig sein, vor allem, wenn sie auf vielen Webseiten auftaucht, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. Dabei ist 304 Not Modified nicht wirklich ein „schlechter“ Fehler wie 404 oder 500. Es bedeutet eher, dass dein Browser dir sagt: „Hey, ich habe die neueste Version dieser Seite schon, ich verwende einfach die zwischengespeicherte.“ Manchmal sind deine Browser- oder Netzwerkeinstellungen etwas übereifrig und bringen diesen Prozess durcheinander, was zu seltsamen Problemen führt. Normalerweise liegt es am Server, aber es kann auch an deinem Browser, dem Cache oder dem DNS liegen. Die gute Nachricht: Ein paar Anpassungen auf deiner Seite können das Problem beheben oder es zumindest weniger nervig machen.

Es ist etwas verwirrend, denn technisch gesehen ist ein 304-Fehler nicht wirklich ein „Fehler“ – eher eine HTTP-Antwort, die besagt: „Hier gibt es nichts zu sehen, gehen Sie weiter.“ Wenn dies aber auf mehreren Websites wiederholt auftritt, deutet es darauf hin, dass etwas nicht stimmt. Möglicherweise speichert Ihr Cache veraltete Informationen, Malware manipuliert die DNS-Einstellungen oder Browsererweiterungen verursachen Probleme. Was kann man also versuchen? Cache leeren, DNS-Server ändern, Browser aktualisieren – das sind die üblichen Verdächtigen.

So beheben Sie den Fehler (304) Nicht modifiziert in Windows

Browser-Cache und Cookies löschen

Es mag seltsam klingen, aber das Löschen von Cache und Cookies hilft oft, wenn veraltete Versionen angezeigt werden oder merkwürdige Fehler auftreten. Wenn Ihr Browser alte Daten speichert, kann es zu Problemen kommen, insbesondere wenn Websites Inhalte aktualisieren, der Cache aber nicht korrekt aktualisiert wird. Durch das Löschen wird dieser Prozess zurückgesetzt. Außerdem kann dies Ihrem Browser einen Neustart ermöglichen, falls Malware oder beschädigte Cookies im Spiel sind.

Bei den meisten modernen Browsern ist dieser Vorgang unkompliziert, die Details unterscheiden sich jedoch. Hier erfahren Sie, wie es in Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari funktioniert – da dies die gängigsten Browser sind.

Google Chrome

  1. Öffnen Sie Chrome und klicken Sie auf das Symbol „Einstellungen“ (die drei Punkte oben rechts).
  2. Bewegen Sie den Mauszeiger über „Weitere Tools“ und wählen Sie „Browserdaten löschen“.
  3. Aktivieren Sie im Fenster die Kontrollkästchen „Cookies und andere Websitedaten“ sowie „Bilder und Dateien im Cache“.
  4. Stellen Sie oben den Zeitraum auf „Gesamter Zeitraum“ oder auf die Option „Zeitbeginn“ ein.
  5. Klicken Sie auf „Daten löschen“. Manchmal reagiert Chrome dabei etwas träge, aber normalerweise hilft es.

Mozilla Firefox

  1. Klicken Sie auf das Menüsymbol und gehen Sie zu Einstellungen.
  2. Wechseln Sie zum Bereich „Datenschutz & Sicherheit“ und scrollen Sie dann nach unten zu „Cookies und Website-Daten“.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Daten löschen“.
  4. Wählen Sie diese Option, um Cookies, Website-Daten und zwischengespeicherte Webinhalte zu löschen.
  5. Schließen Sie den Einstellungs-Tab und starten Sie Firefox neu.

Internet Explorer

  1. Öffnen Sie Internet Explorer, klicken Sie auf das Zahnradsymbol „Extras“ und gehen Sie dann zu Sicherheit > Browserverlauf löschen.
  2. Deaktivieren Sie alle Optionen außer „Temporäre Internetdateien“ und „Website-Dateien“.
  3. Drücken Sie die Entf- Taste.
  4. Starten Sie Internet Explorer neu. Ja, Internet Explorer gibt es immer noch, aber manchmal muss man eben solche magischen Dinge tun.

Safari

  1. Öffnen Sie Safari und klicken Sie auf „Einstellungen“.
  2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Erweitert“ die Option „Entwicklermenü in der Menüleiste anzeigen“.
  3. Schließen Sie die Einstellungen und klicken Sie dann in der Menüleiste auf „Entwickeln“.
  4. Leere Caches auswählen.
  5. Starten Sie Safari neu und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird.

Ein anderer Ansatz – DNS-Server wechseln

Wenn das Leeren des Caches nicht geholfen hat, könnten die DNS-Server Probleme bereiten oder die Ursache für die Probleme mit den zwischengespeicherten Inhalten sein. Ein Wechsel zu Google DNS oder Cloudflare behebt das Problem oft, insbesondere wenn die DNS-Server Ihres Internetanbieters langsam oder unzuverlässig sind.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste + R, geben Sie ein ncpa.cplund drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Ethernet- oder Wi-Fi -Verbindung und wählen Sie Eigenschaften.
  3. Scrollen Sie nach unten zu Internet Protocol Version 4 (TCP/IPv4) und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Folgende DNS-Serveradressen verwenden.
  5. Geben Sie 8.8.8.8 als bevorzugten DNS-Server und 8.8.4.4 als alternativen DNS-Server ein – das ist der DNS-Server von Google. Alternativ können Sie auch den DNS-Server 1.1.1.1 von Cloudflare verwenden.
  6. Klicken Sie auf OK und starten Sie Ihren Browser neu.

Ja, das kann manchmal die Geschwindigkeit erhöhen oder seltsame Probleme mit zwischengespeicherten Inhalten beheben. Keine Garantie, aber einen Versuch ist es wert.

Diese Schritte sind ehrlich gesagt eher Glückssache – es kommt darauf an, ob das Problem browserbedingt ist, mit dem DNS zusammenhängt oder etwas anderes betrifft. Denken Sie daran, dass manchmal der Server die Ursache ist und Sie dann nur abwarten können.