Wie wir Gerüchte bewerten
0–20 %: Unwahrscheinlich – Keine glaubwürdigen Quellen 21–40 %: Fragwürdig – Es bestehen weiterhin Bedenken 41–60 %: Plausibel – Angemessene Indizien 61–80 %: Wahrscheinlich – Starke Indizien 81–100 %: Sehr wahrscheinlich – Mehrere zuverlässige Quellen
Gerüchtebewertung 90%
Status: Sehr wahrscheinlich
Quelle: 4/5 Bestätigung: 4/5 Technische Genauigkeit: 5/5 Zeitliche Genauigkeit: 5/5
Es scheint, dass nicht nur bestimmte GPU-Modelle, sondern die gesamte RTX 50-Serie mit einem deutlichen Rückgang des Angebots konfrontiert ist.
NVIDIA drosselt die Liefermengen der RTX-50-Grafikkarten und könnte den Start der „Super“-Serie verzögern.
Es kursieren Gerüchte über die Einstellung von Modellen wie der RTX 5070 Ti, doch die Lage ist möglicherweise noch gravierender. Der bekannte Hardware-Leaker @Zed__Wang hat darauf hingewiesen, dass NVIDIA die GPU-Lieferungen an Boardpartner um etwa 15–20 % reduziert hat. Diese erhebliche Kürzung dürfte sich in den kommenden Monaten sowohl auf die Preise als auch auf die Verfügbarkeit dieser Komponenten auswirken. Tatsächlich steigen die GPU-Preise bereits seit einigen Wochen, und weitere Schwierigkeiten könnten bevorstehen.
Die Lieferungen von Nvidia-GPUs an AIC wurden um 15–20 % reduziert. Die gute Nachricht: Nvidia liefert weiterhin eine GPU zusammen mit dem Speicher. Die schlechte Nachricht: 2026 wird es kein neues Produkt geben.
— MEGAsizeGPU (@Zed__Wang) 15. Januar 2026
Trotz des Angebotsrückgangs plant NVIDIA offenbar weiterhin, GPUs mit VRAM-Chips zu bündeln, was früheren Berichten über eine Einstellung dieses Verfahrens widerspricht. Diese Entscheidung erscheint angesichts des ohnehin schon knappen GPU-Angebots sinnvoll. Da Modelle wie die GeForce RTX 5070 Ti und andere aufgrund von DRAM-Engpässen nicht mehr produziert werden, dürfte NVIDIA keine größeren Probleme mit der Verfügbarkeit von VRAM-Chips haben.
Die beunruhigenden Nachrichten deuten jedoch auf eine mögliche Verzögerung oder gar Einstellung der RTX 50 „SUPER“-Serie hin. Ursprünglich sollten die fortschrittlichen 3-GB-GDDR7-Module zum Einsatz kommen, doch die Beschaffung ausreichender VRAM-Chips von den Herstellern dürfte sich als schwieriger erweisen als erwartet. Aktuellen Erkenntnissen zufolge werden in diesem Jahr möglicherweise keine neuen GPUs mehr auf den Markt kommen, wodurch Gamer keine neuen Optionen für den Bau oder die Aufrüstung ihrer Systeme mehr hätten.
Ähnliche Probleme scheinen auch AMDs Produkte zu betreffen. Die Preise der Radeon RX 9070 XT steigen rasant, während die RDNA-4-Produktreihe nur eine begrenzte Anzahl an GPUs umfasst. Die Aussichten für die RDNA-5- und UDN-Serien sind düster; viele Experten rechnen nicht vor 2027 mit einer Veröffentlichung.
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