Meine Erfahrung mit der The Expanse: Osiris Reborn Beta bestätigt Owlcats vielversprechende Richtung

Meine Erfahrung mit der The Expanse: Osiris Reborn Beta bestätigt Owlcats vielversprechende Richtung

The Expanse: Osiris Reborn geht in die geschlossene Beta-Testphase

Owlcat setzt seinen einzigartigen Ansatz in der Spieleentwicklung mit dem Start der geschlossenen Beta (CBT) für das kommende Einzelspieler-Rollenspiel The Expanse: Osiris Reborn fort. Ab heute erhalten Spieler, die das Miller’s Pack für 79, 99 € oder die Collector’s Edition für 289 € erworben haben, über die offizielle Website frühzeitigen Zugang zur Beta. Die geschlossene Beta ist auf verschiedenen Plattformen verfügbar, darunter PC, PlayStation 5 sowie Xbox Series S und X.

Ein Einblick ins Gameplay

Die geschlossene Beta bietet einen Einblick in das Spiel, das auf der Gamescom 2025 vorgestellt wurde. Sie setzt direkt nach den Ereignissen zu Beginn ein, in denen die Spieler den Protagonisten und seinen Zwillingsbruder J unmittelbar nach dem katastrophalen Eros-Vorfall steuern. Ihre Flucht führt sie an Bord eines Protogen-Schiffs zurück zu Pinkwater, einem privaten Sicherheitsunternehmen, für das beide Charaktere arbeiten.

Charakteroptionen und Erkundung

In der geschlossenen Beta können Spieler entweder in die Rolle einer vorgefertigten weiblichen Figur aus dem Asteroidengürtel oder eines männlichen Charakters von der Erde schlüpfen. Jeder Charakter verfügt über spezialisierte Offiziers- oder Hacking-Fähigkeiten. Spieler können die Pinkwater-Station erkunden und mit NPCs interagieren oder direkt zum Stationsleiter gehen, um über die Folgen des Eros-Ereignisses zu berichten.

Zwei Charaktere in The Expanse: Osiris Reborn versuchen, eine große Kiste zu bewegen, während auf dem Bildschirm die Begriffe Athletik und Erfolg angezeigt werden.

Als Rollenspiel bietet die Erkundung der Umgebung vielfältige Aktivitäten, darunter das Reparieren von Türen, das Aufdecken von Gerüchten über andere Pinkwater-Mitglieder und das Annehmen von Nebenquests – wobei diese Quests in der Beta-Phase noch unvollständig sind. Spieler müssen Fertigkeitspunkte in Fähigkeiten wie Ingenieurskunst, Überredung oder Athletik investieren, um verschiedene Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Das Spiel verwendet ein strenges System, das Mindestfertigkeitsstufen für bestimmte Aktionen vorschreibt.

Filmische Entscheidungen und ihre Konsequenzen

The Expanse: Osiris Reborn orientiert sich in seinem Dialogsystem deutlich an Mass Effect und ermöglicht es den Spielern, Entscheidungen zu treffen, die theoretisch Auswirkungen auf den Spielverlauf haben. Ein entscheidender Moment ist die Invasion der Station durch ein Protogen-Einsatzteam. Die Spieler müssen sich entscheiden, ob sie Unterstützung mobilisieren oder Kooperation vortäuschen, um ihre Flucht zu ermöglichen. Jede Entscheidung hat Konsequenzen: Erstere führt zu einem Kampf, während Letzteres heimliches Vorgehen erfordert.

Eine Dialogszene in The Expanse: Osiris Reborn, in der die Figur Oscar O'Connell über Verantwortlichkeiten auf einer Raumstation spricht.

Die Auswirkungen der Entscheidungen sind minimal, was sich kaum auf den Schwierigkeitsgrad oder die Ergebnisse der Kämpfe auswirkt und somit ein gleichbleibendes Spielerlebnis unabhängig von den getroffenen Entscheidungen gewährleistet. Die Folgen dieser Entscheidungen spielen sich zwar unterschiedlich aus, doch die Unklarheit über zukünftige Konsequenzen lässt viel Raum für Spekulationen im fertigen Spiel.

Grafik und Kampfmechaniken

Owlcats Engagement für packendes Storytelling zeigt sich in der Qualität der Dialoge, die durch vollständige Sprachausgabe und detaillierte Gesichtsanimationen – ein Novum für den Entwickler – noch verstärkt werden. Grafisch bietet das Spiel, basierend auf der Unreal Engine 5, ansprechende Umgebungen, auch wenn es noch nicht ganz an die Perfektion anderer Titel mit derselben Engine heranreicht. Die Performance ist vielversprechend, insbesondere dank der Unterstützung für NVIDIA DLSS, AMD FSR und Intel XeSS.

Ein Soldat in taktischer Ausrüstung sucht hinter einer Barriere Deckung und zielt in einer Science-Fiction-Umgebung auf einen Feind. Auf der Benutzeroberfläche wird „Ruhige Gewässer“ und ein Waffenauswahlmenü angezeigt.

Das Gameplay konzentriert sich auf Third-Person-Shooter-Mechaniken, in denen Spieler taktische Kämpfe ähnlich wie in Mass Effect bestreiten können. Spieler nutzen Deckungsstrategien und können Begleitern Befehle erteilen, selbst solchen, die nicht aktiv zur Gruppe gehören. Das Deckungssystem bedarf jedoch weiterer Verbesserungen hinsichtlich Reaktionsfähigkeit und Präzision. Trotz einiger noch ausbaufähiger Kampfmechaniken sind diese vielversprechend, da der offizielle Release des Spiels noch ein Jahr entfernt ist.

In einer Videospielumgebung mit Weltraumthema fliegt ein Raumschiff in der Nähe eines leuchtenden Sterns, unter dem ein Planet sichtbar ist.

Zukunftsperspektiven und persönliche Einblicke

Die geschlossene Beta hat einen starken ersten Eindruck hinterlassen und Owlcats Ambitionen mit einem Third-Person-Rollenspiel unter Beweis gestellt, das der Hintergrundgeschichte von The Expanse treu bleibt. Das detaillierte Charakterdesign, insbesondere die Darstellung der Belter – die sich über Generationen an die geringe Schwerkraft angepasst haben – verleiht der Geschichte eine hohe Authentizität.

Als begeisterter Fan von Mass Effect, Owlcat-Titeln und dem riesigen Universum von The Expanse ist die Vorfreude auf die Vollversion im Frühjahr 2027 riesig. Diese Mischung aus Story, Spielmechanik und Fan-Interaktion verspricht ein überzeugendes Zusammenspiel. Bis dahin müssen sich die Spieler in der geschlossenen Beta begnügen und auf weitere spannende Entwicklungen warten.

Quellen & Bilder

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