Greedfall-Entwickler Spiders droht bald die Schließung, da Nacon nach der Insolvenz Schwierigkeiten hat, einen Käufer zu finden.

Greedfall-Entwickler Spiders droht bald die Schließung, da Nacon nach der Insolvenz Schwierigkeiten hat, einen Käufer zu finden.

Bewertung von Gerüchten

0–20 %: Unwahrscheinlich – Unzureichende glaubwürdige Quellen 21–40 %: Fragwürdig – Es bestehen weiterhin Bedenken 41–60 %: Plausibel – Es liegen hinreichende Beweise vor 61–80 %: Wahrscheinlich – Starke Beweise 81–100 %: Sehr wahrscheinlich – Mehrere vertrauenswürdige Quellen bestätigen

Gerüchteanalyse-Status 85%

Einschätzung: Sehr wahrscheinlich

Quellenzuverlässigkeit: 4/5; Bestätigungsgrad: 3/5; Technische Genauigkeit: 5/5 ; Zeitliche Genauigkeit: 5/5

Das Entwicklerstudio Spiders, bekannt für das Videospiel Greedfall, steht vor der Schließung, nachdem es kürzlich Insolvenz angemeldet hat. Diese beunruhigende Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Muttergesellschaft Nacon offenbar keinen Käufer für das Studio finden kann.

Die Lage von Nacon verschärfte sich nach der Insolvenzanmeldung, die hauptsächlich auf finanzielle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Hauptinvestor zurückzuführen war. Berichten zufolge versuchte das Unternehmen, zwei seiner Tochtergesellschaften, Spiders und das Motion-Capture-Studio Nacon Tech, zu veräußern. Jüngsten Meldungen von Origami zufolge konnte Nacon jedoch keinen Käufer für Spiders finden, ein Studio, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 einen Namen gemacht hat.

Aufgrund dieser bevorstehenden Schließung werden voraussichtlich alle Entwickler bei Spiders mit Entlassungen konfrontiert sein, was weitere Fragen über die Zukunft von Nacon aufwirft, die nun weniger stabil erscheint als je zuvor.

Origami News – Das französische Studio Spiders (Steelrising, GreedFall) wird bald seine Pforten schließen. Nacon hat keinen Käufer für seine Tochtergesellschaft gefunden, die morgen in Liquidation geht.www.origami.ng/spiders-gree…

Gauthier ‚Gautoz‘ Andres (@gautoz.cool) 2026-04-28T14:04:01.668Z

Im Januar 2026 schien Nacon stabil zu sein. Doch dann brach Chaos aus, nachdem der Hauptinvestor Bigben Interactive eine entscheidende Refinanzierung nicht abschließen konnte. Diese Turbulenzen führten zum Insolvenzantrag von Nacon, dem in der Folge ähnliche Schritte der Tochtergesellschaften Cyanide, Spiders, Kylotonn und Nacon Tech folgten. Während die Zukunft der drei letztgenannten Unternehmen ungewiss ist, steht Spiders offenbar kurz vor der Schließung.

Trotz dieser Herausforderungen hat Nacon sich bemüht, den Geschäftsbetrieb so normal wie möglich aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen veröffentlichte kürzlich Cthulhu: The Cosmic Abyss und kündigte einen neuen Teil der Hunter: The Reckoning -Reihe sowie den mit Spannung erwarteten Veröffentlichungstermin für The Mound: Omen of Cthulhu an. Darüber hinaus versicherte Nacon den Stakeholdern, dass dies nicht das Ende sei, und verschob die vom März verschobene Nacon Connect- Veranstaltung auf einen noch nicht festgelegten Termin im Mai 2026.

Spiders hat unterdessen intensiv an der Behebung zahlreicher Probleme in Greedfall 2: The Dying World gearbeitet, das kürzlich die Early-Access-Phase verlassen hat. Das Engagement des Studios für ein optimales Spielerlebnis ist deutlich erkennbar, wie der erst gestern veröffentlichte Patch beweist. Leider befürchtet man, dass einige ungelöste Probleme des Spiels auch weiterhin bestehen bleiben, da das Studio kurz vor der Schließung steht.

Die drohende Schließung von Spiders verdeutlicht eindrücklich die prekäre Lage vieler etablierter Studios in der Spielebranche. Man hofft, ähnliche Schicksale für Nacons andere Tochtergesellschaften zu verhindern, doch dieses Risiko wird immer greifbarer.

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