Ehemaliger AMD-FSR-Chef enthüllt Meme zu „großen Problemen“ und erklärt Kompatibilitätsprobleme von FSR 4 mit RDNA 2/3

Ehemaliger AMD-FSR-Chef enthüllt Meme zu „großen Problemen“ und erklärt Kompatibilitätsprobleme von FSR 4 mit RDNA 2/3

Trotz AMDs zurückhaltender Haltung zur Verfügbarkeit von FSR 4 für Radeon-GPUs der vorherigen Generation deuten Erkenntnisse des ehemaligen Entwicklungsleiters darauf hin, dass da noch mehr dahinterstecken könnte.

Ehemaliger FSR-Leiter von AMD antwortet humorvoll auf Fragen zu FSR 4 für RDNA 2/3 GPUs

Seit der Einführung von FSR 4 zusammen mit der Markteinführung der AMD RDNA 4-basierten Radeon RX 9000-Serie vor über einem Jahr hat AMD sich nicht zur möglichen Unterstützung von FSR 4 auf den RDNA 2- und 3-Architekturen geäußert. Im Gegensatz dazu hat NVIDIA die neuesten DLSS-Versionen stets auch für seine älteren RTX-Serien zugänglich gemacht, was einen deutlichen Unterschied in AMDs Kommunikation und Unterstützung für ältere Hardware verdeutlicht.

AMD sah sich zahlreichen Anfragen bezüglich der Kompatibilität der INT8-Version von FSR 4 mit RDNA 2- und 3-GPUs ausgesetzt, insbesondere da DLL-Dateien, die diese Kompatibilität belegen, bereits existieren. Obwohl die Community von der technischen Machbarkeit der Unterstützung dieser GPU-Generationen überzeugt ist, sorgt AMDs Zögern bei der offiziellen Veröffentlichung für Verwunderung. Das Fehlen einer klaren Erklärung, warum AMD FSR 4 für diese Modelle zurückhält, lässt viele über die zugrundeliegenden Probleme spekulieren – eine Frage, die Colin Riley, der ehemalige Leiter der FSR-Entwicklung, kürzlich humorvoll aufgriff.

Auf eine ähnliche Anfrage antwortete Colin Riley mit einem GIF, das ein bekanntes Meme darstellt: „Ich sage lieber nichts. Wenn ich etwas sage, bekomme ich großen Ärger.“ Diese scheinbar unbeschwerte Antwort könnte darauf hindeuten, dass er die Gründe für die Einschränkungen von FSR 4 kennt, spiegelt aber gleichzeitig sein Bekenntnis zur Vertraulichkeit wider. Das anhaltende Schweigen von AMD steht im Gegensatz zur wachsenden Frustration der Besitzer von RDNA-2- und RDNA-3-GPUs, die dringend Klarheit fordern.

Viele Gamer experimentieren derzeit mit alternativen Methoden, um die FSR-4-Funktionalität auf Grafikkarten der RX-6000- und RX-7000-Serie zu aktivieren, und berichten von vielversprechenden Ergebnissen. Tools wie Optiscaler haben sich bei der Nutzung von FSR 4.0 bewährt, wobei Nutzer feststellen, dass der Modus „Ausgewogen“ sogar den etablierteren FSR-3.1-Modus „Qualität“ übertrifft. Sie profitieren von verbesserter Grafik, höherer Bildschärfe und einer deutlichen Reduzierung von Ghosting- und Flimmereffekten. Obwohl FSR 4.0 mehr Rechenleistung benötigt als sein Vorgänger, konnten durch Anpassungen bemerkenswerte Leistungssteigerungen erzielt werden.

Interessanterweise gibt es Berichte, dass FSR 4.1 mithilfe ähnlicher Workarounds auch auf RDNA-3-GPUs funktioniert und vergleichbare Ergebnisse wie auf RDNA-4-Systemen liefert. Dennoch beschränkt AMD die offizielle Veröffentlichung von FSR 4.1 weiterhin auf die Radeon-RX-9000-Serie, was die Frustration der Nutzer älterer Architekturen noch verstärkt.

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