Der Stromanschluss der NVIDIA RTX 5090 überhitzt selbst bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 500 W.

Der Stromanschluss der NVIDIA RTX 5090 überhitzt selbst bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 500 W.

Ungeachtet aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen birgt der berüchtigte 16-polige Stromanschluss weiterhin erhebliche Risiken. Einem Benutzer ist es kürzlich passiert, dass der Anschluss schmolz, obwohl er zuvor versucht hatte, die Gefahren zu minimieren.

Nutzer kämpft mit durchgebranntem 16-Pin-Stromanschluss an GIGABYTE RTX 5090 nach Begrenzung des Stromverbrauchs auf 500 W

Die zunehmenden Schwierigkeiten, mit denen Nutzer beim Schutz ihrer GPUs vor durchschmelzenden Anschlüssen konfrontiert sind, geben Anlass zu ernsthafter Besorgnis. Im Gegensatz zu den stabileren 6- und 8-Pin-PCIe-Anschlüssen bereitet der berüchtigte 16-Pin-Anschluss trotz zahlreicher Lösungsversuche von Herstellern und Nutzern immer wieder Probleme.

Angesichts dieser anhaltenden Probleme erwägen viele Nutzer nun die Anschaffung von Geräten wie dem Wireview II Pro zur zusätzlichen Überwachung. Es ist bedauerlich, dass solch drastische Maßnahmen überhaupt für eine so wichtige Komponente wie die NVIDIA GeForce RTX 5090 in Betracht gezogen werden, die insbesondere aufgrund von Anschlussfehlern innerhalb der RTX-50-Serie berüchtigt geworden ist. Ein Bericht im Mobil01-Forum beschrieb einen geschmolzenen Anschluss an der GIGABYTE RTX 5090 AORUS Master ICE eines Nutzers.

Nahaufnahme eines teilweise verbrannten weißen Stromsteckers, der von einer Hand gehalten wird.
Bildquelle: mobile01

Obwohl der Ausfall dieses Anschlusses nicht völlig unerwartet kam, war er dennoch enttäuschend für den Nutzer, der vorsorglich die maximale Leistungsaufnahme auf 500 W begrenzt hatte – deutlich weniger als die üblicherweise für die meisten RTX 5090-Varianten übliche Kapazität von 600 W. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen musste der Nutzer bald feststellen, dass seine Bemühungen angesichts dieses hartnäckigen Problems vergeblich waren.

Nahaufnahme eines Stromanschlusses an einer Computerkomponente mit 8-poliger Konfiguration.
Bildquelle: mobile01

Die Beschädigung war besonders ausgeprägt an der oberen Reihe des 12V-2×6-Anschlusses, die Brand- und Schmelzspuren aufwies, während die untere Reihe intakt blieb. Dies deutet auf eine ungleichmäßige Lastverteilung an den oberen Pins hin, möglicherweise aufgrund schlechten Kontakts. Bemerkenswert ist, dass der Benutzer den mit der GIGABYTE-GPU mitgelieferten Adapter von drei 8-Pin- auf 12V-2×6-Anschlüssen verwendete – eine Konfiguration, die bekanntermaßen nicht sehr robust ist.

Nahaufnahme einer AORUS-Grafikkarte mit mehreren angeschlossenen PCI-E-Anschlüssen, auf der weiße und schwarze Kabel zu sehen sind.
Bildquelle: mobile01

Letztendlich fiel die teure Grafikkarte des Nutzers trotz reduzierter Leistungsaufnahme aus. Dieses Problem beschränkt sich nicht auf die RTX 5090; es gibt ähnliche Berichte über die RTX 5080, RTX 5070 Ti und bestimmte Radeon RX 9070 XT-GPUs, bei denen es selbst bei reduzierter Leistungsaufnahme zu geschmolzenen Anschlüssen kam. Dies deutet auf eine beunruhigende Tatsache hin: Die Lebensdauer einer GPU hängt möglicherweise mehr vom Glück als von der Einhaltung von Richtlinien ab.

Empfohlene Präventionsmaßnahmen

  1. Prüfen Sie, ob Ihr Netzteil ATX 3.1-kompatibel ist.
  2. Verwenden Sie ausschließlich das mit Ihrem Netzteil gelieferte 12V-2×6-Anschlusskabel.
  3. Verwenden Sie keinen 8-Pin-auf-16-Pin-Adapter.
  4. Stellen Sie sicher, dass der Stecker vollständig eingerastet ist.
  5. Vermeiden Sie Biegungen im Umkreis von 35 mm um die Verbindung.
  6. Erwägen Sie die Verwendung von Wireview II Pro für die Überwachung.

Weitere Einzelheiten finden Sie im Originalbericht auf @unikoshardware.

Für weitere Einblicke und Bilder besuchen Sie die Quelle.

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