Der Dateiaustausch zwischen verschiedenen Geräten sollte reibungslos funktionieren, doch viele bestehende Lösungen sind entweder umständlich, plattformabhängig oder einfach nur quälend langsam. Zum Glück habe ich kürzlich eine bemerkenswerte kostenlose Anwendung entdeckt, die diese häufigen Probleme löst und ein außergewöhnlich schnelles und unkompliziertes Dateiübertragungserlebnis bietet. Diese Anwendung heißt Blip, und hier erfahren Sie, was sie auszeichnet.
Warum Blip sich im Bereich Filesharing abhebt
Angesichts der unzähligen verfügbaren Dateiaustausch-Apps mag man sich fragen, warum Blip Ihre Aufmerksamkeit verdient. Erstens unterstützt es alle gängigen Plattformen, darunter Android, iOS, Windows und macOS, und ist somit universell zugänglich.
Die Komplexität des plattformübergreifenden Dateiaustauschs, insbesondere zwischen Android und Mac oder zwischen Windows und iOS, ist oft unnötig. Blip vereinfacht diesen Prozess durch eine unkomplizierte Einrichtung auf allen Betriebssystemen – weder Kontoerstellung noch zusätzliche Passwörter sind erforderlich. Einfach die App installieren, E-Mail-Adresse angeben, eine ID erstellen, und schon kann es losgehen.

Einer der größten Vorteile von Blip ist die Möglichkeit, Dateien zu übertragen, ohne dass sich die Geräte im selben Netzwerk oder in unmittelbarer Nähe befinden müssen. Damit wird eine häufige Einschränkung vieler bestehender Lösungen überwunden.
Für alle, denen Datenschutz wichtig ist, verwendet Blip die TLS 1.3-Verschlüsselung – dieselbe Technologie, die auch viele Websites sichert – und gewährleistet so, dass Ihre Daten während der Übertragung vor Dritten geschützt bleiben.
Blip ist tatsächlich eine der schnellsten Dateiübertragungsanwendungen, die ich kenne. Laut den Entwicklern erreicht sie Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich, selbst über beträchtliche Entfernungen. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Dateiübertragungsdiensten sendet Blip Dateien in Echtzeit, ohne sie ins Internet hochzuladen.
Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt von der Upload-Geschwindigkeit des Senders und der Download-Geschwindigkeit des Empfängers ab; wenn jedoch beide Geräte mit demselben WLAN-Netzwerk verbunden sind, erzielen Sie noch schnellere Ergebnisse.
Darüber hinaus gibt es bei Blip keine Beschränkungen hinsichtlich der Dateigröße, sodass Sie auch Ihre größten Dateien bedenkenlos versenden können.
Dateien einfach versenden
Nach der Installation von Blip benötigen Sie die Empfänger-ID oder E-Mail-Adresse, um Dateien zu übertragen. Nutzen Sie die Suchleiste oben rechts (PC und iOS) bzw.oben rechts (Android), um den gewünschten Kontakt zu finden.

Das Hinzufügen eines Profilbildes kann helfen, Ihre Kontakte leichter zu identifizieren.Überlegen Sie sich daher, ob Sie auch ein Profilbild für sich selbst hinzufügen möchten.

Sobald Sie die richtige Person gefunden haben, tippen oder klicken Sie einfach auf deren Profil. Auf dem PC können Sie Dateien und Ordner (ohne Komprimierung) per Drag & Drop übertragen. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählte Datei klicken und im Kontextmenü die Option „Blip“ auswählen.

Die mobilen Apps ermöglichen das Senden von Fotos und Videos vom Gerät, das Aufnehmen und Versenden von Fotos oder Videos direkt mit der Kamera sowie das Teilen von Dateien und Ordnern.iPhone-Nutzer können außerdem Dokumente scannen und versenden, während Android-Nutzer Audiodateien direkt teilen können.

Nach der Dateiauswahl startet Blip sofort die Übertragung. Auf dem Gerät des Empfängers erscheint ein Popup (PC) bzw.eine Benachrichtigung (Mobilgerät), die ihn auffordert, die eingehenden Dateien anzunehmen oder abzulehnen. Ist der Absender unbekannt, empfiehlt es sich, die Übertragung abzulehnen.

Wenn Sie jedoch Dateien zwischen Ihren eigenen Geräten übertragen, können Sie die Funktion „Automatische Annahme“ in den Einstellungen aktivieren, wodurch diese Abfragen vollständig entfallen.

Sobald Dateien mit einem Gerät ausgetauscht wurden, wird dieses zu Blip hinzugefügt. Dadurch sind zukünftige Übertragungen einfach und ohne erneute Suche möglich. Auf Mobilgeräten werden alle empfangenen Dateien am unteren Bildschirmrand angezeigt.

Auf dem PC werden Dateien automatisch im Ordner „Downloads“ gespeichert. Sie können diese Einstellung jedoch ändern, indem Sie zu „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Standard-Speicherort“ navigieren und einen anderen Ordner auswählen.

Sollte Ihre WLAN-Verbindung abbrechen oder während einer Dateiübertragung ein unerwartetes Problem auftreten, merkt sich Blip die Übertragung und setzt sie fort, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.
Der einzige potenzielle Nachteil von Blip ist, dass es auf Ihren Geräten installiert werden muss. Für gelegentliches Versenden von Dateien mag eine integrierte Lösung praktischer sein. Für häufige Dateiübertragungen erweist sich Blip jedoch als unübertroffene Wahl.
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