Apple erleichtert Verbrauchern die Situation angesichts des DRAM- und NAND-Mangels durch die Erhöhung des Basisspeichers auf 1 TB für alle M5- und M5 Pro-Modelle – mit einer kleinen Einschränkung.

Apple erleichtert Verbrauchern die Situation angesichts des DRAM- und NAND-Mangels durch die Erhöhung des Basisspeichers auf 1 TB für alle M5- und M5 Pro-Modelle – mit einer kleinen Einschränkung.

Die kürzlich erfolgte Markteinführung der 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle brachte nicht nur deutliche Leistungssteigerungen, sondern auch eine unerwartete Verbesserung der Speicherkapazität. Apple hat die Mindestspeicherkapazität für die Varianten M5 und M5 Pro auf 1 TB SSD erhöht. Diese Änderung reagiert auf langjährige Beschwerden von Nutzern, die häufig mit Speichermangel zu kämpfen hatten und auf Alternativen wie Cloud-Speicherlösungen zurückgreifen mussten. Obwohl diese Speichererweiterung mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, sind diese im Vergleich zu früheren Preisstrategien von Apple relativ moderat.

Zusätzliche Speicherkapazitäten zu einem fairen Preis

Erfreulicherweise hat Apple die Kosten für das Speicher-Upgrade von 512 GB auf 1 TB von stolzen 200 US-Dollar auf deutlich günstigere 100 US-Dollar gesenkt. Das Basismodell des M5 MacBook Pro ist ab 1.699 US-Dollar erhältlich, wodurch die 100 US-Dollar Aufpreis für die größere Speicherkapazität angemessen erscheinen. Darüber hinaus verfügen die M5 Pro-Versionen nun auch über eine SSD mit mindestens 1 TB Speicherkapazität und kommen damit Nutzern mit höherem Speicherbedarf entgegen. Es ist jedoch anzumerken, dass Online-Plattformen wie Amazon weiterhin Konfigurationen mit nur 512 GB anbieten, was für Nutzer mit anspruchsvollen Software-Anforderungen schnell zu wenig sein könnte.

Für anspruchsvolle Nutzer, die sich für das M5 Max interessieren, bietet das Basismodell großzügige 2 TB Speicherplatz und rechtfertigt damit den Startpreis von 3.599 US-Dollar. Auch die M5 MacBook Air-Serie profitiert von dieser Speichererweiterung: Deren standardmäßige SSD wurde von zuvor unzureichenden 256 GB auf 512 GB aufgerüstet.

Apple erhöht den Basisspeicher für seine MacBook Pro-Modelle mit M5- und M5 Pro-Prozessor auf 1 TB.
Die Kunden können sich endlich freuen

Auch wenn potenzielle Käufer der günstigeren Modelle die 100 US-Dollar für den erweiterten Speicher zahlen müssen, ist zu bedenken, dass Apple problemlos eine höhere Gebühr von beispielsweise 200 oder sogar 300 US-Dollar hätte erheben können. Stattdessen scheint Apple, während Wettbewerber häufig mit steigenden Kosten für DRAM- und NAND-Flash-Komponenten zu kämpfen haben, strategisch so aufgestellt zu sein, dass das Unternehmen diese Kosten auffangen und den Kunden ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten kann.

Branchenexperte Ming-Chi Kuo von TF International Securities deutet Apples Entscheidung, die steigenden DRAM-Kosten nicht weiterzugeben, als kalkulierten Vorteil in einem unsicheren Marktumfeld. Darüber hinaus bietet Apples Services-Sparte, die beträchtliche Quartalsumsätze generiert, einen finanziellen Puffer, der es dem Unternehmen ermöglicht, wettbewerbsfähige Preise beizubehalten, ohne die Verbraucher zu überlasten.

Quellen & Bilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert