Wenn Sie ein iPhone besitzen, gehört Apple Maps wahrscheinlich zu Ihrem Alltag. Die App ist quasi vorinstalliert, praktisch und funktioniert im Großen und Ganzen gut – außer, wenn sie Ihr Datenvolumen schneller aufbraucht als Ihnen lieb ist. Denn seien wir ehrlich: Datentarife können teuer werden, und zu wissen, wie viel Datenvolumen Apple Maps verbraucht, kann Ihnen bares Geld sparen. Falls Sie sich jemals gefragt haben, wie viel Datenvolumen diese Navigations-App unterwegs verbraucht oder wie Sie verhindern können, dass Ihr Datenvolumen aufgebraucht wird, ist dieser Leitfaden genau das Richtige für Sie. Wir erklären Ihnen genau, was Sie erwarten können, und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Datenverbrauch im Griff behalten und trotzdem problemlos navigieren können. Glauben Sie mir, diese Informationen sind sehr nützlich, wenn Sie vermeiden möchten, unerwartet an Ihr Datenlimit zu stoßen.
Wie viele Daten verbraucht Apple Maps tatsächlich pro Stunde?
Ehrlich gesagt, ist die Schätzung des Datenverbrauchs keine exakte Wissenschaft, aber man geht allgemein davon aus, dass Apple Maps etwa 5 bis 10 MB pro Stunde verbraucht. Natürlich hängt es davon ab, was man macht – hineinzoomen, Routen ändern, Orte in der Nähe suchen usw. Aber auf einer Autoreise oder im Pendelverkehr verbraucht eine Stunde Navigation in der Regel etwa 8–10 MB. Wenn Ihr Datentarif also begrenzt ist, sollten Sie wissen, dass schon ein paar Stunden Nutzung hier und da ausreichen können, um den Verbrauch deutlich zu erhöhen.
Tages- und Monatsdaten, grobe Schätzungen
Um einen groben Überblick zu bekommen: Die Nutzung von Apple Maps verbraucht an einem typischen Tag etwa 130 MB Daten. Das entspricht ungefähr einem Drittel Gigabyte, was zwar nicht viel ist, sich aber bei einem begrenzten Datenvolumen summiert. Im Laufe eines Monats können das etwa 3, 88 GB sein – etwas, das man bedenken sollte, wenn man Apple Maps häufig nutzt. Und ja, es verbraucht generell mehr Daten als Google Maps. Wenn Sie also wirklich sparen möchten, ist Google Maps möglicherweise die bessere Wahl. Oder versuchen Sie zumindest, das Zoomen und Erkunden neuer Routen einzuschränken.
Wie lange reicht eine Datenmenge von 1 GB bei Apple Maps?
Das ist ziemlich interessant. Basierend auf den bisherigen Schätzungen und einem Verbrauch von etwa 10 MB pro Stunde könnte 1 GB Datenvolumen (das sind 1024 MB) theoretisch für rund 100 Stunden Navigation reichen. Genau, das entspricht vier Tagen intensiver Nutzung – genug für die meisten Reisen oder sogar einen längeren Urlaub. Natürlich ist das nur eine grobe Schätzung; in der Realität wird Ihr Datenvolumen durch Hintergrundprozesse, Updates oder andere Vorgänge der App im Hintergrund etwas aufgezehrt. Dennoch ist es ein guter Richtwert.
Und falls Sie einen noch kleineren Tarif haben, bedenken Sie, dass Google Maps mit demselben Datenvolumen deutlich länger auskommt – etwa 15 bis 20 Tage mit einem Gigabyte. Apple Maps ist im Vergleich dazu also ein ziemlicher Datenfresser. Der tatsächliche Verbrauch hängt davon ab, wie oft Sie zoomen, Routen hinzufügen oder Sehenswürdigkeiten erkunden.
Wovon hängt ab, wie viele Daten Apple Maps verwendet?
Hier wird es etwas detaillierter – und ziemlich frustrierend, weil Apple es natürlich unnötig kompliziert macht. Schon das Öffnen der App und die Suche nach einem neuen Ort verbrauchen Daten. Das Hinein- oder Herauszoomen, insbesondere für detaillierte Straßenansichten, erhöht den Datenverbrauch. Und wenn man mit aktivierter Navigation unterwegs ist? Dann steigt der Verbrauch enorm an, da die App Echtzeit-Verkehrsinformationen abruft, Routen neu berechnet und sich ständig aktualisiert – vor allem in Städten mit vielen Verkehrsmeldungen.
Die Erkundung der Umgebung kann Ihren Datenverbrauch erhöhen, insbesondere wenn Sie Bewertungen, Fotos oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe ansehen, die hochauflösende Bilder oder zusätzliche Informationen laden. Und die Satellitenansicht? Die sollten Sie meiden, wenn Sie Daten sparen möchten – denn diese hochauflösenden Bilder verbrauchen deutlich mehr Daten als die Standardkartenansicht. Die Offline-Karten-Funktion ist da ein echter Lebensretter: Laden Sie diese Karten vorher über WLAN herunter, und Apple Maps verbraucht während der Navigation überhaupt keine Daten. Es ist zwar etwas ungewöhnlich, wie Apple einen zur Planung animiert, aber genau das ist der Trick, wenn man sparen möchte.
Wie kann der Datenverbrauch von Apple Maps reduziert werden?
Gute Neuigkeiten: Es gibt ein paar Tricks, mit denen Sie Ihr Datenvolumen im Griff behalten, ohne auf die Navigation verzichten zu müssen. Laden Sie zunächst Offline-Karten Ihrer Route oder des Gebiets herunter, das Sie erkunden möchten. Tun Sie dies am besten im WLAN; es spart enorm viel Datenvolumen. Gehen Sie einfach zu „Einstellungen“ > „Karten“ > „Karten herunterladen“ oder suchen Sie in der App danach, um die Offline-Optionen zu finden. Denn Apple Maps ist da natürlich etwas versteckt.
Verwenden Sie die normale Kartenansicht anstelle der Satellitenansicht, wenn Sie nur von A nach B möchten. Satellitenansichten sehen zwar schick aus, verbrauchen aber deutlich mehr Daten. Falls aktiviert, sollten Sie außerdem die Aktualisierungshäufigkeit der Verkehrsdaten in Apple Maps reduzieren – weniger Aktualisierungen bedeuten weniger Datenverbrauch. Einige dieser Optionen können Sie unter „Einstellungen “ > „Karten“ anpassen. Wenn Sie die App nicht aktiv nutzen, verhindern Sie, dass sie im Hintergrund ausgeführt wird – so vermeiden Sie unnötigen Datenverbrauch.
Behalten Sie abschließend Ihren Datenverbrauch unter Einstellungen > Mobilfunk im Auge. Sollten Sie feststellen, dass er schneller als erwartet ansteigt, können Sie die mobilen Daten für Karten vorübergehend deaktivieren. Das ist zwar nicht perfekt, hilft aber, unerwartete Mehrkosten zu vermeiden.
Alles in allem ist die Datenverwaltung mit Apple Maps nicht sonderlich kompliziert, sobald man den Dreh raus hat, Karten vorher herunterzuladen und sich an die grundlegenden Kartenmodi zu halten. Es ist zwar etwas umständlich, aber so will es Apple offenbar handhaben.