USA fordern Malaysia auf, „Handelsschlupflöcher“ zu schließen, die den Milliardenfluss von NVIDIA-KI-Chips nach China ermöglichen

USA fordern Malaysia auf, „Handelsschlupflöcher“ zu schließen, die den Milliardenfluss von NVIDIA-KI-Chips nach China ermöglichen

Malaysia geht gegen illegale „Handelsschlupflöcher“ vor, die den Transfer hochentwickelter KI-Chips von NVIDIA über nicht autorisierte Kanäle nach China ermöglichen.

Bemühungen, den Transfer von NVIDIA-Chips nach China einzudämmen: Eine US-Perspektive

Die derzeitige US-Regierung unternimmt große Anstrengungen, die Exportkontrollen, insbesondere für KI-Technologien, zu verschärfen, um deren Zustrom nach China zu verhindern. Obwohl Unternehmen wie NVIDIA der direkte Export ihrer High-End-KI-Chips nach China untersagt ist, finden diese Produkte dennoch durch Schlupflöcher in der US-Handelspolitik ihren Weg auf den chinesischen Markt. Einer der identifizierten Wege ist Malaysia, das laut Financial Times derzeit eine Task Force einrichtet, die den illegalen Transfer dieser KI-Technologien eindämmen soll.

Die USA fordern uns auf, jede Lieferung nach Malaysia zu überwachen, die Nvidia-Chips enthält. Wir sollen sicherstellen, dass die Server in den dafür vorgesehenen Rechenzentren landen und nicht plötzlich auf ein anderes Schiff umgeladen werden.

– Handelsminister Zafrul Aziz

Trotz strenger Exportbeschränkungen hat China Berichten zufolge beträchtliche Mengen hochmoderner KI-Chips von NVIDIA erhalten, maßgeblich unterstützt durch Länder wie Singapur und Malaysia. Diese Länder waren in den Import von NVIDIAs KI-Hardware verwickelt, bevor diese nach China umgeleitet wurde. Dies führte zu Transaktionen im geschätzten Milliardenwert. Kürzlich nahmen die Strafverfolgungsbehörden in Singapur drei Personen fest, die mit dem Verkauf von NVIDIA-KI-Servern im Wert von rund 390 Millionen US-Dollar für China in Verbindung standen.

NVIDIA AI Server

Als Reaktion auf Vorwürfe illegaler Chipverkäufe nach China erklärte Malaysias Handelsminister, es gebe keine stichhaltigen Beweise für diese Behauptungen. Malaysia ist zudem ein bedeutender Akteur im Bereich der KI-Investitionen und hat bis zu 25 Milliarden US-Dollar von globalen Technologiekonzernen für den Ausbau seiner Rechenzentren erhalten – ein Hinweis auf eine starke Inlandsnachfrage nach NVIDIAs KI-Technologie. Dennoch steht das Land wegen seiner Beteiligung am illegalen Handel mit China unter Beobachtung; ein Sachverhalt, der derzeit untersucht wird.

Die Schließung dieser Schlupflöcher könnte sich spürbar auf NVIDIAs Einnahmen aus dem Rechenzentrumsbetrieb auswirken. Länder wie Singapur liefern besonders viele KI-Server, was die möglichen Folgen einer strengeren Durchsetzung unterstreicht. Auch wenn die Zukunft ungewiss bleibt, ist klar, dass die USA darauf bedacht sind, sicherzustellen, dass China im KI-Sektor nicht überholt, und strenge Maßnahmen ergreifen, um ihren technologischen Vorsprung zu sichern.

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