Die Vereinigten Staaten arbeiten an einem Gesetzesvorhaben, das die Nutzung chinesischer Speicherhersteller einschränken soll und sich insbesondere gegen YMTC (Yangtze Memory Technologies Co.), CXMT (Changxin Memory Technologies) und SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation) richtet. Diese geplante Regelung könnte es verbieten, dass Produkte für Regierungszwecke Chips dieser chinesischen Hersteller verwenden.
Vorgeschlagene Gesetzgebung: Auswirkungen auf die Marktpräsenz von YMTC, SMIC und CXMT
Der aktuelle Mangel an DRAM-Speicherchips hat eine intensive Diskussion über die Machbarkeit des Einsatzes chinesischer Speicher in Unterhaltungselektronik ausgelöst. Die drei großen Anbieter, bekannt als „Big 3“, konzentrieren sich primär auf den Bedarf von Unternehmen, wodurch die Produktionskapazitäten für Endverbraucherprodukte begrenzt sind. Ein erhebliches Problem stellt der rechtliche Rahmen dar, der die Möglichkeiten von CXMT einschränkt, Hersteller in den USA mit DRAM-Chips zu beliefern. Verschärft wird diese Herausforderung durch die kürzlich vom Federal Acquisition Regulatory Council (FAR) eingeführte Regelung, die den Einsatz von Komponenten der Hersteller CXMT, YMTC und SMIC in kommerziellen Anwendungen verbieten soll.
Der Begriff „abgedecktes Halbleiterprodukt oder -dienstleistung“ umfasst Halbleiter, Produkte, die ein Halbleiterprodukt enthalten, oder Dienstleistungen, die ein Halbleiterprodukt nutzen, die von SMIC, CXMT, YMTC oder einem ihrer verbundenen Unternehmen, Tochtergesellschaften oder Rechtsnachfolger entwickelt, hergestellt oder bereitgestellt werden.
– FAR-Rat
Diese vorgeschlagene Regelung ändert Abschnitt 5949 des National Defense Authorization Act für das Haushaltsjahr 2023 und baut auf früheren Beschränkungen gegen chinesische Halbleiterunternehmen auf. Der vom FAR Council festgelegte Rahmen regelt die Durchsetzung dieser Verbote, insbesondere für Produkte mit einem Wert von 15.000 US-Dollar oder weniger, was ein breites Spektrum an Unterhaltungselektronik und kommerziellen IT-Dienstleistungen umfasst.
Der FAR-Rat hat eine gründliche Überprüfung aller derzeit zur Verwendung zugelassenen Elektronikprodukte gefordert. Wichtig ist, dass alle Produkte, die vor dem 23. Dezember 2027 erworben wurden, nicht unter diese neuen Beschränkungen fallen. Die Änderung liegt nun bis zum 20. April zur öffentlichen Kommentierung aus und lässt somit Raum für weitere Anpassungen, da die Regierung die Abhängigkeit von chinesischer Technologie bei Produkten des öffentlichen Sektors verringern möchte.

Im Markt für Unterhaltungselektronik steht die Integration von CXMT- und YMTC-Komponenten in Geräte wie Laptops, Smartphones und Desktop-PCs vor erheblichen Herausforderungen. Hersteller könnten aufgrund drohender staatlicher Beschränkungen zunehmend Schwierigkeiten haben, Komponenten von diesen Zulieferern zu beziehen. Berichten zufolge haben mehrere führende PC-Hersteller Kontakt zu CXMT aufgenommen, um eine mögliche Zusammenarbeit bei der DRAM-Lieferung auszuloten. Es bleibt abzuwarten, ob diese Gespräche tatsächlich zu einer Produktintegration führen werden.
Für weitere Aktualisierungen verweisen wir auf die Nachrichtenquelle von Dan Nystedt.
Schreibe einen Kommentar