Die Kampfsysteme vieler Spiele basieren oft auf Fertigkeitskombinationen, doch Arknights Endfield hebt dieses Konzept auf ein neues Niveau. Anders als übliche Ansätze erfordern die Kämpfe hier ein strategischeres Vorgehen und offenbaren so eine Komplexität, die nicht sofort ersichtlich ist. Dieser Leitfaden beleuchtet das Arts-Infliction-System in Arknights Endfield und erklärt detailliert seine grundlegenden Mechaniken, die verschiedenen Elementarreaktionen, die Spieler nutzen können, und die spannenden Strategien, die ihr mit eurem Team aus Endfield-Operatoren umsetzen könnt.
Die elementaren Kampfmechaniken in Arknights Endfield verstehen

Im Zentrum des Kampfsystems von Arknights Endfield stehen die sogenannten „Inflictions“, die die Grundlage für elementare und physische Interaktionen mit Gegnern bilden. Operator können diese „Inflictions“ anwenden, verbrauchen oder auf andere Weise durch ihre Fähigkeiten mit ihnen interagieren.

Nehmen wir zum Beispiel die Kampffertigkeit des Endministers, eine Fertigkeit vom Typ „Zermalmender physischer Schaden“, die bei jedem Treffer den Zustand „Verwundbar“ verursacht. Beim Angriff auf ein Ziel mit diesem Zustand wird der Zermalmungseffekt aktiviert und verbraucht Stapel von „Verwundbar“, um verstärkten Schaden zu verursachen.
Chens Kampffertigkeit hingegen verursacht ebenfalls physischen Schaden, allerdings als Hebefertigkeit. Sie verursacht zwar auch den Verwundbarkeitseffekt, verbraucht ihn aber nicht; stattdessen erhöht sie die Anzahl der Verwundbarkeitsstapel und schleudert Gegner in die Luft.
Erforschung künstlerischer Einflüsse, Ausbrüche und Reaktionen

In Arknights Endfield bezeichnet der Begriff *Arts* vier Elementarschadensarten: Hitze, Kälte, Elektrizität und Natur. Im Gegensatz zu physischem Schaden erhalten diese Arts-Angriffe einzigartige *Burst*- und *Reaktions*-Fähigkeiten, wenn sie Ziele mit bestehenden Statuseffekten treffen.
Was sind Kunstausbrüche?
Ein *Kunststoß* tritt ein, wenn derselbe Kunsteffekt einen Gegner mehrfach trifft. Beispielsweise löst das Anwenden eines Hitzeeffekts auf ein Ziel, das bereits davon betroffen ist, einen Hitzestoß aus, der nach kurzer Verzögerung zusätzlichen Schaden verursacht. Die Schadenshöhe wird durch den ersten Treffer verstärkt und hängt von der *Kunstintensität* des Operators ab.
Was sind Kunstreaktionen?
Wenn zwei verschiedene Kunstangriffe aufeinandertreffen, wird eine *Kunstreaktion* ausgelöst. Der resultierende Effekt hängt vom Element des auslösenden Angriffs ab, nicht von den Elementen allein. Wird ein Gegner beispielsweise von einem Elektroangriff getroffen und anschließend mit Kryo belegt, erstarrt er. Wird die Reihenfolge umgekehrt, führt dies zu einer elektrisierten Reaktion. Die Reihenfolge der Anwendung ist daher entscheidend.
Nachfolgend sind die vier verfügbaren Kunstreaktionen in Arknights Endfield aufgeführt:
|
Elementare Reaktionen in Arknights Endfield |
||
|---|---|---|
|
Reaktion |
Auslösendes Element |
Wirkung |
|
Verbrennung |
Hitze |
Verursacht über Zeit Schaden an Feinden |
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Elektrifizierung |
Elektrisch |
Gegner erleiden erhöhten Magieschaden aus allen Quellen |
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Erstarrung |
Kryo |
Friert geschwächte Feinde vollständig ein |
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Korrosion |
Natur |
Verringert allmählich die Elementarresistenz des Gegners. |
Sobald eine Arts-Reaktion aktiviert wird, werden alle Arts-Effekte auf das betroffene Ziel verbraucht.
Physikalische Schadensreaktionen verstehen

Physischer Schaden unterscheidet sich von Magieschaden und interagiert im Allgemeinen nicht mit Elementartypen, außer mit Kryo. Verschiedene physische Statuseffekte können jedoch mit dem Zustand „Verwundbar“ interagieren:
- Der Effekt „Zermalmen“ verbraucht die Eigenschaften „Verletzlich“ oder „Verfestigung“, um den verursachten Schaden zu erhöhen.
- Durch den Einsatz von „Verwundbar“ wird der Schaden erhöht, den Gegner durch physische Angriffe erleiden.
- Der Lift befördert verwundbare Feinde in die Luft.
- Knock Down schleudert wehrlose Gegner zu Boden.
Die Fähigkeiten „Heben“ und „Zu Boden werfen“ sind wertvoll für die Massenkontrolle, während „Zermalmen“ und „Durchbrechen“ das Schadenspotenzial eurer Operator erhöhen. Bemerkenswert ist, dass selbst Operator, die primär physischen Schaden verursachen, ihre Fähigkeiten durch einzigartige Fertigkeiten mit Magie kombinieren können, was die strategischen Optionen erweitert. Ein Beispiel hierfür ist Ember, die sich durch die Verschmelzung von physischem und Magieschaden auszeichnet.
Operatorspezifische Interaktionen mit Verletzungen

In Arknights Endfield zeigen mehrere Operator ein besonderes Interaktionsverhalten gegenüber Magie- und physischen Statuseffekten. Obwohl sie weiterhin dem Prinzip „Anwenden → Verbrauchen“ folgen, reagieren bestimmte Fähigkeiten dynamisch auf den aktuellen Statuseffekt beim Ziel.
Wulfguards Fähigkeit „Thermitspuren“ verursacht beispielsweise normalerweise Hitzeschaden. Ist das Ziel jedoch von Verbrennung oder Elektrisierung betroffen, transformiert sich die Fähigkeit, verbraucht die Kampfkunst-Reaktion und entfesselt einen mächtigen Zusatzschuss. Solche Interaktionen gibt es im gesamten Charakteraufgebot zuhauf; daher ist ein genaues Verständnis der Fähigkeiten eurer Charaktere entscheidend für maximale Kampfeffektivität.
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