GPTC bestreitet Technologieleck nach China und leitet Klage gegen ehemaligen GM ein
Grand Process Technology Corporation (GPTC), ein bedeutender Zulieferer von TSMCs Advanced-Packaging-Technologien, darunter die Chip-on-Wafer-on-Substrate-Lösung (CoWoS), hat die Vorwürfe, sensible Technologie sei kompromittiert und nach China weitergegeben worden, entschieden zurückgewiesen. Das Unternehmen veröffentlichte eine offizielle Stellungnahme zu den kursierenden Gerüchten und betonte, dass keinerlei Beweise für einen Technologietransfer gefunden wurden.

Gleichzeitig hat GPTC Klage gegen ihren ehemaligen Geschäftsführer Huang Fu-Yuan eingereicht. In der Klage wird Huang vorgeworfen, in mögliche Verstöße gegen Geschäftsgeheimnisse verwickelt gewesen zu sein. Da sich das Verfahren nun in der Phase der gerichtlichen Untersuchung befindet, erklärte GPTC, dass sie aus rechtlichen Gründen keine weiteren Details zu den laufenden Ermittlungen preisgeben dürfe.
Der Anlagenhersteller GPTC (3131), ein Zulieferer von CoWoS für TSMC (2330), hat Gerüchte über den angeblichen Abfluss von Schlüsseltechnologie nach China zurückgewiesen. Das Unternehmen bestätigte in einer Pressemitteilung, dass keine relevanten Informationen transferiert worden seien.
Im Interesse der Wahrung seiner Interessen hat GPTC seine uneingeschränkte Kooperationsbereitschaft mit den ermittelnden Behörden zugesichert. Das Unternehmen betonte, dass alle Mitarbeiter verpflichtet sind, die internen Richtlinien strikt einzuhalten, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und wertvolles geistiges Eigentum zu schützen.
Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass keine nennenswerten Transfers firmeneigener Technologien, einschließlich Spezialausrüstung oder Fertigungstechniken, nach China stattgefunden haben. Die Medienberichterstattung zu diesem Thema erscheint größtenteils spekulativ; die Einleitung eines Gerichtsverfahrens gegen einen hochrangigen Beamten gibt jedoch Anlass zu berechtigten Bedenken, insbesondere angesichts der früheren Fälle von Informationslecks im Zusammenhang mit TSMC-Mitarbeitern.
Es ist erwähnenswert, dass China in jüngster Zeit mit zahlreichen Handelsbeschränkungen der US-Regierung konfrontiert war. Diese Beschränkungen haben chinesische Unternehmen dazu veranlasst, Mitarbeiter von TSMC abzuwerben, um deren Expertise in fortschrittlichen Fertigungs- und Verpackungstechniken zu nutzen. Darüber hinaus wurde China der Erwerb der hochmodernen Maschinen und Werkzeuge von ASML untersagt, die für die Weiterentwicklung seiner Chipfertigungskapazitäten unerlässlich sind.
Weitere Einzelheiten finden Sie im Artikel von Dan Nystedt.
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