Produktionskosten im TSMC-Werk in Arizona nur 10 % höher als in Taiwan, was auf eine reibungslose Expansion in den USA hindeutet

Produktionskosten im TSMC-Werk in Arizona nur 10 % höher als in Taiwan, was auf eine reibungslose Expansion in den USA hindeutet

Jüngste Analysen haben die Vorstellung widerlegt, dass das Werk von TSMC in Arizona eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Sie zeigen, dass die Produktionskosten dort im Vergleich zu den Betrieben in Taiwan nur geringfügig – nämlich um lediglich 10 Prozent – ​​höher sind.

TSMCs Werk in Arizona: Eine kosteneffiziente Investition für den Halbleitergiganten

Seit der Amtszeit der Trump-Regierung hat TSMC sein Engagement in der US-Halbleiterindustrie deutlich ausgebaut. Dazu gehört nicht nur der Bau fortschrittlicher Knotenpunkte in seinem Werk in Arizona, sondern auch die enorme Investition von 165 Milliarden US-Dollar in den USA für den Aufbau neuer Anlagen. Obwohl die Annahme weit verbreitet ist, dass der Betrieb in den USA hohe Kosten verursacht, stellt ein Bericht von TechInsights diese Annahmen in Frage.

Laut G. Dan Hutcheson von TechInsights könnten die Befürchtungen hinsichtlich der hohen Kosten der US-Produktion übertrieben sein. Der Bericht zeigt, dass die Lohnkosten, die in den USA oft als deutlich höher eingeschätzt werden, nur 2 % der Gesamtbetriebskosten großer Halbleiterfabriken wie der in Arizona ausmachen. Aufgrund der starken Automatisierung liegen die zusätzlichen Produktionskosten in den USA insgesamt nur 10 % über denen in Taiwan.

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Ein weiterer bemerkenswerter Punkt, der im Bericht hervorgehoben wird, ist, dass die Beschaffung der benötigten Ausrüstung, die hauptsächlich von führenden Herstellern wie ASML stammt, sowohl in den USA als auch in Taiwan ähnliche Kosten verursacht. Daher stellt das Projekt in Arizona für TSMC keine nennenswerte finanzielle Belastung dar. Die Ungleichheit bei den Forschungs- und Entwicklungsressourcen könnte jedoch erklären, warum Taiwan weiterhin eine führende Position im Halbleiterbereich einnimmt.

Letztendlich stellt die Integration der Chip-Lieferketten in den USA keine übermäßigen finanziellen Herausforderungen dar; die Einschränkungen ergeben sich vielmehr hauptsächlich aus den verfügbaren F&E-Ressourcen. TSMC plant, seine US-Aktivitäten künftig deutlich auszubauen und plant die Eröffnung von fünf neuen Werken sowie eines Advanced-Packaging- und F&E-Zentrums. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens, seine Präsenz auf dem US-Markt auszubauen.

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