Tencent schließt das TiMi Montreal Studio nach fünf Jahren ohne Spieleveröffentlichung

Tencent schließt das TiMi Montreal Studio nach fünf Jahren ohne Spieleveröffentlichung

Die Schließung von TiMi Montreal: Ein bedeutender Verlust für die Glücksspielindustrie

Jüngste Enthüllungen von Game File haben die traurige Nachricht von erheblichen Entlassungen in der Videospielbranche ans Licht gebracht, die insbesondere mit der Schließung des TiMi Montreal -Studios von Tencent zusammenhängen. Diese Schließung führte zur Auflösung des gesamten Teams und markiert ein enttäuschendes Ende für das, was einst als Zentrum für die Entwicklung von „AAA Open-World-Multiplattform-Spielen“ geplant war – fast fünf Jahre nach seiner Gründung.

Einblicke aus dem Studio

Ein kürzlich gelöschter LinkedIn-Beitrag eines Programmierers des Studios bestätigte die Schließung und enthüllte, dass die Mitarbeiter dieses Ergebnis „schon seit einiger Zeit“ erwartet hatten. Der Programmierer äußerte aufrichtige Enttäuschung und erklärte, es sei „wirklich untröstlich, dass die Öffentlichkeit nie erleben wird, was dieses Team hätte leisten können.“

Das Schweigen von Tencent und der TiMi-Gruppe

Bislang gibt es weder von Tencent noch von der TiMi Group eine offizielle Stellungnahme zur Schließung. Details zu den laufenden Projekten des Studios in Montreal sind weiterhin spärlich, abgesehen von dem früheren Ziel, ein „AAA-Open-World-Videospiel mit Fokus auf Service-Gameplay für verschiedene Plattformen“ zu entwickeln.

Führung und Hintergrund

TiMi Montreal wurde von Ashraf Ismail, dem ehemaligen Leiter der Assassin’s Creed- Reihe, gegründet. Ismails Zeit bei Ubisoft endete aufgrund von Vorwürfen des Fehlverhaltens, was zu Diskussionen über Führungsstrukturen in der Spieleentwicklung führte.

Auswirkungen auf die gesamte Branche

Dieser Vorfall reiht sich in die wachsende Liste von Entlassungen ein, die die Spielebranche im Jahr 2026 treffen werden. TiMi Montreal ist damit das vierte Studio, das in diesem Jahr seine Pforten schließt. Dieser Trend folgt auf bedeutende Schließungen wie die von Bluepoint Games (PlayStation), Halifax Studio (Ubisoft) und dem Atomic Arcade- Team (Hasbro).

Quellen & Bilder

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