So beheben und deaktivieren Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC) für „Exchange Active Sync Policies Broker“ unter Windows

Das ständige Popup „Exchange Active Sync Policies Broker“ unter Windows 10 ist ziemlich nervig, vor allem, weil es alle paar Stunden auftaucht. Es wirkt, als wolle das System hartnäckig signalisieren, dass etwas nicht stimmt, ohne dass klar ist, was. Meistens erscheint es nach Updates oder wenn Apps Probleme mit den Berechtigungen haben. Das Problem ist, dass die meisten Lösungen das Deaktivieren der Benutzerkontensteuerung (UAC) beinhalten, was, seien wir ehrlich, nicht gerade sicherheitstechnisch optimal ist – aber manchmal muss man eben Opfer bringen, um das Problem zu lösen.

Das Hauptziel ist es, das häufige Auftreten von Popups zu beheben, ohne die Systemsicherheit zu sehr zu beeinträchtigen. Hier sind einige praktische Lösungsansätze, die – basierend auf Feedback und einigen Versuchen – den Popup-Phänomenen endlich ein Ende setzen könnten. Beachten Sie jedoch, dass einige Schritte das Bearbeiten von Registry-Einträgen erfordern. Gehen Sie daher vorsichtig vor oder erstellen Sie vorher ein Backup. Bei manchen Systemen funktioniert die Lösung möglicherweise nicht beim ersten Versuch, aber diese Methoden sind einen Versuch wert.

So verhindern Sie das Popup „Exchange Active Sync Policies Broker“ in Windows 10

Wenn Sie das Popup loswerden möchten, ohne die Sicherheit komplett zu beeinträchtigen, ist das das Ziel. Der Trick besteht darin, Systemeinstellungen oder Registry-Einträge so anzupassen, dass die Schleife gestoppt wird. Aber Achtung: Unvorsichtiges Bearbeiten der Registry und der Benutzerkontensteuerung (UAC) kann Ihren PC anfälliger machen. Gehen Sie daher lieber vorsichtig vor oder erstellen Sie einen Systemwiederherstellungspunkt, bevor Sie größere Änderungen vornehmen.

Methode 1: Deaktivieren der Benutzerkontensteuerung (UAC)-Aufforderungen

So können Sie schnell feststellen, ob das Pop-up nur durch ein Berechtigungsproblem verursacht wird. Die Benutzerkontensteuerung (UAC) soll Sie eigentlich warnen, bevor Apps Einstellungen ändern, aber manchmal nervt sie mehr, als sie schützt, insbesondere bei dieser speziellen App. Das Deaktivieren der UAC kann das Pop-up beheben, aber denken Sie daran: Es ist vergleichbar mit dem Abschalten Ihrer Alarmanlage. Dauerhaft nicht empfehlenswert, aber zum Testen hilfreich. Wenn das Pop-up nach der Deaktivierung der UAC nicht mehr erscheint, wissen Sie, dass es mit den Berechtigungen für „Exchange Active Sync Policies Broker“ zusammenhängt.

  • Drücken Sie die Taste Windows key + Xund wählen Sie „Systemsteuerung“.
  • Gehen Sie zu Benutzerkonten > Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern.
  • Geben Sie gegebenenfalls Ihr Passwort ein oder klicken Sie auf OK.
  • Ziehen Sie den Schieberegler von „Immer benachrichtigen“ nach unten zu „Nie benachrichtigen“.
  • Klicken Sie auf OK, um zu speichern. Möglicherweise erhalten Sie erneut eine Benutzerkontensteuerungsaufforderung – bestätigen Sie diese einfach.
  • Starten Sie Windows neu, um die Änderungen zu übernehmen.

Auf manchen Rechnern behebt dies zwar nicht die eigentliche Ursache, verhindert aber vorübergehend, dass die Pop-ups stören. Vergessen Sie nur nicht, die Benutzerkontensteuerung (UAC) anschließend wieder zu aktivieren!

Methode 2: Anpassen der Registrierungseinträge

Diese Methode ist etwas technischer, aber oft notwendig. Die Anwendung könnte unnötigerweise automatisch mit erhöhten Rechten ausgeführt werden und dadurch das Popup wiederholt auslösen. Durch Bearbeiten bestimmter Registrierungsschlüssel lässt sich diese automatische Rechteerweiterung unterdrücken oder das Startverhalten der Anwendung steuern. Achtung: Änderungen an der Registrierung können schwerwiegende Folgen haben. Erstellen Sie daher unbedingt ein Backup, bevor Sie fortfahren. Sie können dies mit einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten durchführen.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  1. Drücken Sie die entsprechende Taste Windows key + Xund wählen Sie „Eingabeaufforderung (Administrator)“.
  2. Navigieren Sie zum Registrierungspfad, indem Sie Folgendes eingeben: regeditoder greifen Sie direkt über Befehlszeilenbefehle darauf zu.
  3. Oder besser noch, verwenden Sie diese Befehle, um zuerst ein Backup zu erstellen:
    • reg export HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\UAC\COMAuto ApprovalList C:\backup\UAC_Backup.reg
  4. Prüfen Sie als Nächstes, ob der Schlüssel unter folgendem Pfad vorhanden ist: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\UAC\COMAuto ApprovalList. Falls er existiert, prüfen Sie, ob „Exchange ActiveSync“ automatisch genehmigt wurde.
  5. Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CLSID\{C39FF590-56A6-4253-B66B-4119656D91B4}\Elevation. Suchen Sie den REG_DWORD-Wert mit dem Namen „ Enabled“ und setzen Sie ihn auf 0.
  6. Wenn Sie die Schlüssel „InProcServer32“ oder „LocalServer32“ unter „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\CLSID\{C39FF590-56A6-4253-B66B-4119656D91B4}“ finden, löschen Sie diese. Sie könnten dazu führen, dass die Anwendung automatisch startet oder unnötigerweise erhöhte Rechte benötigt.
  7. Schließen Sie regedit und starten Sie den Computer neu. Manchmal verhindert dies, dass das Popup erneut angezeigt wird, dies hängt jedoch von der spezifischen Konfiguration Ihres Systems ab.

Das mag alles kompliziert klingen, ist aber oft der beste Weg, wenn Sie die Pop-ups satt haben und die Benutzerkontensteuerung (UAC) nicht komplett deaktivieren möchten. Bei manchen Systemen ist die Registry möglicherweise bereits angepasst. Prüfen Sie daher zuerst, ob diese Schlüssel existieren, bevor Sie Änderungen daran vornehmen.

Methode 3: OneDrive entfernen

Ja, viele Nutzer berichten, dass die Deinstallation (oder auch nur Deaktivierung) von OneDrive helfen kann, insbesondere wenn es Probleme mit der Synchronisierung oder den Richtlinien gibt. Sie können OneDrive über PowerShell oder die Einstellungen entfernen. Manchmal verursacht eine beschädigte OneDrive-Installation diesen Konflikt und damit die endlosen Meldungen. Falls Sie OneDrive entfernen, können Sie es bei Bedarf später problemlos wieder installieren.

So deinstallieren Sie das System über PowerShell:

  • Öffnen Sie PowerShell als Administrator.
  • Ausführen: <Package name or command>– Um beispielsweise OneDrive zu entfernen, verwenden Sie:
    taskkill /f /im OneDrive.exe

    Und

    %SystemRoot%\SysWOW64\OneDriveSetup.exe /uninstall

Sollte das nicht funktionieren, können Sie versuchen, die App unter „Apps & Features“ in den Einstellungen zu entfernen und sie später von der offiziellen Microsoft-Website neu zu installieren.

Weitere Tipps umfassen die Überprüfung, ob Windows vollständig aktualisiert ist, die Installation aller ausstehenden Updates oder das Zurücksetzen kürzlich installierter Windows-Patches, falls das Problem nach einem solchen Update aufgetreten ist. Manchmal behebt eine Neuinstallation der neuesten Updates solche seltsamen Fehler.

Zusammenfassung

  • Durch Anpassungen der Benutzerkontensteuerung oder Änderungen an der Registrierung lassen sich die endlosen Popups vom Typ „Exchange Active Sync Policies Broker“ stoppen.
  • Seien Sie bei Änderungen an der Registry vorsichtig – erstellen Sie vorher ein Backup.
  • Das Entfernen oder Deaktivieren von OneDrive könnte helfen, falls es in den Kreislauf involviert ist.
  • Denken Sie immer daran, dass das Deaktivieren von Sicherheitsfunktionen nur eine Notlösung und keine dauerhafte Lösung ist – bleiben Sie sicher!

Zusammenfassung

Das kann ganz schön nervig sein, vor allem, wenn Windows immer wieder dieselbe Meldung anzeigt, obwohl man versucht hat, sie zu schließen oder abzubrechen. Diese Methoden sind zwar nicht narrensicher, haben aber schon vielen Nutzern geholfen, die endlosen Benachrichtigungen loszuwerden. Denken Sie daran: Das Verändern von Systemeinstellungen und Registry-Schlüsseln kann riskant sein, gehen Sie also vorsichtig vor. Hoffentlich hilft Ihnen einer dieser Tipps, die Popups endlich loszuwerden und wieder normal arbeiten zu können.

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