So beheben Sie den Fehler 0xC1900101 – 0x30018 unter Windows

Das Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 10 kann ganz schön nervig sein, vor allem, wenn es bei nur 2 % hängen bleibt und dann einen Bluescreen mit dem Fehlercode 0xc1900101-0x30018 auslöst. Das ist ziemlich frustrierend, weil man sich ja nur ein flüssigeres, neueres Betriebssystem wünscht und dann alles abstürzt. Meiner Erfahrung nach tritt dieser Fehler hauptsächlich während des Upgrade-Prozesses auf und ist mittlerweile gar nicht mehr so ​​selten, da immer mehr Nutzer in Foren darüber berichten. Das Merkwürdige daran? Microsoft hat bestätigt, dass es sich um einen echten Bug handelt, der anscheinend mit Treiberkonflikten oder einer überladenen Antivirensoftware zusammenhängt. Falls Sie dieses Problem haben, keine Panik – es gibt ein paar Dinge, die Sie versuchen können, um es möglicherweise zu beheben, ohne Windows neu installieren oder Ihre Daten riskieren zu müssen.

Im Grunde genommen passiert Folgendes: Während des Upgrades stößt Windows in der ersten Startphase auf ein Problem – oft während der SYSPREP-Operation, die das System für das neue Betriebssystem vorbereitet. Die gute Nachricht: Einige dieser Probleme lassen sich manuell beheben, selbst wenn noch kein Patch verfügbar ist. Ein kleiner Hinweis: Diese Korrekturen erfordern etwas Fingerspitzengefühl. Erwarten Sie also keine Wunder, wenn schwerwiegende Hardware-Inkompatibilitäten vorliegen. Ein Versuch lohnt sich aber.

Wie behebt man den Fehler 0xC1900101 – 0x30018 unter Windows?

Da Treiberinkompatibilitäten und Konflikte mit Antivirenprogrammen häufig die Ursache sind, sollten Sie als Erstes Ihre Antivirensoftware deaktivieren. Es kommt häufig vor, dass bestimmte Sicherheitstools Systemänderungen blockieren oder Treiberaktualisierungen stören, wodurch dieser Fehler auftritt. Manchmal reicht es schon, das Antivirenprogramm vorübergehend zu stoppen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Taskleiste und wählen Sie je nach Sicherheitssoftware „ Deaktivieren“ oder „Anhalten“.Öffnen Sie anschließend den Task-Manager ( Ctrl + Shift + Esc) und stellen Sie sicher, dass alle zugehörigen Dienste – insbesondere alle, die mit Ihrem Antivirenprogramm oder Ihren Treibertools zusammenhängen – beendet sind. Falls das Deaktivieren nicht hilft, ist möglicherweise eine gründlichere Deinstallation erforderlich. Diese können Sie über die Systemsteuerung unter „ Programme deinstallieren“ durchführen.

Ein weiterer lohnenswerter Versuch ist ein Systemscan auf Malware und Systeminkonsistenzen. Die Ausführung eines vertrauenswürdigen Tools wie Windows Defender oder eines Drittanbieter-Tools (sofern installiert) kann helfen, beschädigte Dateien, Rootkits oder andere Probleme zu identifizieren, die häufig zu Upgrade-Fehlern führen. Auf manchen Rechnern ist diese Systemstörung die eigentliche Ursache des Fehlers, und ihre Behebung kann viel Ärger ersparen.

Methode 1. Treiber aktualisieren

Diese Methode ist etwas ungewöhnlich, aber überraschend effektiv. Aktualisierte Treiber können Kompatibilitätsprobleme beheben, die den Upgrade-Prozess blockieren.Öffnen Sie den Geräte-Manager : Drücken Sie die Win keyentsprechende Taste und geben Sie „Geräte-Manager“ ein. Suchen Sie nach Treibern mit einem gelben Ausrufezeichen. Diese sind fehlerhaft oder veraltet. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Treiber, wählen Sie „Eigenschaften“, wechseln Sie dann zum Tab „Treiber“ und klicken Sie auf „Treiber aktualisieren“. Alternativ können Sie direkt die Website des Hardwareherstellers besuchen, um die neueste Version herunterzuladen – manchmal reicht das automatische Windows-Update nicht aus. Starten Sie nach der Aktualisierung Ihren Computer neu und versuchen Sie das Upgrade erneut. Falls der Treiber nicht automatisch aktualisiert werden kann, müssen Sie die neueste Version möglicherweise manuell herunterladen und installieren. Bei manchen Systemen kann bereits ein wenige Monate alter Treiber diesen Fehler verursachen. Der Aufwand lohnt sich also.

Methode 2. Windows Update-Komponenten manuell zurücksetzen

Das ist eine klassische Lösung – manchmal gerät Windows einfach in einen Konflikt mit dem Update-Cache oder den Dienststatus.Öffnen Sie dazu die Eingabeaufforderung (Administrator) – drücken Sie Strg+ Win + XAlt+F und wählen Sie sie im Menü aus oder suchen Sie direkt danach. Folgendes sollte passieren:

  • Beenden Sie die Update-bezogenen Dienste. Geben Sie Strg net stop wuauserv+ net stop cryptSvcAlt net stop bitsnet stop msiserver
  • Benennen Sie anschließend die Update-Cache-Ordner um, falls diese beschädigt sind. Geben Sie dazu folgende Befehle ein: ren C:\Windows\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.old[ Befehle einfügen ren C:\Windows\System32\catroot2 Catroot2.old].Dadurch wird der Download-Cache zurückgesetzt und Windows gezwungen, die Update-Datenbank beim nächsten Versuch neu zu erstellen.
  • Starten Sie abschließend diese Dienste neu, indem Sie Folgendes eingeben: net start wuauserv, net start cryptSvc, net start bits, und net start msiserver. Schließen Sie anschließend das Terminal und starten Sie Ihren PC neu. Dadurch werden häufig hängengebliebene Update-Komponenten behoben, die den Aktualisierungsprozess möglicherweise auf subtile Weise blockieren.

Kleiner Tipp: Auf manchen Systemen funktionieren diese Befehle nicht immer beim ersten Mal. Falls Fehler auftreten, versuchen Sie, sie erneut auszuführen oder Ihren PC neu zu starten.

Sollte das alles nicht helfen, gibt es immer noch weitere Möglichkeiten, aber diese hier beheben in der Regel die häufigsten Ursachen. Hoffentlich hilft es – der Upgrade-Prozess ist zwar mühsam, aber mit etwas Geduld lassen sich die meisten Probleme lösen.

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