So beheben Sie den Backup-Fehler 0x81000036 unter Windows

Die Behebung von Backup-Fehlern wie 0x81000036 kann sehr mühsam sein, besonders wenn auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein scheint. Wenn Ihre Backups unter Windows 10 unerwartet fehlschlagen, selbst mit allen installierten Updates, liegt das meist an einem kleinen, versteckten Konflikt. Oftmals handelt es sich um eine Inkompatibilität zwischen der Windows-Sicherung und integrierten Windows-Diensten wie Hyper-V oder Windows Sandbox. Möglicherweise ist auch etwas beschädigt – beispielsweise beschädigte Registry-Einträge, inkompatible Software oder Überreste von früheren Installationen. Glücklicherweise gibt es einige Schritte, die anderen geholfen haben, dieses Problem zu beheben. Doch Vorsicht: Es gibt keine Garantie, und manchmal ist etwas Ausprobieren nötig. Dennoch führt die Behebung von Dateisystemproblemen oder das Deaktivieren inkompatibler Dienste oft zum Erfolg oder weist zumindest in die richtige Richtung.

So beheben Sie Sicherungsfehler wie 0x81000036 in Windows 10

Windows Sandbox deaktivieren

Das könnte die Ursache sein, denn Windows Sandbox und Windows-Sicherung vertragen sich nicht immer problemlos. Durch Deaktivieren der Sandbox lassen sich Ressourcen freigeben und Konflikte vermeiden, die zu Sicherungsfehlern führen. Der Vorgang ist recht einfach, aber in der Systemsteuerung etwas versteckt.

  • Systemsteuerung öffnen.
  • Navigieren Sie zu Programme und klicken Sie dann auf Programme und Funktionen.
  • Oder einfach die Eingabetaste drücken Win + R, appwiz.cpl eingeben und die Eingabetaste drücken Enter. Das ist der schnellste Weg, wenn man so faul ist wie ich.
  • Falls Sie die Option dort nicht finden, suchen Sie einfach im Startmenü nach „Programme und Funktionen“.
  • Klicken Sie in der linken Seitenleiste auf „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“.
  • Scrollen Sie nach unten und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Windows Sandbox.
  • Klicken Sie auf „Ja“, wenn Sie von der Benutzerkontensteuerung (UAC) dazu aufgefordert werden.
  • Klicken Sie abschließend auf OK und starten Sie das System neu. Manchmal genügt dies bereits, um den Konflikt zu beheben.

Hyper-V deaktivieren

Hyper-V kann mitunter die Sicherung von Systemabbildern beeinträchtigen, insbesondere wenn Sie die Virtualisierung nicht aktiv nutzen. Durch Deaktivieren von Hyper-V lässt sich die Windows-Sicherung reibungsloser gestalten – verwirrende Fehlermeldungen gehören der Vergangenheit an.

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung erneut und gehen Sie zu Programme.
  • Klicken Sie auf Programme und Funktionen.
  • Wählen Sie links „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“.
  • Suchen Sie Hyper-V in der Liste und deaktivieren Sie es.
  • Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu speichern und das System neu zu starten.

Dateisystemprüfungen ausführen

Manchmal schlägt die Datensicherung aufgrund beschädigter Dateien oder Festplattenfehler fehl. Die Ausführung von chkdsk und sfc /scannow kann helfen, Dateisystemprobleme zu erkennen und zu beheben, die Ihre Datensicherungen möglicherweise blockieren – quasi eine Systemoptimierung für Windows.

  • Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie nach „Eingabeaufforderung“.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Als Administrator ausführen“.
  • Tippen chkdsk /rund drücken Enter.
  • Sie werden wahrscheinlich gefragt, ob Sie die Überprüfung für den nächsten Neustart planen möchten – antworten Sie mit Ja.
  • Führen Sie anschließend das Programm aus sfc /scannow. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist – es scannt und repariert beschädigte Systemdateien.
  • Starten Sie das System neu, sobald beide Befehle ausgeführt wurden (das System kann einen automatischen Neustart durchführen).

Stellen Sie den Dateiversionsverlauf auf automatisch ein.

Wenn der Dateiversionsverlauf nicht ausgeführt wird, kann die Windows-Sicherung fehlschlagen. Die Wiederherstellung des Dateiversionsverlaufs kann diesen lästigen Fehler manchmal beheben.

  • Drücken Sie die Eingabetaste Win + Rund geben Sie service.msc ein, dann drücken Sie die Eingabetaste Enter.
  • Scrollen Sie nach unten, um den Dateiversionsverlauf-Dienst zu finden.
  • Doppelklicken Sie darauf und stellen Sie dann den Starttyp auf Automatisch ein.
  • Klicken Sie auf „Start“, falls der Vorgang angehalten ist, und anschließend auf „Anwenden“ und „OK“.
  • Starten Sie das System neu und prüfen Sie, ob der Sicherungsprozess nun reibungsloser funktioniert.

Manchmal reicht es schon, diese Einstellungen zu ändern – komisch, aber es kommt vor. Ein vollständiger Systemscan nach Malware oder unerwünschten Überresten vorheriger Software könnte ebenfalls hilfreich sein. Die Windows-Sicherung reagiert sehr empfindlich auf Datenmüll oder fehlerhafte Registry-Einträge. Deren Bereinigung oder Reparatur kann zukünftigen Problemen vorbeugen.

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