Diese „Windows-Support-Warnungen“ sind extrem lästig. Sie erscheinen ständig, selbst wenn man auf „Ignorieren“ klickt – so nervig, dass man am liebsten den Computer aus dem Fenster werfen möchte. Die gute Nachricht: Sie sind nicht allein, und diese Betrugswarnungen stammen nicht von Microsoft. Es handelt sich lediglich um gefälschte Warnungen, die Sie dazu verleiten sollen, eine betrügerische Nummer anzurufen oder dubiose Software zu installieren. Das Ziel? Sie dazu zu bringen, Fernzugriff zu gewähren oder Schadsoftware zu installieren. Wenn diese Warnungen immer wieder erscheinen, handelt es sich wahrscheinlich um Adware oder Malware, die Ihren Browser manipulieren, oder vielleicht sogar um schädliche Browsererweiterungen. Um die Pop-ups endgültig loszuwerden, sollten Sie den Prozess beenden, Ihren Browser gründlich bereinigen und ihn zurücksetzen.
So beheben Sie das betrügerische Pop-up „Windows-Supportwarnung“.
Verhindern Sie, dass Ihr Browser einfriert, und entkommen Sie der Betrugsfalle.
- Drücken Sie Strg + Alt + Entf und öffnen Sie den Task-Manager. Manchmal führt dieses Popup dazu, dass Ihr Tab einfriert, und Sie müssen den Browser zwangsweise schließen.
- Suchen Sie Ihren Webbrowser in der Liste (z. B.Chrome, Firefox, Edge), klicken Sie darauf und wählen Sie „Task beenden“. Ja, das ist lästig, aber der schnellste Weg, den betrügerischen Tab zu schließen, da das Pop-up Ihren Browser oft blockiert. Bei manchen Systemen lässt es sich nicht so einfach schließen. Versuchen Sie es daher gegebenenfalls ein zweites Mal oder starten Sie den PC neu, falls es hartnäckig ist.
Scannen Sie Ihren PC mit einem Antivirenprogramm – oder versuchen Sie zumindest, die Schadsoftware manuell zu entfernen.
Diese Betrugsmasche ist häufig mit Adware oder anderen unerwünschten Programmen verknüpft. Ein vollständiger Systemscan mit einem vertrauenswürdigen Antivirenprogramm (wie Malwarebytes oder Windows Defender) erkennt die meisten Schadprogramme. Alternativ können Sie die installierten Programme und Browsererweiterungen manuell überprüfen.
Hier wird es etwas komplizierter:
Browsereinstellungen zurücksetzen – der letzte Schritt, um diese Pop-ups loszuwerden
- Unter Windows 10 oder 11 öffnen Sie die Einstellungen mit der Tastenkombination Windows-Taste + I und navigieren dann zu „Apps“. Suchen Sie nach verdächtiger oder unbekannter Software und deinstallieren Sie diese. Bei älteren Windows-Versionen finden Sie die entsprechende Option unter Systemsteuerung > Programme und Funktionen.
- Überprüfen Sie Ihre Liste der installierten Programme sorgfältig. Sollten Sie etwas Verdächtiges entdecken oder etwas, an dessen Installation Sie sich nicht erinnern, deinstallieren Sie es. Ein kleiner Tipp: Manchmal werden diese betrügerischen Pop-ups zusammen mit kostenloser Software installiert, die Sie von unseriösen Quellen heruntergeladen haben.
- Öffnen Sie als Nächstes das Menü Ihres Browsers (normalerweise drei Punkte oder Linien) und gehen Sie zu Einstellungen.
- Suchen Sie die Option zum Zurücksetzen oder Aktualisieren des Browsers. Bei Chrome finden Sie diese unter Einstellungen > Erweitert > Zurücksetzen und Bereinigen > Einstellungen auf die ursprünglichen Standardwerte zurücksetzen. Bei Firefox heißt die Option „Firefox aktualisieren“.
- Starten Sie anschließend Ihren PC neu. Dadurch werden alle verbleibenden Profile oder Erweiterungen entfernt, die möglicherweise erneut das betrügerische Pop-up auslösen.
Manchmal tritt der Betrug erneut auf, wenn Schadsoftware tief im System verankert ist. Ein gründlicher Malware-Scan oder auch ein Browser-Erweiterungs-Entferner wie Winhance (falls Sie gerne selbst Hand anlegen) können helfen. Behalten Sie Ihre Erweiterungen im Auge und deaktivieren oder entfernen Sie verdächtige Einträge.
Ehrlich gesagt sind diese Betrugsversuche zwar lästig, aber behebbar. Wichtig ist, den Prozess zu beenden, den PC zu bereinigen und die Browsereinstellungen zurückzusetzen. Das mag etwas mühsam sein, aber es lohnt sich, damit diese Pop-ups Ihre Browsersitzung nicht mehr stören. Viel Glück und hoffentlich können Sie sich damit eine weitere Aktualisierung ersparen.