Skate-Entwickler Full Circle entlässt kurz nach dem Early-Access-Start von Skate Mitarbeiter.

Skate-Entwickler Full Circle entlässt kurz nach dem Early-Access-Start von Skate Mitarbeiter.

Entlassungen schließen den Kreis bei EA inmitten des frühen Erfolgs von Skate.

Überraschenderweise kam es bei Electronic Arts (EA) kürzlich zu einer Entlassungswelle bei Full Circle, dem Studio hinter dem mit Spannung erwarteten Comeback der Skate- Reihe. Während die Fans sehnsüchtig auf Neuigkeiten zu Skate 4 warteten, wurde stattdessen ein Live-Service-Modell veröffentlicht, das auf fortlaufende Einnahmen abzielte. Trotz des Erfolgs als meist heruntergeladenes Free-to-Play-Spiel für PC und Konsolen im Jahr 2025 enthüllen aktuelle Berichte Veränderungen bei Full Circle nur wenige Monate nach dem Release.

Offizielle Stellungnahme zur Teamumstrukturierung

In einer Mitteilung auf ihrer offiziellen Website bestätigte Full Circle die Entlassungen, machte aber nur wenige Angaben zur Anzahl der betroffenen Mitarbeiter oder zu den Gründen für die Entscheidung.

In der Erklärung wurde der Community für ihr Engagement gedankt: „Seit dem Start des Early Access im September haben zig Millionen von euch San Vansterdam betreten. Eure Leidenschaft und Kreativität haben unseren Glauben an das Potenzial von skate.bestärkt.“ Weiter hieß es, das Studio restrukturiere sich, um die langfristige Vision für das Spiel besser umzusetzen und gleichzeitig Elemente zu priorisieren, die bei den Spielern Anklang finden.

Auswirkungen von Entlassungen auf die Entwicklung

Diese Umstrukturierung erfordert Anpassungen in unserem Team, und einige Positionen werden betroffen sein. Die betroffenen Teammitglieder sind talentierte Einzelpersonen, die maßgeblich zur Entwicklung des Spiels beigetragen haben“, schrieb das Studio. Diese Entscheidung schmälert, so versicherten sie, nicht die Leistungen der Betroffenen, und Full Circle sicherte zu, sie während dieses Übergangs zu unterstützen.

Kommerzielle Leistung und Zukunftsaussichten von EA

Trotz der erheblichen Entlassungen verzeichnete EA im Vorjahr starke wirtschaftliche Erfolge und war der führende Publisher in Bezug auf Downloads auf PC und Konsole. Besonders hervorzuheben ist, dass das Unternehmen alle drei meistverkauften AAA-Titel im Portfolio hatte, was maßgeblich auf die Popularität von Battlefield 6 inmitten einer boomenden Nachfrage nach actionorientierten Spielen zurückzuführen war.

Der Zeitpunkt dieser Entlassungen wirft jedoch Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Übernahme von EA durch den saudischen Staatsfonds PIF und Silver Lake Partners. Analysten bezeichnen die beträchtlichen Schulden in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit dem Deal als potenzielle „tickende Zeitbombe“ und vermuten, dass diese Entlassungen erst der Anfang der Vorbereitungen von EA auf die Übernahme sein könnten.

Regulatorische Herausforderungen stehen bevor

Diese Übernahme ist noch nicht endgültig beschlossen, da sie von verschiedenen internationalen Aufsichtsbehörden, darunter der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC), geprüft wird. Der Druck von US-Abgeordneten auf die FTC, den Deal gründlich zu untersuchen, wächst. Diese Bedenken erinnern an die frühere Prüfung der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft.

Da sich die Situation weiterentwickelt, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entlassungen auf die Zukunft der Skate-Franchise und die Gesamtstrategie von EA in einem wettbewerbsintensiven Spielemarkt auswirken werden.

Quellen & Bilder

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