Samsungs Speicherproduktion dürfte trotz hoher Nachfrage nur um 5 % steigen, was zu erheblichen Lieferengpässen für die Kunden führen wird.

Während die weltweite Nachfrage nach DRAM rasant steigt, prognostiziert Samsung nur einen moderaten Ausbau seiner Produktionskapazitäten im einstelligen Prozentbereich. Dies deutet darauf hin, dass die Lieferkette für DRAM in naher Zukunft weiterhin angespannt bleiben dürfte.

Das Wachstum der DRAM-Produktion von Samsung bleibt hinter der rasant steigenden Nachfrage zurück.

Neben der Umverteilung seiner bestehenden DRAM-Produktion weg von Konsumprodukten treibt Samsung aktiv den Ausbau seines Werks in Pyeongtaek, Südkorea, voran. Trotz dieser Bemühungen zeigen Brancheneinblicke von DigiTimes, dass Samsungs gesamte DRAM-Wafer-Produktion in diesem Jahr voraussichtlich nur um 5 % wachsen und knapp acht Millionen Wafer erreichen wird. Dieser Produktionszuwachs bleibt deutlich hinter der für 2023 erwarteten stark steigenden Nachfrage zurück.

Aktuelle Analysen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach DRAM seitens der Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 % steigen könnte. Haupttreiber hierfür sind große Akteure der Technologiebranche, darunter Hyperscaler und Chiphersteller wie AMD und NVIDIA. Samsungs begrenzte Produktionsausweitung kann diese wachsenden Lieferengpässe leider nicht effektiv bewältigen und wird den Druck auf die Lieferkette kurzfristig voraussichtlich nicht verringern.

Nahaufnahme eines Samsung-Speichermoduls und von Chips, darunter ein Chip mit der Aufschrift „SEC 243 K4RAH08 6VEBCHM“ auf einer gelben Oberfläche.

Mit Blick auf die Zukunft sollten Verbraucher keine unmittelbare Entspannung bei den DRAM-Lieferengpässen erwarten. Die erwartete Produktionssteigerung wird voraussichtlich nicht ausreichen, um die Marktnachfrage zu decken, und Speicherengpässe könnten noch geraume Zeit anhalten.

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