NVIDIAs CoreWeave kooperiert mit Neocloud, um frühzeitigen Zugriff auf die Vera-CPUs der nächsten Generation zu erhalten, während Jensen die Marktführerschaft im CPU-Bereich anstrebt.

NVIDIAs CoreWeave kooperiert mit Neocloud, um frühzeitigen Zugriff auf die Vera-CPUs der nächsten Generation zu erhalten, während Jensen die Marktführerschaft im CPU-Bereich anstrebt.

Der CEO von NVIDIA, Jensen Huang, bekräftigte das Engagement des Unternehmens für die Zusammenarbeit mit CoreWeave und markierte damit einen entscheidenden Moment, da die Neocloud als erste die Vera-CPUs als eigenständiges Angebot einsetzt.

CoreWeaves Einführung der Vera-CPUs als eigenständige Lösungen unterstreicht NVIDIAs Engagement für agentenbasierte KI.

NVIDIA sorgt mit lukrativen Verträgen von Tech-Giganten wie Groq und Intel für Furore an den Kapitalmärkten. Die jüngste Entwicklung enthüllt eine signifikante Investition von weiteren 2 Milliarden US-Dollar in CoreWeave, wodurch NVIDIAs langjährige Partnerschaften weiter gefestigt werden. Jüngste Ankündigungen, darunter ein Blogbeitrag des Unternehmens, legen nahe, dass NVIDIA Stammaktien der Klasse A zu einem Preis von 87, 20 US-Dollar pro Aktie erwerben wird. Diese Finanzierung ist entscheidend für CoreWeaves ambitioniertes Ziel, bis 2030 KI-Fabriken mit einer Kapazität von 5 Gigawatt zu errichten. In einem Gespräch mit Ed Ludlow von Bloomberg gab Huang bekannt, dass CoreWeave zu den ersten Unternehmen gehören wird, die die neuen Vera-CPUs in ihre Infrastruktur integrieren.

„Wir werden zum allerersten Mal Vera-CPUs anbieten. Vera ist eine wirklich unglaubliche CPU. Wir werden Vera-CPUs als eigenständigen Bestandteil der Infrastruktur anbieten. So können Sie Ihre Rechenarchitektur nicht nur auf NVIDIA-GPUs ausführen, sondern jetzt auch überall dort, wo Ihre CPU-Workload auf NVIDIA-CPUs läuft…“

Vera ist absolut revolutionär… CoreWeave muss sich anstrengen, wenn sie als Erste Vera-CPUs implementieren wollen. Obwohl wir noch keine konkreten CPU-Designaufträge bekannt gegeben haben, werden in Kürze viele folgen.“

– Jensen Huang von NVIDIA via Ed Ludlow

Diese Vereinbarung eröffnet zwei wichtige Perspektiven. Erstens scheint NVIDIA den zunehmenden Engpass durch Server-CPUs in der KI-Lieferkette anzuerkennen. Angesichts der stark steigenden Nachfrage nach agentenbasierten KI-Anwendungen wird eine robuste Plattform unerlässlich. Zweitens bietet NVIDIA seinen Kunden mit der Einführung der Vera-CPUs als eigenständige Option eine kostengünstige Alternative für leistungsstarke CPUs, ohne dass eine Investition in ein komplettes Rack erforderlich ist.

NVIDIA Vera CPU-Chip-Spezifikationen
Der NVIDIA Vera CPU-Chip besticht durch beeindruckende Spezifikationen, darunter „88 NVIDIA Custom Olympus Kerne“.

Die Vera-Prozessoren zählen zu den fortschrittlichsten Produkten von NVIDIA und stellen ein deutliches Upgrade gegenüber den Grace-Blackwell-Modellen dar. Diese neue Produktreihe basiert auf einer hochmodernen, eigens entwickelten ARM-Architektur mit dem Codenamen Olympus und umfasst 88 Kerne und 176 Threads, die durch NVIDIA Spatial Multi-Threading ermöglicht werden. Darüber hinaus bietet sie eine kohärente NVLink-C2C-Speicherverbindung mit 1, 8 TB/s und bis zu 1, 5 TB Systemspeicher – das Dreifache des Vorgängermodells. Die bemerkenswerte Speicherbandbreite von 1, 2 TB/s wird durch die SOCAMM-LPDDR5X-Technologie ermöglicht. Gleichzeitig unterstützt sie Rack-Scale Confidential Computing.

Diese strategische Neuausrichtung deutet darauf hin, dass NVIDIA seine Position im Server-CPU-Markt weiter ausbauen will. Wenn Jensen Huang von bevorstehenden „CPU-Design-Erfolgen“ spricht, könnte er damit auch die Einführung der ARM-basierten N1/N1X-SoCs andeuten, die speziell für KI-PC-Workloads der nächsten Generation entwickelt wurden.

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