Microsoft rät IT-Administratoren, unter Windows keine nicht unterstützten .NET-Laufzeitumgebungen zu verwenden.

Microsoft rät IT-Administratoren, unter Windows keine nicht unterstützten .NET-Laufzeitumgebungen zu verwenden.

Microsofts Abkehr von veralteten Technologien: Fokus auf. NET-Laufzeitumgebungen

Mit dem technologischen Fortschritt entfernt Microsoft kontinuierlich veraltete Komponenten aus seinen Windows-Betriebssystemen. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist der Windows Internet Name Service (WINS), ein ehemals unverzichtbares Namensauflösungstool, das heute weitgehend vom Domain Name System (DNS) abgelöst wurde. Microsoft hat angekündigt, dass Windows Server 2025 die letzte Version mit WINS-Unterstützung sein wird und unterstreicht damit die Notwendigkeit für IT-Administratoren, sich über technologische Neuerungen auf dem Laufenden zu halten.

In ähnlicher Weise hat Microsoft kürzlich IT-Experten vor den Risiken gewarnt, die mit der Verwendung nicht unterstützter Versionen von. NET-Laufzeitumgebungen verbunden sind. Das klassische. NET Framework war früher integraler Bestandteil von Windows; sein moderner Nachfolger, .NET Core, arbeitet jedoch nach einem anderen Paradigma. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird. NET Core in der Regel nur dann installiert, wenn es von einer bestimmten Anwendung benötigt wird. Dies führt dazu, dass mehrere. NET-Versionen im selben System parallel existieren. Diese Modularität erleichtert zwar die Open-Source-Entwicklung und schnelle Updates, birgt aber auch Sicherheitslücken: Nicht unterstützte Laufzeitumgebungen können potenziell von Cyberkriminellen ausgenutzt werden und zu Stabilitäts- und Compliance-Problemen führen.

Die Bedeutung, auf dem Laufenden zu bleiben

Aktuell wird. NET jährlich aktualisiert. Versionen vor. NET 8 werden nicht mehr unterstützt. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein reines Upgrade der. NET-Laufzeitumgebung nicht automatisch die Kompatibilität mit allen Anwendungen gewährleistet. Jede Anwendung muss separat aktualisiert werden, um das neue Framework zu unterstützen. Dies umfasst die Behebung von Abhängigkeiten und die Integration weiterer Komponenten.

Schritte für IT-Administratoren

Um Probleme im Zusammenhang mit veralteten. NET-Versionen zu vermeiden, empfiehlt Microsoft IT-Administratoren, die in ihren Anwendungen verwendeten. NET-Versionen sorgfältig zu überprüfen. Dies kann durch Ausführen des folgenden Befehls in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten erreicht werden:

listdlls.exe -d coreclr.dll -accepteula -v

Anschließend sollten Anwendungen, die auf veralteten. NET-Versionen basieren, aktualisiert werden. Dieser Prozess erfordert häufig die Zusammenarbeit mit den Anwendungsentwicklern, da für die Implementierung von Aktualisierungen Zugriff auf den Quellcode notwendig ist. Sobald die Anwendung erfolgreich neu bereitgestellt wurde, sollte der oben genannte Befehl erneut ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine nicht unterstützten. NET-Laufzeitumgebungen mehr verwendet werden.

Abschließend wird Administratoren empfohlen, veraltete. NET-Laufzeitumgebungen gemäß dem hier beschriebenen detaillierten Verfahren zu deinstallieren.

Compliance- und Sicherheitsaspekte

Microsoft rät dringend von der Verwendung von. NET-Installationen ab, deren Lebenszyklus (EOL) abgelaufen ist. Diese Versionen erfüllen weder die Compliance-Anforderungen noch erhalten sie wichtige Fehlerbehebungen, Sicherheitspatches oder technischen Support. Die weitere Verwendung von EOL-Laufzeitumgebungen kann zudem Sicherheitswarnungen von Endpoint-Sicherheitssoftware auslösen. Daher ist ein proaktives Upgrade auf unterstützte Versionen nicht nur empfehlenswert, sondern unerlässlich für die Aufrechterhaltung der Systemsicherheit und -integrität.

Weitere Einzelheiten zu diesem wichtigen Thema können Sie im vollständigen Bericht von Microsoft hier einsehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert