Markt für PC-Grafikkarten steht vor Herausforderungen: Die Auslieferungen sinken um 3,3 %: Möglicher Rückgang im Jahr 2026

Markt für PC-Grafikkarten steht vor Herausforderungen: Die Auslieferungen sinken um 3,3 %: Möglicher Rückgang im Jahr 2026

Der Markt für Personalcomputer (PCs) steht in diesem Jahr vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Grafikprozessoren (GPUs).Sowohl NVIDIA als auch Intel mussten infolge des Abschwungs Marktanteilsverluste hinnehmen.

Die GPU-Branche hat schon früher schwierige Zeiten durchgemacht, insbesondere während des Kryptowährungsbooms, der den Zugang von Gamern zu neuen Grafikkarten erschwerte. Damals waren die Lieferketten stark auf den professionellen Einsatz ausgerichtet, sodass viele Verbraucher leer ausgingen. Aktuell steht der Markt vor eigenen Herausforderungen. Jüngste Erkenntnisse eines JPR-Berichts zeigen, dass die Branche mit Speicherengpässen und Unsicherheiten in den Lieferketten zu kämpfen hat, was zu einem besorgniserregenden Rückgang der Auslieferungen um 3, 3 % im Vergleich zum Vorjahr geführt hat. Der Markt für Notebook-GPUs ist dabei noch stärker betroffen.

Der PC- und GPU-Markt steht vor großen Herausforderungen: Schwankende Zölle, knappe Speicherkapazität bei gleichzeitig steigenden Preisen und ein Krieg im Nahen Osten. Nvidia ist der einzige Anbieter, der für das nächste Quartal ein starkes Ergebnis prognostiziert – und diese Prognose basiert auf KI-gestützten Daten. Wir und andere Analysten gehen davon aus, dass der PC-Markt bis 2026 um bis zu 10 % schrumpfen könnte.

– JPR

Interessanterweise verzeichneten große GPU-Hersteller wie Intel und NVIDIA Marktanteilsverluste von 1, 2 % bzw.1, 4 %, während AMD die Branche mit einem Anstieg von 2, 6 % gegenüber dem Vorquartal überraschen konnte. Bemerkenswert ist, dass die aktuellen GPU-Auslieferungen gegenüber dem langjährigen Durchschnitt von 4, 7 % gesunken sind, was die Hersteller zu Produktionskürzungen veranlasst hat – eine Entwicklung, die sich immer deutlicher abzeichnet.

Ein Diagramm mit dem Titel „Wachstumsrate der GPU-Lieferungen“ zeigt ein schwankendes vierteljährliches Wachstum von Q2'14 bis Q4'25 mit Höchstwerten um Q2'23.

Da die Nachfrage nach dynamischem Direktzugriffsspeicher (DRAM) wöchentlich steigt, stehen Branchengrößen wie AMD und NVIDIA vor der Notwendigkeit, Ressourcen vom Endkundenmarkt in den Unternehmensbereich umzuschichten, der in der Regel höhere Gewinnmargen bietet. Standard-DRAM-Produkte wie GDDR7 und LPDDR5 werden zunehmend für die Unterstützung von Hyperscale-Infrastrukturen eingesetzt. Diese Verlagerung deutet darauf hin, dass es für Gamer immer schwieriger werden könnte, neue GPUs zu erwerben.

Darüber hinaus haben die Lieferengpässe bei Arbeitsspeichern die geplanten Veröffentlichungspläne von GPUs durch Hersteller wie NVIDIA und AMD erheblich beeinträchtigt. Aufgrund dieser Einschränkungen wurden viele erwartete Produkteinführungen um mehrere Quartale verschoben. Kurzfristig scheinen die Wachstumsaussichten für Consumer-GPUs begrenzt zu sein, was sich potenziell auf die Verfügbarkeit von Produkten im Einzelhandel auswirken könnte.

Quellen & Bilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert