Lenovo fordert Partner dringend auf, angesichts der bevorstehenden Preiserhöhung im nächsten Monat „sofort zu bestellen“.

Lenovo fordert Partner dringend auf, angesichts der bevorstehenden Preiserhöhung im nächsten Monat „sofort zu bestellen“.

Lenovo rät seinen Partnern aktiv dazu, ihre Bestellungen zu beschleunigen, um sich die aktuellen Preise zu sichern, da im nächsten Monat erhebliche Preiserhöhungen anstehen.

Lenovo Nordamerika-Chef Wade McFarland warnt vor Preiserhöhungen; fordert Partner auf, bis zum 25. Februar zu bestellen

Während sich diverse Anbieter auf Preiserhöhungen vorbereiten, plant auch Lenovo – der führende PC-Originalgerätehersteller (OEM) – in Kürze eine Preisanpassung. Diese Änderungen sind Teil einer umfassenderen Strategie, die offenbar nicht nur von den Auftragsfristen, sondern auch von den voraussichtlichen Lieferterminen bestimmt wird.

Laut einem Bericht von CRN hat Lenovo seinen Partnern eine Frist für die Bestellung von Produkten gesetzt, um bevorstehende Preiserhöhungen zu vermeiden. Wade McFarland, Vertriebsleiter Nordamerika bei Lenovo, betonte die Wichtigkeit schnellen Handelns und erklärte, Partner sollten ihre Bestellungen „so schnell wie möglich“ aufgeben, um den anstehenden Preisanpassungen für bestimmte Produkte der Intelligent Devices Group (IDG), zu der PCs, Tablets und Smartphones gehören, zuvorzukommen. Diese neue Preisstrategie ist eine direkte Reaktion auf die steigenden DRAM-Kosten, die derzeit sowohl die IDG als auch die Infrastructure Solutions Group (ISG) betreffen.

Bestellungen, die Lenovo vor dem 28. Februar 2026 erhalten, aber bis zum 31. März 2026 nicht versandt wurden, müssen neu berechnet werden.

Die Preisgestaltung wird sowohl vom Zeitpunkt der Bestellung als auch vom Zeitpunkt der Auftragsabwicklung beeinflusst, und Lenovo überprüft die Preise regelmäßig, um auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren.

– Wade McFarland

Es ist wichtig zu beachten, dass selbst Bestellungen, die bis zum 28. Februar eingehen, möglicherweise neuen Preisen unterliegen, wenn sie nicht bis zum 31. März versendet werden. Daher ist der Zeitpunkt der Bestellungen für Lenovos Partner von entscheidender Bedeutung. Sie werden dringend gebeten, ihre Bestellungen bis zum 25. Februar aufzugeben, um mögliche Preisanpassungen zu vermeiden. Ryan McCurdy, Präsident von Lenovo Nordamerika, räumte die Herausforderungen ein: „Wir mussten uns anpassen und müssen uns weiterhin anpassen. Daran führt kein Weg vorbei.“ Diese Situation stellt Lenovos Partner vor erhebliche Hürden.

Der CEO eines prominenten Lenovo-Partners, der anonym bleiben möchte, äußerte Bedenken hinsichtlich der neuen Preisstruktur. Er erklärte: „Lenovo sagt: ‚Wir nehmen Ihre Bestellung an, können sie aber möglicherweise nicht liefern. Sollten wir sie nicht liefern können, werden wir den Preis anpassen.‘“ Diese Aussage verdeutlicht die Unsicherheit, die den Partnern bevorsteht. McFarland gab zudem bekannt, dass die Angebotsfristen für Lenovos interne Angebotsplattform auf 14 Tage verkürzt werden, während für externe Plattformen, die von Wiederverkäufern – darunter Distributoren und Lösungsanbieter – genutzt werden, eine Frist von 30 Tagen gilt. Darüber hinaus wurden im Rahmen dieser neuen Vorgehensweise bereits Preisanpassungen für ausgewählte Verträge innerhalb der ISG-Einheit vorgenommen.

Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf den Originalartikel auf CRN.

Für Bilder und weitere Informationen besuchen Sie diese Quelle.

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