Die KI-Aktionen in Microsoft Windows 11 sind aufgrund von Nutzerfeedback optional geworden.

Die KI-Aktionen in Microsoft Windows 11 sind aufgrund von Nutzerfeedback optional geworden.

Microsoft reagiert auf Nutzerfeedback: KI-Aktionen sind in Windows 11 jetzt optional

Microsoft hat kürzlich KI-Aktionen in die Kontextmenüs von Windows 11 integriert und damit die Benutzerfreundlichkeit durch KI-gestützte Funktionen verbessert. Nach Rückmeldungen von Nutzern hat der Technologiekonzern diese Aktionen jedoch in der neuesten Version 26220.7344, die im Dezember veröffentlicht wurde, wieder optional gemacht.

Die aktualisierte Funktionalität ermöglicht es Benutzern, ihr Kontextmenü zu optimieren. Wie in den Versionshinweisen erwähnt, erklärte Microsoft:

Wenn keine KI-Aktionen verfügbar oder aktiviert sind, wird dieser Abschnitt nicht mehr im Kontextmenü angezeigt.

Für alle, die es minimalistisch mögen, ist das Entfernen von KI-Aktionen ganz einfach. Nutzer können zu Einstellungen > Apps > Aktionen navigieren und die Optionen für Anwendungen wie Paint, Fotos und Teams deaktivieren. Diese Zusammenfassung verhindert, dass leere KI-Aktionsplätze wertvollen Platz im ohnehin schon vollen Kontextmenü belegen.

Die Funktion „KI-Aktionen“ ermöglicht schnelle Funktionen bei der Bildbearbeitung, wie beispielsweise die visuelle Suche mit Bing, das Weichzeichnen von Hintergründen mit Fotos oder das Entfernen von Hintergründen mit Paint. Während diese Schnellaktionen für manche Nutzer die Produktivität steigern können, empfinden andere sie möglicherweise als unnötige Belastung in ihrem Arbeitsablauf.

Kritiker bemängeln zudem die Redundanz des KI-Aktionen-Menüs, da es Nutzer hauptsächlich zu bestimmten Anwendungen weiterleitet. Dies ließe sich einfach durch die Open Withdirekte Nutzung der Funktion zum Starten des gewünschten Programms und Ausführen der erforderlichen Befehle erreichen.

Im Gegensatz zu den umfangreichen Optionen von Windows 11 – wo das Kontextmenü eines Bildes bis zu 18 Einträge anzeigen kann, Aktionszeile und „Weitere Optionen anzeigen“ ausgenommen – bieten andere Betriebssysteme wie Fedora Xfce ein vergleichsweise schlankeres Kontextmenü mit nur zehn Einträgen. Diese Diskrepanz verdeutlicht Microsofts Ansatz, umfangreiche Auswahlmöglichkeiten bereitzustellen, die Nutzer, die eine einfachere Bedienung bevorzugen, möglicherweise überfordern.

Neben der optionalen Nutzung von KI-Aktionen verbessert Microsoft das Kontextmenü durch ein neues Untermenü zur Dateiverwaltung, das Befehle wie „ Komprimieren nach…“ und „Pfad kopieren“ zusammenfasst. Zudem gruppiert das Unternehmen alle OneDrive-Optionen in einem einzigen, übersichtlichen Menü, was die Organisation und Benutzerfreundlichkeit für die Dateiverwaltung in der Cloud optimiert.

Mit diesen Anpassungen unterstreicht Microsoft sein Engagement, sich an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren und das Windows 11-Erlebnis insgesamt zu verbessern. Auch in Zukunft wird das Betriebssystem durch das Feedback der Nutzer kontinuierlich weiterentwickelt.

Für detailliertere Informationen besuchen Sie Neowin.

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