Die chinesische Zentralbank (BOE) erfüllt Apples hohe Standards für OLED-Displays des iPhone 17 nicht.

Die chinesische Zentralbank (BOE) erfüllt Apples hohe Standards für OLED-Displays des iPhone 17 nicht.

Die ambitionierten Pläne von BOE, in Apples lukrative Lieferkette einzudringen, scheinen erhebliche Rückschläge erlitten zu haben. Der chinesische Hersteller hat derzeit Schwierigkeiten, Apples strenge Qualitätskriterien für LTPO-OLED-Panels zu erfüllen.

BOE kämpft mit Qualitätsproblemen bei LTPO-OLED-Panels

Einem Bericht des südkoreanischen Nachrichtenportals ZDNet zufolge konnte BOE den Auftrag über 10 Millionen LTPO-OLED-Panels, den Apple Anfang des dritten Quartals 2026 erteilt hatte, nicht erfüllen. Das Unternehmen, dem es an Erfahrung in der Herstellung von LTPO-OLED-Panels (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) mangelt, hatte gehofft, durch umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit noch in diesem Jahr in Apples umfangreiche iPhone-Lieferkette integriert zu werden. Die prognostizierten Liefermengen könnten bis zu 40 Millionen Einheiten erreichen.

Leider konnte BOE die von Apple geforderten hohen Qualitätsstandards nicht erfüllen. Daher übernimmt Samsung Display nun den ursprünglichen Auftrag von BOE über 10 Millionen LTPO-OLED-Panels und erhöht seine Lieferungen an Apple von 80 Millionen auf 90 Millionen Einheiten.

Bemerkenswerterweise ist BOEs Fähigkeit, die anhaltenden Produktionsprobleme seiner OLED-Panels zu beheben, weiterhin begrenzt. Dies ist überraschend, da die X3-OLED-Panels des Unternehmens bereits im OnePlus 15 zum Einsatz kommen, das über ein 6, 78-Zoll-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 165 Hz verfügt. Diese Diskrepanz wirft Fragen hinsichtlich der Qualitätssicherungsmaßnahmen von BOE für Apple-spezifische Produkte auf.

Zu den Herausforderungen für BOE kommt hinzu, dass die US-Handelskommission (ITC) kürzlich zugunsten von Samsung Display entschieden und BOE des Diebstahls geistigen Eigentums im Zusammenhang mit Geschäftsgeheimnissen von Samsung für schuldig befunden hat. Dieses Urteil beruht auf der Beschäftigung ehemaliger Mitarbeiter von Samsung Display durch BOE und dem mutmaßlichen Gebrauch vertraulicher Informationen. Folglich ist der Import von BOEs OLED-Panels in den USA für die nächsten 15 Jahre untersagt, wodurch Samsung und LG in absehbarer Zeit uneingeschränkten Zugang zu diesem lukrativen Marktsegment erhalten. Samsung führt diesen Rechtsstreit in den USA bereits seit 2023, und das jüngste Urteil könnte dem Unternehmen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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