In der zweiten Jahreshälfte 2022 lag die Auslastung der Samsung-Foundry-Anlagen bei lediglich 50 Prozent. Jüngste Berichte deuten jedoch auf eine positive Entwicklung hin: Die Auslastung ist mittlerweile auf 60 Prozent gestiegen. Diese Verbesserung korreliert mit den Fortschritten des Unternehmens bei seiner 2-nm-Gate-All-Around-Technologie (GAA), die Ausbeuten von rund 50 Prozent erzielt. Samsung strebt bis 2027 die Profitabilität seiner Foundry-Aktivitäten an; Prognosen zufolge könnte der operative Gewinn in diesem Jahr außergewöhnliche 69 Milliarden US-Dollar erreichen.
Die Wende: Erholung von den Herausforderungen der 3-nm-GAA
Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem 3-nm-GAA-Prozess haben Samsungs Finanzen erheblich belastet und aufgrund der geringen Ausbeute Kunden zu Konkurrenten wie TSMC getrieben. Jüngste Erkenntnisse von ZDNet zeigen, dass Samsungs Sparte außerhalb des Speicherbereichs Verluste in Höhe von schätzungsweise 2 Billionen Won (rund 1, 36 Milliarden US-Dollar) verzeichnete. Glücklicherweise scheint das Unternehmen diesen Trend umzukehren.
Der Anstieg der Auslastungsraten wird zwar nicht primär durch 2-nm-GAA-Kunden getrieben – obwohl bemerkenswerte Verträge abgeschlossen wurden, darunter ein 16, 5 Milliarden US-Dollar schwerer Auftrag von Tesla für die Produktion des AI6-Chips –, der Aufschwung ist jedoch größtenteils auf die gestiegenen Bestellungen für 4-nm- und 8-nm-Technologien zurückzuführen. Die aktuellen Ausbeuten des 4-nm-Prozesses liegen Berichten zufolge bei zuverlässigeren 60–70 Prozent. Darüber hinaus wurde bekannt, dass Samsung kürzlich einen 100-Millionen-Dollar-Auftrag von einem US-amerikanischen KI-Unternehmen für die Entwicklung eines Omni-Prozessors erhalten hat.
Was den erheblichen Verlust von 1, 36 Milliarden US-Dollar betrifft, so deuten Berichte auf eine Reduzierung auf etwa 1 Billion Won (rund 680 Millionen US-Dollar) in den letzten Quartalen des Jahres 2025 hin, was darauf schließen lässt, dass Samsung stetig Fortschritte in Richtung finanzieller Stabilität macht. Gleichzeitig profitiert Samsung im Speicherbereich von der aktuellen Marktknappheit und konnte die DRAM-Produktion um 5 Prozent auf 8 Millionen Wafer steigern. Dennoch liegt dies noch unter der für das Jahr erwarteten Nachfrage, da der Hersteller einen vorsichtigen Ansatz verfolgt und sich auf zukünftige Marktanpassungen vorbereitet.
Weitere Informationen finden Sie in der Originalmeldung auf ZDNet.
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