Die aktuelle Marktdynamik zeigt, dass ein 128 GB DDR5-Speichermodul mittlerweile teurer ist als die GeForce RTX 5070 Ti, was eine signifikante Verschiebung bei den Speicherpreisen verdeutlicht.
V-Color 128 GB Server-Grade DDR5-Module kosten jetzt fast 875 US-Dollar; Händler aktualisieren die Preise regelmäßig.
Historisch gesehen lagen die durchschnittlichen Kosten für 32-GB-DDR5-RAM-Kits vor dem weit verbreiteten RAM-Mangel zwischen 100 und 150 US-Dollar. Die Preise sind jedoch rasant gestiegen und haben sich in vielen Regionen fast vervier- bis verfünffacht. Während sich einige Märkte stabilisiert haben, setzt sich ein besorgniserregender Trend fort: Händler ändern ihre Preisschilder häufig, was die fast vierfachen Kosten für DDR5-RAM-Kits widerspiegelt.
Zieh die neuen an! pic.twitter.com/2Fn5Hpkmoj
— Alex Ziskind (@digitalix) 30. Januar 2026
Ein Händler hat beispielsweise den Preis des 32-GB-TeamGroup-DDR5-Speicherkits mit 6000 MT/s mehrfach angepasst; er liegt nun bei 459 US-Dollar. In China wurde das Gloway-32-GB-DDR5-Kit mit 6000 MT/s sogar zu einem erstaunlichen Preis von 3359 Yuan angeboten, was umgerechnet etwa 483 US-Dollar entspricht. Besonders auffällig sind die Preissteigerungen von Speichermodulen mit CXMT-Chips um bis zu 600 %, was die anhaltende Marktvolatilität verdeutlicht.

In Japan präsentierte ein anderer Händler ein Server-Speicherkit mit einer Preisstruktur, die potenzielle Käufer schockieren dürfte: über 2 Millionen Yen, umgerechnet mehr als 14.000 US-Dollar. Das bedeutet, dass ein einzelnes 128-GB-Modul umgerechnet etwa 3.500 US-Dollar kosten könnte, was wiederum fast 875 US-Dollar für jede 32 GB RAM-Kapazität ergibt.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass sich der Preis für 32-GB-DDR5-Speicherkits für Endverbraucher im Vergleich zum vorherigen Markt fast verdoppelt hat. Für aufmerksame Käufer gibt es jedoch weiterhin Angebote. Beispielsweise sind auf Amazon USA einige 32-GB-DDR5-6400-Kits noch ab 359 US-Dollar erhältlich, die meisten kosten aber mittlerweile über 400 US-Dollar. Die meisten Gaming-PCs der Mittelklasse sind heutzutage mit 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, während High-End-Konfigurationen oft zwischen 48 GB und 128 GB umfassen.
Angesichts dieser Entwicklungen sind auch die Kosten für die wichtigsten Komponenten eines Budget- oder Mittelklasse-Gaming-PCs deutlich gestiegen. Ein 32-GB-DDR5-Speicherkit kostet derzeit etwa 400 US-Dollar, während eine hochwertige 1-TB-NVMe-SSD zwischen 250 und 300 US-Dollar liegt. Allein für diese Komponenten belaufen sich die Kosten somit auf rund 700 US-Dollar. Berücksichtigt man die gestiegenen Preise für Grafikkarten und weitere Komponenten, übersteigt der Preis für einen einfachen Mittelklasse-Gaming-PC mittlerweile 2.500 US-Dollar – deutlich mehr als die durchschnittlichen Kosten von unter 1.500 US-Dollar im letzten Jahr.
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