CD Projekt RED verkauft GOG an Mitbegründer Michał Kiciński
Am 29. Dezember 2025 sorgte CD Projekt RED in der Spielebranche für Aufsehen mit der Ankündigung des Verkaufs seiner digitalen Vertriebsplattform GOG (ehemals Good Old Games ).Die Plattform wurde von Michał Kiciński, einem der Gründer von GOG und CD Projekt, für angeblich 25 Millionen US-Dollar erworben.
Kicińskis Rückkehr in die Gaming-Arena
In einem kürzlich geführten Interview mit GamesIndustry.biz äußerte Kiciński seine Begeisterung über die Rückkehr in die Spielebranche nach einer längeren Pause. Sein Ausscheiden bei CD Projekt RED fiel mit der Veröffentlichung des ersten Teaser-Trailers zu Cyberpunk 2077 am 10. Januar 2013 zusammen. Angesichts der heutigen, von Valves Steam dominierten Spielelandschaft, das kürzlich einen neuen Rekord an gleichzeitig aktiven Nutzern aufstellte, ist Kiciński von dem Potenzial von GOG überzeugt, sich eine Nische zu erobern.
Wettbewerb annehmen und Chancen erkennen
„Ich sehe mehr Chancen als Nachteile“, bemerkte Kiciński. Er betonte, dass Steam zwar einen beeindruckenden Marktanteil von 80 % besitze, diese Dominanz aber weniger ein Hindernis als vielmehr eine Chance darstelle, ein Marktsegment zu erobern.„Es gibt einen großen Konkurrenten, und es wird für ihn schwierig sein, den Markt zu verteidigen“, erklärte er. Kiciński ist der Ansicht, dass GOG sich auf seine unverwechselbare Identität in der Gaming-Community konzentrieren sollte, die unter Gamern bereits hohes Ansehen genießt.
Strategische Ausrichtung für GOG
Kiciński stellte klar, dass er nicht, wie der Epic Games Store, direkt mit Steam im Bereich der AAA-Titel konkurrieren will. Stattdessen setzt GOG auf Partnerschaften mit kleineren Entwicklern und Publishern und fördert ein vielfältiges, auf die Zielgruppe zugeschnittenes Angebot. Zudem versicherte Kiciński den Fans, dass GOG CD Projekt RED weiterhin unterstützen wird, indem die Spiele zu für das polnische Unternehmen günstigen Preisen angeboten werden. So wird sichergestellt, dass alle, die CDPR unterstützen möchten, GOG als bevorzugte Plattform nutzen können, da dadurch mehr Gelder direkt dem Studio zugutekommen.
Kicińskis Vision für GOG scheint nicht nur in den aktuellen Trends der Spielebranche verwurzelt zu sein, sondern wird auch von dem Wunsch angetrieben, Innovationen zu fördern und gleichzeitig auf Kernwerten zu basieren, was eine vielversprechende Zukunft für die Plattform verspricht.
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