Nach dem Abschluss der MSI-Konferenz hat ASUS offiziell seine AGESA 1.2.7.0 BIOS-Version vorgestellt, die voraussichtlich Unterstützung für die neuen Zen 5-basierten APUs auf der AM5-Plattform bieten wird.
ASUS veröffentlicht AGESA 1.2.7.0 BIOS: Verbesserte CPU-Kompatibilität und Ausblick auf die kommenden Ryzen 9000G APUs
Letzten Monat veröffentlichte ASUS zunächst das AGESA 1.2.7.0 BIOS als Betaversion. Dabei wurde bekannt, dass die neue Version die erwarteten Zen-5-basierten APUs unterstützen würde. Vor wenigen Tagen kündigte ASUS die offizielle, stabile Version dieses BIOS an, die eine verbesserte Kompatibilität mit zukünftigen CPUs gewährleisten soll. Obwohl die Versionshinweise die Unterstützung für Ryzen 9000G APUs nicht explizit erwähnen, deuten sie auf Verbesserungen der Kompatibilität mit verschiedenen CPUs und Geräten hin.

ASUS hat zwar noch keine offizielle Ankündigung gemacht, doch frühere Berichte deuteten darauf hin, dass das AGESA 1.2.7.0 BIOS speziell für Zen-5-basierte APUs, darunter die AMD Krackan Point- und Strix Point-Familien, entwickelt wurde. Insbesondere die Präsenz der Strix Point-Familie in der AGESA 1.2.7.0-Firmware lässt vermuten, dass AMD plant, leistungsstarke APUs für die AM5-Plattform zu veröffentlichen, die über die aktuellen 8-Kern-/16-Thread-Modelle hinausgehen.

Es ist noch unklar, ob AMD die neuen Zen-5-APUs als Ryzen 9000G oder Ryzen 10000G vermarkten wird; dennoch dürften diese APUs zu den leistungsstärksten Desktop-Prozessoren auf dem Markt gehören. Die zeitnahe Veröffentlichung neuer BIOS-Updates durch Mainboard-Hersteller deutet darauf hin, dass diese APUs bald erhältlich sein werden, und Berichten zufolge könnten sie noch in diesem Jahr im Handel erscheinen.
Die Krackan Point APUs werden voraussichtlich Einsteigerkonfigurationen mit 6- und 8-Kern-Modellen bieten. Die Strix Point APUs hingegen sollen mit leistungsstärkeren 10- und 12-Kern-Varianten aufwarten. Diese neuen APUs werden auf RDNA 3.5 basierende Grafik integrieren, beispielsweise mit den Varianten Radeon 840M, 860M, 880M und 890M. Leistungsmäßig erwarten wir, dass diese Desktop-APUs ihre mobilen Strix Point-Pendants übertreffen werden, da sie von höheren Leistungsgrenzen und potenziell verbesserten Taktraten sowohl für die CPUs als auch für die integrierten GPUs profitieren.
Weitere Informationen finden Sie unter: @unikoshardware und ASUS.
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