Das am 9. Dezember 2025 veröffentlichte Windows 11-Update KB5072033 ist das letzte Patch-Tuesday-Update des Jahres. Erste Tests deuten zwar auf eine verbesserte Stabilität im Vergleich zu früheren Versionen hin, jedoch haben einige Nutzer Installationsfehler gemeldet. Außerdem traten Probleme mit dem Windows-Subsystem für Linux (WSL) und anhaltende weiße Bildschirmflackern im Datei-Explorer auf.
Behebung von weißen Blitzen im Datei-Explorer: Die anhaltende Herausforderung

Die Einführung des Dunkelmodus für Dialogfelder, wie beispielsweise die Bestätigungsabfrage zum Löschen, im November-2025-Update lenkte die Aufmerksamkeit auf Flackerprobleme im Datei-Explorer, insbesondere beim Navigieren zur Galerie oder Startseite und beim Wechseln zwischen Registerkarten. Diese Instabilität betrifft auch das Detailfenster.
Microsoft hat einige dieser Probleme mit dem weißen Blitzen im Update KB5072033 behoben. Nutzer berichten von einer Lösung, wenn sie die Registerkarten „Startseite“ oder „Galerie“ aufrufen, während der Datei-Explorer bereits geöffnet ist. Das Öffnen einer neuen Registerkarte führt jedoch weiterhin zu einem deutlich sichtbaren weißen Blitzen, insbesondere während des Rendervorgangs beim Drücken der Tastenkombination Strg+T oder beim Klicken auf das Pluszeichen (+) im Datei-Explorer.
Tests haben gezeigt, dass dieses Blinken auch nach mehreren Neustarts weiterhin auftritt, was darauf hindeutet, dass es sich um ein beständiges Problem handelt, dessen sich die Benutzer bewusst sein sollten.
WSL-Verbindungsprobleme im Zusammenhang mit dem Update KB5072033
Zu allem Überfluss beeinträchtigt das jüngste Microsoft-Update auch das Windows-Subsystem für Linux (WSL).Dieses Problem betrifft alle Windows-Updates, die nach dem 28. Oktober veröffentlicht wurden, einschließlich KB5072033 für Windows 10.

Laut einem von Windows Latest identifizierten Supportdokument beeinträchtigt ein bestimmter Fehler in WSL bei Verwendung des gespiegelten Netzwerkmodus die Konnektivität bei der Nutzung bestimmter VPN-Anwendungen von Drittanbietern.
WSL ist für den Betrieb innerhalb der Windows-Umgebung konzipiert und ermöglicht den nahtlosen Zugriff auf das Windows-Netzwerk, sofern nicht ein gespiegeltes Netzwerk verwendet wird, das die Windows-Netzwerkkonfiguration direkt emuliert. Nach dem letzten Update kann bei VPN-Verbindungen die Fehlermeldung „Keine Route zum Host“ auftreten, was den Zugriff auf Dienste wie GitHub beeinträchtigt.
Microsoft führt dieses Problem darauf zurück, dass die virtuelle Schnittstelle des VPN nicht effektiv auf ARP-Anfragen (Address Resolution Protocol) reagiert. Insbesondere Benutzer von Cisco Secure Client (ehemals Cisco AnyConnect) und OpenVPN berichten von diesem Verbindungsproblem.
Microsoft teilt zwar mit, dass Nutzer von Windows Home oder Pro seltener von WSL-Problemen betroffen sind, doch haben Betroffene derzeit keine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen. Das Unternehmen untersucht den Sachverhalt aktiv; eine Lösung wird voraussichtlich im Patch-Tuesday-Update am 13. Januar 2026 enthalten sein.
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