Das Windows 11-Update für Dezember 2025 ist offiziell erschienen und bringt zahlreiche spannende neue Funktionen und Verbesserungen mit sich. Unserer Analyse zufolge ist dieses Update sehr umfangreich und bietet für eine breite Nutzergruppe etwas.
Dieses Update mit der Bezeichnung KB5070311 fasst alle vorherigen Updates seit 2025 zusammen und dient somit als umfassender Patch für das Betriebssystem.Die Einführung dieser Änderungen erfolgt schrittweise, sodass einige Benutzer möglicherweise nicht alle Funktionen sofort sehen.
Für die Nutzer bietet das Update eine überarbeitete Datei-Explorer-Oberfläche, Verbesserungen am Startmenü sowie allgemeine Optimierungen bei den Einstellungen, Spielen und der Systemstabilität. Zusätzlich wurden Verbesserungen für Copilot+-PCs integriert und der hartnäckige Fehler „Nicht unterstützte Grafikkarte erkannt“ behoben, der bei zahlreichen Spielen auftrat.
Was ist im Windows 11-Update vom Dezember 2025 enthalten?
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Verbesserungen aus dem Patch-Tuesday-Update im Dezember:
- Eine komplette Überarbeitung des Datei-Explorers hin zu einem dunklen Modus mit aktualisierten Dialogfeldern, Fortschrittsbalken und Bestätigungsaufforderungen.
- Die Kontextmenüs im Datei-Explorer wurden neu gestaltet und bieten nun eine übersichtlichere Darstellung durch die Gruppierung ähnlicher Aktionen.
- Visuelle Verbesserungen in der Einstellungen-App, darunter eine neu gestaltete Info-Seite und die Verlagerung der Tastatur- und Cursor-Einstellungen aus der Systemsteuerung.
- Aktivierte virtuelle Arbeitsbereiche, zugänglich über Einstellungen > Systeme > Erweitert.
- Widgets zeigen jetzt Dashboard-Badges, eine verbesserte Navigation und Optionen zum Festlegen eines Standard-Dashboards an.
- Erweiterte Kompatibilität mit dem Xbox-Vollbildmodus für mehr Windows-Mobilgeräte.
- Behobene Grafikprobleme, darunter die Beseitigung irreführender Warnungen wie „Nicht unterstützte Grafikkarte erkannt“ in einigen Spielen.
- Verbesserte Leistung und Reaktionsfähigkeit der HID-Tastaturhintergrundbeleuchtung.
- Optimierte Verwaltung verbundener Telefone auf der Seite „Mobile Geräte“ in den Einstellungen.
- Verbesserungen der Gesamtsystemleistung, was sich positiv auf die Suchgeschwindigkeit, die Multitasking-Fähigkeiten, hochauflösende Bildschirmabfragen und die Helligkeitsanpassung bei All-in-One-PCs auswirkt.
- Verbesserungen für Copilot+ PCs, einschließlich Anpassungen in der Agent-in-Settings-Oberfläche und einem neu gestalteten Click-to-Do-Kontextmenü.
- Erweiterte Funktionalität für Windows Studio Effects auf externen USB-Webcams und zusätzlichen Laptop-Kameras.
Wichtigste Änderungen in Windows 11 25H2 und 24H2
Das Betriebssystem wurde auf Windows 11 Build 26200.7462 für 25H2 und Build 26100.7462 für 24H2 aktualisiert. Werfen wir einen genaueren Blick auf einige der neuesten Verbesserungen.
Überarbeitete Datei-Explorer-Oberfläche
Dieses Update verleiht dem Datei-Explorer ein frisches Aussehen mit bedeutenden visuellen Verbesserungen. Insbesondere die Umstellung auf einen vollständigen Dunkelmodus ist abgeschlossen, sodass alle dateibezogenen Dialogfelder nun dem dunkleren Design entsprechen.
Dialogfelder für Aktionen wie Kopieren, Verschieben, Löschen und Umbenennen wurden im dunklen Design neu gestaltet und verfügen nun über blaue Fortschrittsanzeigen. Auch die Bestätigungsaufforderungen wurden überarbeitet, um die Konsistenz und den Arbeitsablauf zu verbessern.


Allerdings traten bei Nutzern möglicherweise Probleme während des optionalen Updates KB5070311 auf, darunter kurzzeitiges Aufblitzen eines weißen Bildschirms beim Öffnen des Datei-Explorers oder beim Wechseln zwischen Tabs. Glücklicherweise wurde dies im neuesten Update behoben.
Zu den weiteren ästhetischen Änderungen gehört ein übersichtlicheres Kontextmenü, das nun ein saubereres Layout für Funktionen wie Kopieren, Verschieben und Teilen verwendet und so die visuelle Unordnung reduziert.
Weitere Verbesserungen haben Probleme mit Miniaturansichten bestimmter Videodateien, die auf spezifischen EXIF-Metadaten basierten, behoben und eine unnötige Symbolleiste entfernt, die zuvor für einige Benutzer sichtbar war. Die Optionen im Kontextmenü (Rechtsklick) zeigen nun das korrekte Standard-App-Symbol anstelle eines leeren Platzhalters an.
Mit Blick auf die Zukunft ist eine Funktion zur Leistungssteigerung des Datei-Explorers durch Vorladen geplant, deren Veröffentlichung für Anfang 2026 erwartet wird.
Erweiterte Funktionalität der Taskleiste
Die Taskleiste wurde durch die Integration von Copilot deutlich aufgewertet. Beim Überfahren geöffneter Anwendungen mit dem Mauszeiger erscheint nun in der Miniaturansicht die neue Schaltfläche „Mit Copilot teilen“.Durch Aktivierung dieser Funktion wird der sichtbare Inhalt zur Analyse an Copilot Vision gesendet, ähnlich der Bildschirmfreigabe in Microsoft Teams.

Das Update führt außerdem flüssigere Übergänge beim Überfahren von App-Gruppen ein. Beim Bewegen des Mauszeigers über gruppierte Symbole reagieren die Vorschaubilder nun geschmeidiger, was das Benutzererlebnis beim Wechseln zwischen Apps verbessert.
Darüber hinaus wurden mehrere hartnäckige Fehler im Zusammenhang mit der Taskleiste behoben, darunter Probleme mit den Einstellungen für das automatische Ausblenden, der Sichtbarkeit der Taskleiste und der Größenkonsistenz der Symbole.
Verbesserungen der Einstellungen
Die Einstellungen-App wurde hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit verbessert. Dazu gehört eine neu organisierte Seite „Über“, die Systemdetails und Speicherlinks in einem übersichtlicheren Layout zusammenfasst.

Im Zuge der weiteren Verlagerung weg von der Systemsteuerung hat Microsoft die Einstellungen für die Tastaturwiederholungsverzögerung und die Cursorblinkrate in den Bereich „Bedienungshilfen“ verschoben. Auf der neuen Seite „Erweiterte Einstellungen“ können Benutzer virtuelle Arbeitsbereiche nun einfach aktivieren oder deaktivieren und so den Zugriff auf diese Funktionen vereinfachen.

Zahlreiche von Nutzern gemeldete Probleme wurden ebenfalls behoben, sodass die Suchleiste der Einstellungen in der Kompaktansicht nicht mehr mit den Fensterschaltflächen überlappt und unerwartete Programmabstürze beim Navigieren in den Datenschutzeinstellungen nicht mehr auftreten.
Spielverbesserungen
Microsoft hat große Fortschritte bei der Verbesserung der Spieleleistung erzielt, insbesondere auf Mobilgeräten. Die Vollbild-Funktion (FSE), die zunächst nur auf wenigen Geräten verfügbar war, ist nun auf eine größere Auswahl an Windows 11-Mobilgeräten ausgeweitet und bietet Nutzern ein konsolenähnliches Erlebnis.
Nutzer können den Vollbildmodus unter Einstellungen > Spiele > Vollbildmodus aktivieren und die Xbox-App als primäre Benutzeroberfläche festlegen. Diese Funktion verbessert die Leistung deutlich, indem Hintergrundprozesse effizienter verwaltet werden.
Ein wichtiger Fehler wurde behoben, der die irreführende Meldung „Nicht unterstützte Grafikkarte erkannt“ auslöste, die zuvor bei einigen Nutzern mit kompatiblen GPUs angezeigt wurde. Nutzer können Spiele nun ohne diese störende Meldung genießen.
Darüber hinaus wurden Verbesserungen für hochauflösende Displays implementiert, um sicherzustellen, dass Apps unterstützte Anzeigemodi abfragen können, ohne auf 4K- und Ultrawide-Monitoren merkliche Ruckler zu verursachen.
Aktualisierungen für das Widget-Dashboard
Das Widget-Board bietet nun die Möglichkeit, ein Standard-Dashboard festzulegen. Dies verbessert die Benutzerfreundlichkeit bei der Verwaltung mehrerer Dashboards. Anstatt das zuletzt angezeigte Dashboard erneut zu öffnen, können Benutzer jetzt einen bevorzugten Ausgangspunkt auswählen.
Neue numerische Symbole auf den Dashboard-Symbolen weisen auf das Vorhandensein von Warnungen oder Aktualisierungen hin, die automatisch gelöscht werden, sobald der Benutzer das Dashboard verlässt.
Erweiterte Windows-Freigabefunktionen

Die Windows-Freigabefunktion wurde weiter optimiert und verfügt nun über eine neue Drag-and-Drop-Funktion, die mehrere Dateien gleichzeitig unterstützt. Benutzer können mehrere Dateien in die Funktion ziehen und erhalten daraufhin auf die freigegebenen Inhalte zugeschnittene App-Empfehlungen.

Diese Drag-and-Drop-Funktion lässt sich unter Einstellungen > System > Teilen in der Nähe verwalten. OneDrive-Nutzer können außerdem Dateien mithilfe der Option „Link kopieren“ in der Teilen-Oberfläche einfach über andere Anwendungen teilen. Diese Funktion ist jedoch derzeit im Europäischen Wirtschaftsraum nicht verfügbar.
Verbesserungen für mobile Geräte und OneDrive
Microsoft treibt sein Ziel voran, Arbeitsabläufe zwischen PCs und Smartphones zu vereinheitlichen, indem es eine neue, zentrale Seite für Mobilgeräte einführt. Unter „Einstellungen“ > „Bluetooth & Geräte“ > „Mobilgeräte“ können Nutzer verbundene Smartphones, Berechtigungen und Funktionen wie die Nutzung eines Smartphones als angeschlossene Kamera verwalten.
Dieses Update ersetzt verstreute Einträge und bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Verwaltung der Gerätekonnektivität und -funktionen.
Bemerkenswerte Copilot+ PC-Updates
Die Einstellungen-App des Copilot+ PCs wurde mehrfach aktualisiert. Das Suchergebnisfeld zeigt nun mehr Einträge gleichzeitig an und verfügt über eine Scrollleiste für eine einfachere Navigation. Die empfohlenen Einstellungen reagieren jetzt schneller und bieten Kontextinformationen zu kürzlich vorgenommenen Änderungen.
Das „Click to Do“-Menü wurde überarbeitet und bietet nun eine übersichtlichere Darstellung häufiger Aktionen. Bei großen Grafiken oder Tabellen erscheint dieses Menü jetzt automatisch und erleichtert so die Navigation.
Die Kompatibilität von Windows Studio Effects wurde erweitert und umfasst nun mehr Kameratypen. Benutzer können nun Effekte für USB-Webcams und integrierte Laptop-Kameras unter Einstellungen > Bluetooth und Geräte > Kameras aktivieren.
Der Datei-Explorer wurde auf Copilot+-PCs ebenfalls aktualisiert und bietet nun neue Platzhaltertexte im Suchfeld, die die neueste Windows-Suchfunktion widerspiegeln, sowie die Möglichkeit, Fotos mithilfe von Microsoft Photos KI-kategorisiert anzuzeigen.
Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen im Dezember-Patch-Dienstag 2025
Das Dezember-Patch-Tuesday-Update (KB5072033) enthält wichtige Sicherheitspatches für Windows 11 Versionen 25H2 und 24H2 sowie nicht sicherheitsrelevante Verbesserungen, die im vorherigen optionalen Update KB5070311 eingeführt wurden.
Microsoft hat ein Netzwerkproblem im Zusammenhang mit externen virtuellen Switches in Hyper-V behoben, die nach einem Neustart ihre Netzwerkverbindungen verlieren konnten. Diese Korrektur minimiert Unterbrechungen für virtuelle Maschinen.
Für den Local Security Authority Subsystem Service (LSASS), der zuvor aufgrund von Zugriffsverletzungen abstürzte, wurden wichtige Stabilitätsverbesserungen implementiert. Auch die Zuverlässigkeit der Suche wurde deutlich verbessert, insbesondere beim Navigieren in SMB-Netzwerkfreigaben mit dem Datei-Explorer.
Was ist neu in Windows 11 23H2?
Die Windows 11-Version 23H2 wurde durch KB5071417 auf Build 22631.6345 aktualisiert. Dieses Update enthält eine einzige Verbesserung für PowerShell 5.1. Nach dem Update warnt der PowerShell-Befehl Invoke-WebRequest nun vor potenziellen Sicherheitsrisiken und erfordert eine Bestätigung durch den Benutzer zur Ausführung.
Diese einzelne Änderung isoliert die 23H2-Updates, um sie deutlich von den Weiterentwicklungen in den Versionen 25H2 und 24H2 zu trennen.
So installieren Sie das Patch-Dienstag-Update vom Dezember 2025
Das Dezember-Update wird als Windows 11 KB5072033 bereitgestellt und aktualisiert Benutzer je nach ihrer aktuellen Version auf Build 26200.7462 oder 26100.7462. Dieses kumulative Update umfasst alle vorherigen Verbesserungen und ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil es das letzte Update für 2025 ist.

Für alle, die an einer manuellen Installation interessiert sind:
- Einstellungen öffnen
- Wählen Sie Windows Update aus.
- Aktivieren Sie die Option „ Neueste Updates sofort nach Verfügbarkeit erhalten “.
- Klicken Sie auf „Nach Updates suchen“.
- Installieren Sie KB5072033, sobald es verfügbar ist.
Aufgrund der schrittweisen Einführung sind die Funktionen möglicherweise nicht sofort auf allen Geräten verfügbar. Sollten sie noch nicht sichtbar sein, ist dies völlig normal.
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