
Wichtige Erkenntnisse zum Skill-basierten Matchmaking in Call of Duty
- Charlie Olson, ein ehemaliger Entwickler von Call of Duty, behauptet, dass Skill-Based Matchmaking (SBMM) ein grundlegender Bestandteil der Franchise ist, der die Einbindung und Nachhaltigkeit der Spieler sicherstellt.
- Olson ist sich der Frustration der Community über SBMM bewusst, insbesondere im Hinblick auf die ungleichen Spieler und das nachlassende Gefühl, die Fähigkeiten zu beherrschen.
- Um SBMM zu verbessern, schlägt er Funktionen wie die Anzeige der durchschnittlichen Fähigkeiten der Spieler in Matchmaking-Lobbys und die Vergabe von XP-Boni für anspruchsvolle Matches vor.
Charlie Olson, der eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Matchmaking-Rating-Systems (MMR) für Call of Duty spielte, hat seine Meinung dazu dargelegt, warum SBMM ein fester Bestandteil der Serie bleiben wird. Dieses Matchmaking-System, das Spieler mit Gegnern ähnlicher Fähigkeitsstufen zusammenbringt, ist entscheidend für ein ausgewogenes Spielerlebnis. Die anhaltenden Debatten um SBMM, insbesondere während der aktuellen Staffel von Call of Duty: Black Ops 6, unterstreichen seinen spaltenden Charakter innerhalb der Gaming-Community.
SBMM soll eine faire Umgebung schaffen, in der Anfänger geschützt sind, während erfahrene Spieler auf Gegner mit vergleichbarem Können treffen. Viele Fans argumentieren jedoch, dass dieses System die allgemeine Community-Dynamik beeinträchtigen kann, da es häufig Neulinge bevorzugt und den Einfluss der Netzwerkqualität eines Spielers während der Spielzusammenstellung unterschätzt.
Warum Call of Dutys SBMM bleiben wird: Einblicke von Charlie Olson





- Trotz des Feedbacks und der Bedenken der Fans ist SBMM von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Engagements und der Nachhaltigkeit der Call of Duty -Reihe.
- Das System zielt darauf ab, für Fairness im Wettbewerb zu sorgen, indem weniger qualifizierte Spieler mit geeigneten Gegnern gepaart werden, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass erfahrene Spieler dennoch an wettbewerbsfähigen Spielen teilnehmen können.
- Olson weist darauf hin, dass das aktuelle SBMM-Modell für hochqualifizierte Spieler schädlich sein könnte, da es ihr Erfolgserlebnis und ihre Kompetenz mindert.
In seinen Diskussionen schlug Olson mehrere Verbesserungen für SBMM vor. Zu diesen Verbesserungen gehört, dass Spieler in Lobby-Bildschirmen Zugriff auf die durchschnittlichen Fähigkeiten ihrer Gegner haben und XP-Multiplikatoren als Anreiz für härtere Herausforderungen implementiert werden. Darüber hinaus ist er der Meinung, dass Spieler ihre MMR-Bewertungen direkt im Spiel einsehen können sollten, anstatt einen langwierigen Datenabfrageprozess bei Activision durchlaufen zu müssen.
Olson setzt sich seit langem für die Verbesserung der SBMM- und MMR-Systeme ein. Er erinnert sich, während seiner Amtszeit mehrere Vorschläge gemacht zu haben, darunter einen bemerkenswerten Pitch bei Infinity Ward während der Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 2019. Er erkennt jedoch die Schwierigkeiten an, Änderungen an etablierten Systemen vorzuschlagen, und stößt oft auf Widerstand von Teams, die mit den Feinheiten von SBMM nicht vertraut sind. Obwohl seine Konzepte noch nicht umgesetzt wurden, ist Olson fest davon überzeugt, dass die Spieler eine Plattform verdienen, um ihre Bedenken hinsichtlich des aktuellen Matchmaking-Frameworks zu äußern.
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