So richten Sie Safari-Profile auf iPhone und iPad für besseres Surfen ein

Wenn Sie iOS 17 oder iPadOS 17 auf Ihrem iPhone oder iPad nutzen, ist Ihnen vielleicht die neue Funktion „Safari-Profile“ aufgefallen. Sie ist überraschend praktisch, da Sie damit verschiedene Browserumgebungen – beispielsweise für die Arbeit und zum Surfen in der Freizeit – getrennt halten können, ohne dass sich alles vermischt. Allerdings ist es nicht ganz einfach herauszufinden, wie man diese Profile erstellt und verwaltet, da Apple einige Optionen gerne etwas versteckt. Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, die Einrichtung und Nutzung von Safari-Profilen zu vereinfachen. Anschließend verfügen Sie über mehrere Profile mit jeweils eigenen Cookies, Verlauf, Erweiterungen und Einstellungen – ideal, wenn Ihnen Datenschutz wichtig ist oder Sie einfach Ihre Tabs übersichtlich halten möchten.

So erstellen und verwalten Sie Safari-Profile auf iPhone und iPad

Erstellen eines neuen Safari-Profils

Zunächst einmal müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Gerät auf iOS 17 oder iPadOS 17 aktualisiert ist, denn nur so können Sie die neuen Funktionen nutzen. Vielleicht haben Sie vorher schon mit Tab-Gruppen gearbeitet, die eine gewisse Trennung ermöglichten, aber jetzt gibt es richtige Profile – ähnlich wie separate Benutzerkonten auf einem gemeinsam genutzten PC. Der Vorteil: Sie können Ihre beruflichen und privaten Daten komplett trennen, ohne dass Verlauf oder Cookies miteinander verknüpft werden. Ihre Profile werden auf all Ihren Apple-Geräten synchronisiert, auf denen Sie mit demselben Account angemeldet sind. Je nachdem, wie viele Profile Sie einrichten, kann das Vor- und Nachteile haben.

  • Öffnen Sie die Einstellungen -App auf Ihrem iPhone oder iPad.(Ja, dieses winzige Symbol, das überall zu finden ist.)
  • Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf Safari. Apple versteckt viele dieser Optionen jetzt im Safari-Menü.
  • Suchen Sie nach einem Abschnitt namens „Profile“. Falls dieser nicht angezeigt wird, stellen Sie sicher, dass das Betriebssystem Ihres Geräts auf dem neuesten Stand ist. Manchmal ist nach einem Update ein Neustart erforderlich, damit die neuen Einstellungen korrekt angezeigt werden.
  • Tippen Sie auf „Neues Profil“ – das ist der Button, den Sie suchen.
  • Geben Sie Ihrem Profil einen Namen, wählen Sie ein Symbol und eine Hintergrundfarbe, damit Sie es auf einen Blick erkennen. Denn Safari möchte es natürlich etwas persönlicher gestalten als nur mit „Profil 1“.
  • In den Einstellungen Ihres Profils können Sie beispielsweise Ihre Lieblingswebseiten, das Öffnen neuer Tabs und die Aktivierung bestimmter Erweiterungen anpassen. Wenn Ihnen Datenschutz besonders wichtig ist, können Sie hier auch Cookies oder Pop-ups deaktivieren.
  • Klicken Sie auf „Fertig“, und voilà, Ihr neues Profil ist erstellt. Sie können diesen Schritt wiederholen, falls Sie weitere Profile für unterschiedliche Zwecke benötigen.

Nur zur Info: Diese Profile werden auf all Ihren Apple-Geräten synchronisiert, die mit derselben Apple-ID verknüpft sind. Wenn Sie also Ihren Mac oder Ihr iPad einschalten, werden dieselben Profile angezeigt. Das ist zwar praktisch, aber auch etwas beunruhigend, wenn Ihnen Ihre Privatsphäre sehr wichtig ist – überlegen Sie sich also gut, was Sie synchronisieren.

Wechseln zwischen Profilen in Safari

Sobald Ihre Profile eingerichtet sind, ist das Wechseln kinderleicht. Allerdings ist die Vorgehensweise nicht ganz offensichtlich. Sie müssen Safari auf Ihrem Gerät öffnen und den Profilschalter finden. So geht’s:

  • Öffnen Sie Safari. Ganz einfach. Das Symbol befindet sich normalerweise unten auf dem Bildschirm Ihres iPhones oder oben auf dem iPad.
  • Tippen Sie auf das Tabs-Symbol, das je nach Version das quadratische Symbol unten rechts oder oben rechts ist.
  • Tippen Sie auf das Listensymbol oder, falls vorhanden, auf das Personensymbol, das Profile anzeigt. Auf einem iPad wird möglicherweise ein anderes Symbol angezeigt – beispielsweise das Symbol für die Tab-Gruppe oder das Profilsymbol.
  • Ganz unten sollte ein Menü „Profile“ angezeigt werden. Tippen Sie darauf und wählen Sie das Profil aus, zu dem Sie wechseln möchten.
  • Wenn Sie in dieser Umgebung weiter surfen möchten, tippen Sie einfach auf das Plus-Symbol, um einen neuen Tab zu öffnen. Jedes Profil speichert seine eigenen Cookies, seinen eigenen Verlauf usw., was ziemlich praktisch ist.

Nach dem Wechsel kann sich das Design oder die Hintergrundfarbe ändern, um Ihnen einen visuellen Hinweis zu geben – das verhindert, dass Sie versehentlich im falschen Profil surfen, insbesondere wenn Sie mehrere Profile haben. Falls Sie später Änderungen vornehmen möchten, gehen Sie einfach zu Einstellungen > Safari > Profile und bearbeiten, benennen oder löschen Sie Profile nach Bedarf. Ganz einfach.

Ein Profil entfernen, wenn es nicht mehr benötigt wird

Profile lassen sich genauso einfach löschen, aber denken Sie daran: Dabei werden alle in diesem Profil gespeicherten Daten gelöscht – Cookies, Verlauf, gespeicherte Passwörter usw. Sichern Sie wichtige Daten daher gegebenenfalls an einem anderen Ort.

  • Öffne die Einstellungen erneut.
  • Scrollen Sie zu Safari.
  • Gehen Sie zum Bereich „Profile“ und suchen Sie das Profil, das Sie löschen möchten.
  • Tippen Sie darauf und wählen Sie dann „Profil löschen“. Bestätigen Sie gegebenenfalls.

Das war’s – fertig. Das Profil und alle zugehörigen Daten sind gelöscht. Denn natürlich muss Apple das Ganze etwas kompliziert gestalten, um uns auf Trab zu halten.

Ja, die neuen Safari-Profile sind zwar nicht perfekt, aber ein Schritt in Richtung mehr Datenschutz und bessere Verwaltung, wenn man sich mit den Einstellungen auseinandersetzt. Der Prozess mag anfangs etwas knifflig sein, besonders wenn man die neue Benutzeroberfläche noch nicht kennt, aber sobald man den Dreh raus hat, ist es ziemlich nützlich.

Zusammenfassung

  • Aktualisieren Sie Ihr Gerät auf iOS 17/iPadOS 17, denn nur so erhalten Sie Safari-Profile.
  • Profile erstellen über Einstellungen > Safari > Profile.
  • Wechseln Sie das Profil in Safari über das Profilmenü am unteren Rand des Browserfensters.
  • Profile können in den Einstellungen gelöscht werden, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Beachten Sie jedoch, dass es zu Datenverlust kommen kann.

Zusammenfassung

Ehrlich gesagt ist diese Profilfunktion eine nette Ergänzung – vorausgesetzt, sie funktioniert reibungslos. Auf manchen Systemen funktionieren Profilsynchronisierung und Einstellungen besser als auf anderen, daher sollte man sich nicht wundern, wenn es anfangs etwas unzuverlässig ist. Insgesamt ist es aber eine gute Möglichkeit, das Surfverhalten übersichtlich zu trennen, ohne auf Drittanbieter-Tools oder mehrere Browser zurückgreifen zu müssen. Man sollte nur nicht den Überblick darüber verlieren, welches Profil man gerade verwendet, sonst kann es zu Verwechslungen kommen. Hoffentlich spart das jemandem Zeit und Nerven – denn die Navigation durch Apples Menüs kann manchmal ganz schön nervig sein.

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