So beheben Sie die Fehlermeldung „BSOD-Fehler 333: Registrierungsfehler“ unter Windows

Das Problem mit der Fehlermeldung „BSOD Error 333 Registry Failure“ ist ziemlich nervig, vor allem, weil es sich um eine typische Support-Betrugsmasche handelt. Der Bildschirm wird mit gefälschten Warnungen überflutet, die den Eindruck erwecken, der PC stünde kurz vor dem Totalausfall, und man wird aufgefordert, eine gefälschte Microsoft-Nummer anzurufen. Meistens ist dies die Folge von Adware oder potenziell unerwünschten Programmen, die sich bei der Installation kostenloser oder gecrackter Software eingeschlichen haben. Das Tückische daran ist, dass die Betrugs-Pop-ups selbst nach dem Schließen des Browsers blitzschnell wieder erscheinen. Es ist zwar lästig, aber mit ein paar einfachen Schritten lässt sich das Problem beheben.

Wie behebt man die Fehlermeldung „BSOD-Fehler 333: Registrierungsfehler“?

Entfernen Sie die Adware oder verdächtigen Programme von Ihrem System.

Der erste Schritt besteht darin, die Ursache dieser betrügerischen Pop-ups zu finden und zu entfernen. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein werbefinanziertes Programm oder ein potenziell unerwünschtes Programm (PUP), das im Zuge eines Downloads oder Updates installiert wurde. Diese Programme sind heimtückisch und tarnen sich oft als legitime Software. Am besten scannen Sie Ihr System mit einem vertrauenswürdigen Antiviren- oder Anti-Malware-Tool wie Malwarebytes oder der in Windows integrierten Sicherheitsfunktion. Manchmal hilft auch die manuelle Entfernung, insbesondere wenn sich diese PUPs hartnäckig nicht beseitigen lassen.

  1. Überprüfen Sie kürzlich installierte Programme: Gehen Sie zu Systemsteuerung > Programme und Funktionen (unter Windows 7/XP) oder Einstellungen > Apps & Features (Windows 8/10).
  2. Sortieren Sie nach Installationsdatum und achten Sie auf verdächtige oder unbekannte Einträge. Einige davon könnten die Adware sein, die all diese Probleme verursacht.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das fragliche Programm und wählen Sie „Deinstallieren“. Denken Sie daran: Programme mit ungewöhnlichen Namen sollten wahrscheinlich entfernt werden. Falls eine Deinstallationsoption verfügbar ist, führen Sie diese aus und starten Sie anschließend Ihren PC neu.

In manchen Fällen kann die Verwendung eines speziellen Tools zur Entfernung potenziell unerwünschter Programme (PUPs) wie adwCleaner oder Malwarebytes den Prozess automatisieren und verbliebene Dateien gründlicher beseitigen. Denn ehrlich gesagt reicht eine manuelle Bereinigung nicht immer aus – diese Infektionen verstecken sich gerne im System, und ein gründlicher Scan kann auch übersehene Bedrohungen aufspüren.

Google Chrome zurücksetzen

Nachdem Sie das Schadprogramm entfernt haben, denken Sie daran, dass Browsererweiterungen oder manipulierte Einstellungen oft die Ursache für das erneute Erscheinen der gefälschten Warnung sind. Chrome zurückzusetzen ist einfach und effektiv. Dadurch wird der Browser auf den Standardzustand zurückgesetzt und schädliche Erweiterungen oder geänderte Einstellungen werden gelöscht, die den Betrug erneut auslösen könnten.

  1. Öffnen Sie Chrome, klicken Sie auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke und wählen Sie dann „Weitere Tools“ > „Erweiterungen“.
  2. Halten Sie Ausschau nach Erweiterungen, die verdächtig aussehen oder die Sie nicht selbst installiert haben, und klicken Sie dann auf das Papierkorbsymbol, um sie zu entfernen.
  3. Gehen Sie zurück zum Menü (wiederum oben rechts, drei Punkte) und wählen Sie dann Einstellungen.
  4. Scrollen Sie nach unten, um „Zurücksetzen und aufräumen“ zu finden, oder geben Sie einfach „Zurücksetzen“ in die Suchleiste unter „Einstellungen“ ein und klicken Sie auf „ Einstellungen auf die ursprünglichen Standardwerte zurücksetzen“.
  5. Es erscheint ein Bestätigungsfenster. Bestätigen Sie, dass Sie zurücksetzen möchten. Chrome löscht dann die Erweiterungen, Cookies, den Cache und die Einstellungen und beseitigt so hoffentlich die Spuren des Betrugs.

Bei manchen Systemen beseitigt dieses Zurücksetzen die Betrugs-Pop-ups dauerhaft. Bei anderen müssen Sie möglicherweise nach schädlichen Erweiterungen suchen oder zusätzliche Einstellungen ändern. Die Entfernung von Adware verhindert in der Regel, dass diese gefälschten Fehlermeldungen zukünftig auftreten. Setzen Sie vorsichtshalber auch andere Browser wie Edge oder Firefox zurück, falls diese Betrugs-Pop-ups dort ebenfalls angezeigt werden – die Anleitungen sind für alle Browser sehr ähnlich.

Hier erfahren Sie, wie Sie Internet Explorer zurücksetzen, hier wird das Zurücksetzen von Edge erklärt und hier geht es um Firefox. Es empfiehlt sich, vorsichtshalber alle Browser zurückzusetzen.

Zusammenfassung

  • Deinstallieren Sie verdächtige oder unbekannte Programme, die möglicherweise die betrügerischen Pop-ups verursachen.
  • Führen Sie einen vollständigen Malware-Scan mit vertrauenswürdigen Tools wie Malwarebytes durch.
  • Setzen Sie Ihren Browser zurück, um alle verbliebenen schädlichen Erweiterungen oder Einstellungen zu entfernen.
  • Seien Sie vorsichtig bei der Installation von Gratis- oder gecrackter Software – deaktivieren Sie vorausgewählte Kontrollkästchen und achten Sie während der Installation genau darauf.

Zusammenfassung

Gefälschte Bluescreens und betrügerische Support-Pop-ups sind lästig, aber behebbar. Entfernen Sie die Adware und setzen Sie Ihre Browser zurück, dann sollte alles wieder funktionieren. Wichtig ist, bei Softwareinstallationen wachsam zu sein und den Warnmeldungen nicht zu vertrauen – meistens handelt es sich nur um Betrugsversuche. Hoffentlich hält das einen Betrüger davon ab, sein Ziel zu erreichen.