Dieses Problem mit dem Bluescreen, insbesondere mit Fehlercode 133 nach einer Neuinstallation von Windows 10, ist ziemlich nervig. Man führt die üblichen Maßnahmen durch – Treiber aktualisieren, Systemscans durchführen – und landet trotzdem in dieser verdammten Neustartschleife. Offensichtlich stimmt etwas nicht, aber die genaue Ursache zu finden, kann schwierig sein. Ziel ist es, die Abstürze zu beheben, das System zu stabilisieren und idealerweise die zugrundeliegende Ursache für den wiederholten Bluescreen zu beseitigen. Die Lösungsansätze erfordern etwas Ausprobieren, haben aber bei einigen Systemen funktioniert, also versuchen Sie es einfach.
So beheben Sie den Bluescreen-Fehlercode 133 in Windows 10
Aktualisieren Sie die Hardwaretreiber, um den Fehler zu beheben.
Dies ist in der Regel ein guter erster Schritt, da veraltete oder beschädigte Gerätetreiber, insbesondere Grafiktreiber, Bluescreens verursachen können. Windows hat manchmal Probleme mit Treibern, vor allem, wenn diese bei der Installation nicht korrekt installiert wurden oder ein kürzlich durchgeführtes Windows-Update mit vorhandenen Treibern in Konflikt steht.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Geräte-Manager (oder suchen Sie danach).Auf manchen Systemen ist er möglicherweise ausgeblendet; in diesem Fall müssen Sie sich eventuell durch einige Ordner klicken.
- Suchen Sie den Abschnitt, der für Ihre Hardware relevant ist, z. B.„ Grafikkarten“. Wenn Sie ein gelbes Warnsymbol sehen, bedeutet dies, dass der Treiber nicht korrekt funktioniert.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Gerät und wählen Sie „Treiber aktualisieren“.
- Wählen Sie „Automatisch nach Treibern suchen“. Windows versucht dann, die neueste Version online zu finden. Manchmal funktioniert das, manchmal nicht – das hängt davon ab, wie aktuell Ihre Hardware ist und ob Windows über eine aktuelle Treiberdatenbank verfügt.
Falls die integrierte Update-Funktion keine Treiber findet oder Sie ganz sichergehen möchten, können Sie die manuelle Suche überspringen und direkt zu den Treiber-Downloads von Nvidia oder der Website Ihres Grafikkartenherstellers gehen. Für mehrere Treiber-Updates oder Backups kann ein automatisches Treiber-Update-Programm wie Winhance zudem viel Zeit sparen.
Kürzlich installierte Anwendungen deinstallieren
Manchmal kommt es vor, dass neu installierte Software mit Windows in Konflikt gerät und einen Bluescreen verursacht. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn Sie Treiberaktualisierungstools, GPU-Verwaltungsprogramme oder andere Systemanwendungen installiert haben.
- Klicken Sie auf das Windows-Suchfeld, geben Sie „Apps & Features“ ein und öffnen Sie es.
- Scrollen Sie durch die Liste oder verwenden Sie die Suchleiste, um Apps zu finden, die Sie vor Kurzem, etwa zur Zeit des Auftretens der Abstürze, hinzugefügt haben.
- Klicken Sie auf jede fragwürdige App und drücken Sie auf „Deinstallieren“.
- Folgen Sie den Anweisungen und bestätigen Sie mit „Ja“, wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) um Erlaubnis fragt. Möglicherweise müssen Sie den Computer anschließend neu starten.
Starten Sie den Computer neu, nachdem Sie verdächtige Apps entfernt haben. Manchmal reicht das schon, um die Neustartschleife zu beenden und das System zu stabilisieren. Wenn Sie nicht sicher sind, welche App die Abstürze verursacht hat, überlegen Sie, ob Sie kurz vor dem Auftreten der Abstürze etwas Neues installiert haben, beispielsweise Systemoptimierungstools oder ähnliche Programme.
Festplatte auf Fehler prüfen
Wenn die Festplatte selbst defekte Sektoren oder Dateisystemprobleme aufweist, reagiert Windows mit Fehlfunktionen und zeigt einen Bluescreen an. Eine Festplattenprüfung kann diese Probleme aufdecken und beheben und so die Neustarts hoffentlich verhindern.
- Suchen Sie im Startmenü nach cmd.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeaufforderung und wählen Sie „Als Administrator ausführen“.
- Geben Sie an der Eingabeaufforderung den gewünschten Text ein
chkdsk /f /rund drücken Sie die Eingabetaste. - Sie werden darauf hingewiesen, dass das Laufwerk verwendet wird; drücken Sie Y, um eine Überprüfung beim nächsten Neustart zu planen.
- Starten Sie anschließend Ihren PC neu und lassen Sie Windows das Laufwerk scannen und reparieren. Hinweis: Dies kann einige Zeit dauern, haben Sie also Geduld.
Dies ist besonders hilfreich, wenn neben Bluescreens auch Festplattenfehler oder häufige Systemabstürze auftreten. Bei einem Festplattenausfall können die Systemdateien stark beschädigt sein, was uns zum nächsten Schritt führt.
Führen Sie eine Systemdateiprüfung (SFC) durch.
Beschädigte Systemdateien sind eine häufige Ursache für unerwartete Bluescreens nach Neuinstallationen. Ein SFC-Scan kann einige dieser beschädigten Systemdateien automatisch erkennen und reparieren.
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator (suchen Sie danach, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Als Administrator ausführen“).
- Geben Sie den Text ein
sfc /scannowund drücken Sie die Eingabetaste. - Lassen Sie den Scanvorgang laufen – er kann 10–15 Minuten dauern. Sie sehen den Fortschritt, und nach Abschluss wird Ihnen angezeigt, ob Probleme behoben wurden.
- Falls SFC Probleme findet, die es nicht beheben konnte, müssen Sie es möglicherweise im abgesicherten Modus ausführen oder DISM-Befehle verwenden, um das Windows-Image zu reparieren.
Starten Sie anschließend Ihren PC neu und prüfen Sie, ob die Bluescreens (BSODs) weiterhin auftreten. Beachten Sie: Manchmal werden diese Fehler durch einen Hardwaredefekt verursacht. Sollte das Problem weiterhin bestehen, überprüfen Sie den Arbeitsspeicher (RAM) oder sogar Ihr Netzteil. Im Allgemeinen decken diese Schritte jedoch die häufigsten softwarebedingten Ursachen ab.
Und schließlich, weil Windows es einem natürlich unnötig schwer macht, sollten Sie sich darauf einstellen, dass die Fehlersuche etwas holprig werden kann. Hoffentlich helfen Ihnen diese Methoden aber, die Neustartschleife zu durchbrechen und wieder normal zu funktionieren. Denken Sie daran: Nicht jede Lösung ist garantiert, aber dies sind einige der häufigsten und effektivsten Ansätze, die ich in solchen Situationen beobachtet habe.
Zusammenfassung
- Aktualisieren Sie die Treiber, insbesondere die Grafiktreiber – verwenden Sie dazu den Geräte-Manager oder ein Tool wie Winhance.
- Deinstallieren Sie jegliche kürzlich hinzugefügte Software, die möglicherweise Konflikte verursacht.
- Überprüfen Sie Ihre Festplatte mit chkdsk auf Fehler.
- Führen Sie einen SFC-Scan durch, um beschädigte Systemdateien zu reparieren.
Zusammenfassung
Dieser ganze Prozess kann frustrierend sein, aber das systematische Durchgehen dieser Lösungsansätze stabilisiert das System in der Regel. Sollte das Problem weiterhin bestehen, lohnt es sich, Hardwarekomponenten wie den Arbeitsspeicher zu überprüfen oder Windows sogar neu zu installieren. Oftmals reichen die oben genannten Lösungen jedoch aus, um die Hauptursachen zu beseitigen. Hoffentlich hilft das jemandem, sich nicht allzu lange den Kopf zu zerbrechen – und denken Sie daran: Manchmal genügt schon ein Treiberupdate oder eine einfache Festplattenprüfung, um das Problem zu beheben. Viel Erfolg!