So beheben Sie den Bluescreen-Fehler DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (ndis.sys) unter Windows

Haben Sie auch schon mal diesen lästigen Bluescreen mit der Fehlermeldung DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (ndis.sys) gesehen? Echt ärgerlich, denn Ihr Laptop stürzt plötzlich ab, oft beim Surfen, Spielen oder nach der Installation neuer Treiber oder Hardware. Das ist ein typisches Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt – entweder mit den Netzwerktreibern, Malware oder beschädigten Systemdateien. Die gute Nachricht: Es gibt ein paar praktische Schritte, mit denen Sie das Problem hoffentlich beheben und Ihr System wieder reibungsloser laufen lassen können. Nur zur Warnung: Manchmal ist es etwas knifflig, und bei manchen Systemen brauchen Sie dafür ein paar Versuche oder einen Neustart. Aber so ist Windows eben – immer wieder für Überraschungen gut.

Wie man den Bluescreen-Fehler DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (ndis.sys) behebt

Netzwerktreiber zurücksetzen – Weil Updates manchmal Chaos verursachen können.

Das ist ein Klassiker: Wenn der Fehler nach einem Treiber- oder Windows-Update auftritt, kann ein Downgrade die schnelle Lösung sein. Dadurch wird der Treiber auf eine frühere, funktionierende Version zurückgesetzt. Außerdem ist der neueste Treiber auf manchen Rechnern nicht vollständig kompatibel oder enthält Fehler. Wenn Sie direkt nach einem Treiber- oder Systemupdate einen Bluescreen sehen, versuchen Sie es.

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen Sie zum Geräte-Manager.
  • Navigieren Sie zu Netzwerkadapter, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Ihr Netzwerkgerät und wählen Sie Eigenschaften.
  • Wählen Sie die Registerkarte „Treiber“.
  • Klicken Sie auf „Treiber zurücksetzen“. Bestätigen Sie mit „Ja“. Wenn die Option ausgegraut ist, bedeutet dies wahrscheinlich, dass keine vorherige Treiberversion gespeichert ist.Überspringen Sie diesen Schritt in diesem Fall.

Wichtig zu wissen: Bei manchen Systemen funktioniert das Zurücksetzen nur, wenn kürzlich ein Treiberupdate durchgeführt wurde. Andernfalls ist die Option möglicherweise ausgegraut, sollte aber dennoch überprüft werden. Normalerweise behebt dies das Problem, falls es treiberbedingt ist.

Netzwerktreiber aktualisieren oder neu installieren – Denn veraltete Treiber sind eine häufige Ursache.

Wenn ein Rollback nicht möglich ist oder nicht geholfen hat, ist die manuelle Treiberaktualisierung der nächste Schritt. Manchmal verpasst Windows Updates oder beschädigt Treiberdateien, was zu diesen Bluescreens führt. So gehen Sie vor:

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie ein devmgmt.mscund drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Erweitern Sie im Geräte-Manager den Eintrag Netzwerkadapter. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Netzwerkkarte und wählen Sie „Gerät deinstallieren“.
  3. Falls Sie dazu aufgefordert werden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen zum Löschen der Treibersoftware (sofern verfügbar).Bestätigen Sie die Eingabe und warten Sie die Deinstallation ab.
  4. Starten Sie Ihren PC neu. Nach dem Neustart sollte Windows versuchen, den Treiber automatisch neu zu installieren. Falls dies nicht funktioniert, besuchen Sie die Website des Herstellers – beispielsweise die Ihres Laptop-Herstellers oder des Herstellers Ihrer Netzwerkkarte – und laden Sie den neuesten Treiber manuell herunter.
  5. Klicken Sie im Geräte-Manager auf das Menü „Aktion“ und wählen Sie „Nach geänderter Hardware suchen“. Dadurch wird Windows gezwungen, fehlende Treiber zu erkennen und zu installieren.

Bonus: Vergessen Sie nicht, Ihre WLAN-Adapter neu zu installieren, falls Sie separate Adapter verwenden – Treiberänderungen können manchmal zu Problemen führen. Dadurch lässt sich der ndis.sys-BSOD oft dauerhaft beheben.

Führen Sie SFC und CHKDSK aus – zur Überprüfung auf Systemdatei- oder Festplattenbeschädigung.

Da Windows bekanntlich gerne komplizierte Dinge verursacht, können auch beschädigte Systemdateien oder fehlerhafte Sektoren auf der Festplatte diesen Fehler auslösen. Systemscans können diese Probleme erkennen und beheben.

  • Öffnen Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten (suchen Sie danach, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Als Administrator ausführen “).
  • Ausführen sfc /scannow– dadurch werden beschädigte Systemdateien überprüft und repariert. Einfach eingeben, Enter drücken und warten. Das Fenster erst schließen, wenn der Vorgang abgeschlossen ist.
  • Führen Sie anschließend den Befehl aus chkdsk /f /r. Sie werden gefragt, ob Sie ihn beim nächsten Neustart ausführen möchten – geben Sie Y ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  • Starten Sie Ihren PC neu, damit chkdsk seine Arbeit erledigen kann (dies kann je nach Festplattengröße einige Zeit dauern).Dieser Vorgang sucht nach fehlerhaften Sektoren und ordnet Daten bei Bedarf neu zu.

Empfohlene Vorgehensweise: Führen Sie diese Scans erst nach der Behebung von Treiberproblemen durch. Manchmal decken sie zugrundeliegende Festplattenprobleme auf, die zu wiederkehrenden Abstürzen führen können.

System auf einen früheren Zustand zurücksetzen – Denn manchmal ist es am einfachsten, kürzlich vorgenommene Änderungen rückgängig zu machen.

Wenn der Fehler nach all diesen Schritten weiterhin besteht, kann die Wiederherstellung Ihres Systems auf einen früheren Wiederherstellungspunkt helfen. Dadurch werden Zeitpunkte wiederhergestellt, an denen alles stabil lief, und Windows könnte wieder in einen funktionierenden Zustand versetzt werden.

  1. Klicken Sie auf das Startmenü und suchen Sie dann nach „Systemwiederherstellung“. Möglicherweise benötigen Sie die Genehmigung eines Administrators.
  2. Folgen Sie den Anweisungen, um einen Wiederherstellungspunkt von vor dem Auftreten des BSOD auszuwählen.
  3. Schließen Sie den Assistenten ab und starten Sie das System neu. Dadurch werden Systemdateien, Einstellungen und einige Treiber auf einen vorherigen Zustand zurückgesetzt.

Wichtig: Durch das Wiederherstellen eines früheren Zustands werden Ihre persönlichen Dateien nicht gelöscht, aber kürzlich vorgenommene Softwareänderungen und Treiberaktualisierungen werden rückgängig gemacht. Sichern Sie daher vorsichtshalber alle kürzlich installierten Programme.

Die Fehlersuche bei einem ndis.sys-BSOD kann sich als schwierig erweisen – mal liegt es an einem Treiberproblem, mal an Malware oder an einem Festplattenfehler. Wichtig ist, systematisch jede Ursache auszuschließen, ohne gleich vom schlimmsten Fall auszugehen.

Zusammenfassung

  • Versuchen Sie, die Netzwerktreiber auf die vorherige Version zurückzusetzen, falls der Bluescreen nach einem Update aufgetreten ist.
  • Netzwerkadapter manuell über den Geräte-Manager aktualisieren oder neu installieren.
  • Führen Sie eine Systemdateiprüfung sfc /scannowund eine Festplattenprüfung durch chkdsk /f /r.
  • Stellen Sie das System gegebenenfalls auf einen früheren Wiederherstellungspunkt zurück.
  • Scannen Sie nach Viren, insbesondere wenn sich Schadsoftware als ndis.sys tarnt.

Zusammenfassung

Wenn damit auch nur ein einziges Problem behoben werden kann, ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Manchmal sind diese Abstürze einfach ein Zeichen dafür, dass Windows unberechenbar ist, aber mit etwas Geduld lassen sie sich lösen. Hoffentlich erspart das ein paar Kopfschmerzen – viel Glück und Daumen drücken!