So beheben Sie den Bluescreen-Fehler Aswhdske.sys unter Windows

Ein Bluescreen, verursacht durch aswhdske.sys, ist ziemlich ärgerlich, da er unerwartet auftreten und den Arbeitsablauf stören kann. Meistens deutet er auf tieferliegende Probleme hin – beispielsweise beschädigte Systemdateien, veraltete Treiber oder Konflikte mit Software wie Avast. Manchmal handelt es sich aber auch nur um einen Treiberfehler oder eine Überhitzung. Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Lösungsansätze, und oft hilft es, ein paar auszuprobieren. Windows-Bluescreens sind zwar ärgerlich, haben aber häufig eine Ursache, die sich beheben lässt, ohne alles neu installieren zu müssen.

Wie man den aswhdske.sys BSOD in Windows behebt

Lösung 1. Beschädigte Systemdateien reparieren

Diese Lösung dient dazu, sicherzustellen, dass Ihre Windows-Systemdateien nicht vollständig beschädigt sind. Beschädigte oder fehlende Systemdateien können Bluescreens (BSODs) auslösen, insbesondere wenn Treiber oder kritische Kernelkomponenten betroffen sind. Die Verwendung der Eingabeaufforderung zur Ausführung des integrierten Systemdatei-Überprüfungsprogramms (SFC sfc /scannow) kann solche Probleme oft erkennen und beheben. Es ist erstaunlich, wie oft dieser kleine Befehl allein schon die Lösung sein kann. Falls SFC Fehler findet, können Sie DISM -Befehle ausführen, um Probleme mit dem Windows-Image zu beheben, die möglicherweise den Bluescreen verursachen.

  • Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator, indem Sie im Startmenü danach suchen, mit der rechten Maustaste darauf klicken und „ Als Administrator ausführen“ auswählen.
  • Geben Sie den Befehl ein sfc /scannowund drücken Sie die Eingabetaste. Berühren Sie nichts und warten Sie – es kann eine Weile dauern. Das Programm scannt Ihre Systemdateien und versucht, beschädigte Dateien zu reparieren.
  • Falls Fehler auftreten oder das Problem nicht behoben werden kann, starten Sie das System neu. Führen Sie anschließend die folgenden Befehle nacheinander aus:
    • DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
    • DISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
    • DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Bei manchen Rechnern behebt dies den Bluescreen beim ersten Versuch; bei anderen ist ein Neustart und eine erneute Ausführung oder eine Kombination mehrerer Lösungsansätze erforderlich. Normalerweise wird dadurch zumindest die Systembeschädigung eingegrenzt und Windows wieder in einen besseren Zustand versetzt.

Lösung 2. Avast neu installieren oder ordnungsgemäß aktualisieren

Falls Avast beteiligt ist – insbesondere wenn der Bluescreen nach einem Update oder einer Installation aufgetreten ist – kann eine Neuinstallation helfen. Avast und Windows vertragen sich nicht immer problemlos, vor allem wenn Avast-Dateien oder -Treiber beschädigt oder inkompatibel sind. Um Avast vollständig zu entfernen und es als Ursache auszuschließen:

  • Drücken Sie die Windows-Taste + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  • Navigieren Sie zu Apps > Installierte Apps.
  • Suchen Sie Avast in der Liste, klicken Sie auf die drei Punkte daneben, wählen Sie „Deinstallieren“ und folgen Sie den Anweisungen. Gegebenenfalls müssen Sie den Vorgang wiederholen, falls Reste vorhanden sind.
  • Nach der Deinstallation navigieren Sie zu C:\Programme (x86)\Avast und löschen Sie den Ordner manuell (falls er noch vorhanden ist).Es empfiehlt sich, alle verbliebenen Dateien zu entfernen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Starten Sie anschließend Ihren PC neu. Laden Sie dann das neueste Avast-Installationsprogramm von der offiziellen Avast-Website herunter und installieren Sie es neu. Eine Neuinstallation kann mitunter Treiber- oder Kompatibilitätsprobleme beheben, die zu Bluescreens führen.

    Lösung 3. Treiber aktualisieren

    Veraltete oder inkompatible Treiber sind eine häufige Ursache. Durch manuelles Suchen nach Updates oder mithilfe eines Treiberaktualisierungstools (wie z. B.DriverFix ) können Sie Ihre Hardware wieder in den Kompatibilitätsmodus versetzen. So gehen Sie manuell vor:

    • Öffnen Sie Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update.
    • Klicken Sie auf „ Nach Updates suchen“. Mit etwas Glück findet Windows optionale Treiberaktualisierungen, die Sie installieren können.
    • Falls nicht, besuchen Sie die Website des Geräteherstellers – beispielsweise Dell, HP, Asus usw.– und laden Sie die neuesten Treiber für Ihr spezifisches Modell herunter. Dies ist besonders wichtig für Grafik-, Speicher- oder Chipsatztreiber.

    Es ist ratsam, die Treiber aktuell zu halten, insbesondere wenn der Bluescreen nach einem Hardware-Update oder Treiberwechsel aufgetreten ist. Der Grund dafür ist zwar nicht immer klar, aber der Aufwand lohnt sich.

    Lösung 4. Auf Schadsoftware prüfen

    Malware kann alle möglichen Systeminstabilitäten verursachen, einschließlich Bluescreens. Ein vollständiger Scan mit Windows Defender ist ein guter erster Schritt:

    • Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie Microsoft Defender ein. Starten Sie die App.
    • Klicken Sie auf Viren- und Bedrohungsschutz.
    • Wählen Sie „Vollständiger Scan“ und klicken Sie auf „Jetzt scannen“. Das kann etwas dauern, aber Schadsoftware kann sich tief im System verstecken.

    Werden Bedrohungen gefunden, sollten diese unter Quarantäne gestellt oder entfernt werden. Nach der Bereinigung tritt ein Bluescreen deutlich seltener auf. Manchmal ist Schadsoftware heimtückisch, und bei tiefsitzenden Infektionen kann sogar eine Neuinstallation des Systems erforderlich sein.

    Lösung 5. Führen Sie einen sauberen Neustart durch.

    Wenn Sie vermuten, dass Drittanbieter-Apps Konflikte verursachen, kann ein sauberer Neustart helfen, die Ursache zu finden. Dabei werden alle nicht benötigten Autostartprogramme und -dienste deaktiviert, sodass nur die Windows-Kernprozesse aktiv bleiben.

    • Suchen Sie nach „Systemkonfiguration“ und öffnen Sie diese.
    • Aktivieren Sie unter dem Reiter „Dienste“ die Option „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ und klicken Sie anschließend auf „Alle deaktivieren“.
    • Wechseln Sie zur Registerkarte „Autostart“ und klicken Sie auf „Task-Manager öffnen“.
    • Deaktivieren Sie im Task-Manager alle Drittanbieter-Startprogramme. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Deaktivieren“.
    • Schließen Sie den Task-Manager und klicken Sie auf „Übernehmen“. Starten Sie anschließend Ihren PC neu. Prüfen Sie, ob der Bluescreen weiterhin auftritt. Falls nicht, ist wahrscheinlich eines der deaktivierten Programme die Ursache. Aktivieren Sie die Programme nacheinander wieder, um den Übeltäter zu finden.

    Lösung 6. Führen Sie ein Downgrade der letzten Windows-Updates durch.

    Manchmal verursacht ein neues Windows-Update Probleme. Wenn nach einem kürzlich erfolgten Update ein Bluescreen auftritt, kann ein Downgrade helfen.

    • Öffnen Sie Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf.
    • Klicken Sie auf „Updates deinstallieren“.
    • Suchen Sie in der Liste nach den neuesten Updates, wählen Sie diese aus und klicken Sie auf „Deinstallieren“. Starten Sie den Computer anschließend neu.

    Das ist zwar langfristig nicht ideal, kann aber verhindern, dass neue Updates Probleme verursachen, während man auf eine Fehlerbehebung oder einen Patch von Microsoft oder dem Hardwarehersteller wartet.

    Lösung 7. Verwenden Sie die Systemwiederherstellung, um in der Zeit zurückzureisen.

    Falls kürzlich Probleme aufgetreten sind und Sie einen Wiederherstellungspunkt von vor dem Auftreten des Bluescreens haben, kann dies eine schnelle Lösung sein. Dadurch wird Ihr System auf einen früheren Zustand zurückgesetzt, ohne Ihre persönlichen Dateien zu beeinträchtigen (in der Regel):

    • Drücken Sie die Windows-Taste + R, geben Sie ein SystemPropertiesProtectionund drücken Sie die Eingabetaste.
    • Wechseln Sie zur Registerkarte „Systemschutz“ und klicken Sie auf „Systemwiederherstellung“.
    • Folgen Sie den Anweisungen, wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt vor dem Auftreten des Bluescreens und lassen Sie den Vorgang abschließen. Starten Sie den Computer anschließend neu.

    Lösung 8. Führen Sie eine Reparaturinstallation von Windows durch.

    Wenn alles andere fehlschlägt, ist eine Reparaturinstallation eine sichere Möglichkeit, Windows aufzufrischen, ohne Ihre Dateien oder Apps zu verlieren. Es ist wie eine Neuinstallation von Windows, aber Ihre Einstellungen und Daten bleiben erhalten.

    • Laden Sie die Installationsmedien von der Microsoft-Website herunter.
    • Starten Sie das Media Creation Tool und wählen Sie „Installationsmedium für einen anderen PC erstellen“.
    • Stecken Sie Ihren USB-Stick ein, wählen Sie ihn aus und lassen Sie das Tool Windows darauf schreiben.
    • Starten Sie Ihren betroffenen Computer von dem USB-Stick und führen Sie die Datei Setup.exe aus. Folgen Sie den Anweisungen – wählen Sie bei Aufforderung die Option zum Beibehalten Ihrer Apps, Dateien und Einstellungen.

    Hoffentlich hilft einer dieser Tipps, den Bluescreen zu beheben. Es ist zwar etwas mühsam, aber oft genügt es, die Hinweise – Treiber, Softwarekonflikte oder beschädigte Dateien – zusammenzutragen und zu beheben.

    Zusammenfassung

    • Führen Sie die Befehle Run sfc /scannowund DISM aus, um Systemdateien zu reparieren.
    • Installieren oder aktualisieren Sie Avast sorgfältig, um Konflikte zu vermeiden.
    • Überprüfen und aktualisieren Sie die Treiber, insbesondere nach größeren Windows-Updates.
    • Scannen Sie den Computer mit Windows Defender oder einer Software Ihrer Wahl auf Schadsoftware.
    • Führen Sie einen sauberen Neustart durch, um problematische Drittanbieter-Apps zu identifizieren.
    • Deinstallieren Sie die letzten Updates, falls diese Probleme verursacht haben.
    • Verwenden Sie die Systemwiederherstellung, um zu einem vorherigen funktionierenden Zustand zurückzukehren.
    • Als letzten Ausweg sollten Sie eine Reparaturinstallation von Windows durchführen.

    Zusammenfassung

    Dieser ganze Prozess mag sich manchmal wie ein Ratespiel anfühlen, aber meistens lässt sich das Problem beheben, ohne alles löschen zu müssen. Es geht darum, die Ursache – Software, Treiber oder Systemfehler – einzugrenzen und zu beheben. Bei einem System reichte ein einfaches Treiberupdate auf Anhieb; bei einem anderen musste ich die letzten Updates deinstallieren und Systemscans durchführen. Ich weiß nicht genau, warum es funktioniert, aber es funktioniert. Hoffentlich erspart das jemandem stundenlange Frustration.