Behebung des BAD_OBJECT_HEADER-BSOD unter Windows – Klartext
Ein plötzlicher Bluescreen mit der Fehlermeldung BAD_OBJECT_HEADER ist schon ärgerlich genug. Solche Fehler können das System in eine Neustartschleife zwingen oder ohne Vorwarnung zum Absturz bringen und die Arbeit unmöglich machen. Meistens liegt es an Treiber- oder Speicherproblemen – manchmal auch an beidem. Zum Glück gibt es ein paar Schritte, die helfen können, dieses Problem zu beheben. Keine Garantie, aber vielleicht ersparen Sie sich eine Neuinstallation oder stundenlanges Herumprobieren.
Ich kenne das Problem und habe ein paar Tricks gefunden, die geholfen haben. Manche Rechner brauchten ein Treiberupdate, andere einen Speichertest. Und ja, Windows selbst zu aktualisieren hilft, Fehler zu beheben, die diesen Fehler auslösen könnten. Es geht also nicht darum, auf ein Wunder zu hoffen, sondern um praktische Fehlerbehebung. Hier sind ein paar erste Lösungsansätze und ein paar Optionen, falls das nicht hilft.
Wie man den BAD_OBJECT_HEADER-BSOD in Windows behebt
Lösung 1. Stellen Sie sicher, dass Windows auf dem neuesten Stand ist.
Das ist zwar ziemlich offensichtlich, aber auch eine der effektivsten Methoden. Windows-Updates beheben häufig Fehler, lösen Kompatibilitätsprobleme und enthalten Treiberaktualisierungen, die den Bluescreen (BSOD) möglicherweise beheben. Bei manchen Systemen sind veraltete Systemdateien oder Fehler die Ursache. Daher ist die Suche nach Updates der erste Schritt.
- Geben Sie „Windows Update“ in die Suchleiste ein und drücken Sie die Eingabetaste.
- Klicken Sie im rechten Bereich auf „ Nach Updates suchen“.
- Lassen Sie es einfach laufen – installieren Sie alles, was als kritisch oder optional gekennzeichnet ist.
- Führen Sie anschließend einen Neustart durch und prüfen Sie, ob der Fehler erneut auftritt.
Lösung 2. Windows daran hindern, nach Abstürzen automatisch neu zu starten
Wenn Ihr PC nach einem Bluescreen sofort neu startet, ist es schwieriger, die Ursache zu finden. Durch Deaktivieren des automatischen Neustarts haben Sie Zeit, die Fehlermeldung zu lesen und möglicherweise Hinweise zu sammeln oder zumindest zu verhindern, dass die Fehlerinformationen beim Absturz verloren gehen. Diese Lösung hilft, wenn Sie in einer Endlosschleife feststecken oder die vollständige Bluescreen-Meldung sehen möchten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie System.
- Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf „Erweiterte Systemeinstellungen“ (möglicherweise finden Sie diese Option unter „Verwandte Einstellungen “).
- Klicken Sie im Abschnitt „Start und Wiederherstellung“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
- Deaktivieren Sie unter „Systemausfall“ die Option „Automatisch neu starten“.
- Klicken Sie zweimal auf OK und starten Sie Ihren PC neu.
Statt eines automatischen Neustarts friert Ihr System nun beim Bluescreen ein, sodass Sie bei Bedarf ein Foto machen oder den Stoppcode notieren können. Bei manchen Systemen liefert dies ein klareres Bild der Fehlerursache.
Lösung 3. Treiber aktualisieren – insbesondere Grafik- und Chipsatztreiber
Dieses Problem tritt häufig auf, wenn Treiber nicht korrekt funktionieren. Seltsamerweise kommt es vor, dass manche Treiberversionen mit Hardware oder anderer Software in Konflikt geraten und so Systemabstürze verursachen. Die Aktualisierung über den Geräte-Manager ist zwar recht einfach, aber die neuesten Treiber von den Herstellerwebseiten (wie Nvidia, AMD, Intel) herunterzuladen, ist sicherer, falls Windows Update nicht hilft. Auf einem Rechner reichte es, nur die Intel-Grafiktreiber zu aktualisieren, auf einem anderen waren es die AMD-Chipsatztreiber. Ich bin mir nicht sicher, warum es manchmal funktioniert, aber ein Versuch ist es wert.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Geräte-Manager.
- Erweiterte Anzeigeadapter
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Grafikkarte und wählen Sie „Treiber aktualisieren“.
- Wählen Sie „Automatisch nach Fahrern suchen“.
- Wiederholen Sie den Vorgang gegebenenfalls für andere Geräte wie Netzwerkadapter oder Speicherkontroller.
- Starten Sie nach Abschluss der Arbeiten Ihren PC neu und prüfen Sie, ob der Bluescreen weiterhin angezeigt wird.
Tipp: Prüfen Sie auch die Website Ihres Hardwareherstellers auf die neuesten Treiber – die von Windows bereitgestellten Treiber sind manchmal veraltet oder nicht optimal.
Lösung 4. Führen Sie einen Speichertest durch, um RAM-Probleme auszuschließen.
Speicherfehler sind eine häufige Ursache für Bluescreens. Windows verfügt über ein integriertes Tool namens Windows-Speicherdiagnose, das recht einfach zu bedienen ist. Es startet Ihren PC neu und führt einen kurzen RAM-Test durch, der defekte Speichermodule erkennt und Ihnen stundenlange Frustration erspart. Beachten Sie jedoch, dass dies je nach RAM-Größe einige Zeit dauern kann.
- Geben Sie „Speicher“ in die Suchleiste ein und drücken Sie die Eingabetaste.
- Wählen Sie „ Jetzt neu starten“ und prüfen Sie auf Probleme (empfohlen).
- Ihr PC wird neu gestartet und testet automatisch Ihren Arbeitsspeicher (RAM).Die Ergebnisse werden nach dem Neustart angezeigt.
Wenn Fehler auftreten, müssen Sie möglicherweise einen RAM-Riegel austauschen oder neu einsetzen. Andernfalls deutet dies stark darauf hin, dass fehlerhafte Hardware die Systeminstabilität verursacht.
Lösung 5. Führen Sie die Systemdateiprüfung (SFC) aus, um beschädigte Systemdateien zu reparieren.
Beschädigte oder fehlende Systemdateien können ebenfalls BSOD-Fehler verursachen, einschließlich dieses Fehlers. Die Ausführung des SFC-Befehls ist eine Möglichkeit, dies zu beheben, und sie ist einfach durchzuführen:
- Geben Sie „cmd“ in die Windows-Suche ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen Sie „Als Administrator ausführen“.
- Geben Sie den Text ein
sfc /scannowund drücken Sie die Eingabetaste. - Lassen Sie den Scanvorgang laufen – das kann einige Minuten dauern.
- Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird Ihnen mitgeteilt, ob Probleme gefunden und behoben wurden.
- Starten Sie abschließend Ihren PC neu.
Manchmal werden dadurch Systeminkonsistenzen beseitigt, die zu kritischen Fehlern wie BAD_OBJECT_HEADER führen.
Durch das Durchprobieren dieser Optionen stabilisieren sich manche Systeme, und der Bluescreen (BSOD) ist möglicherweise nur auf einen Speicherfehler zurückzuführen. Sollte keine dieser Maßnahmen helfen, sind im nächsten Schritt weitergehende Hardware-Diagnosen oder sogar eine vollständige Neuinstallation von Windows erforderlich. In der Regel lässt sich die Ursache jedoch mit einer der oben genannten Methoden eingrenzen.
Zusammenfassung
- Stellen Sie sicher, dass Windows vollständig aktualisiert ist, um Fehler zu beheben.
- Deaktivieren Sie den automatischen Neustart, um die Fehlermeldung besser lesen zu können.
- Treiber von den Websites der Gerätehersteller aktualisieren
- Führen Sie einen Speichertest durch, um den Zustand des Arbeitsspeichers zu überprüfen.
- Führen Sie SFC aus, um beschädigte Systemdateien zu reparieren.
Zusammenfassung
Das behebt zwar nicht garantiert alle Probleme über Nacht, aber diese Schritte haben sich bei der Behebung von BAD_OBJECT_HEADER-BSODs als recht erfolgreich erwiesen. Manchmal liegt es nur an einem Treiberkonflikt, manchmal muss der Arbeitsspeicher überprüft werden. Hoffentlich hilft das jemandem, Frust zu vermeiden und vielleicht sogar eine Neuinstallation zu verhindern. Viel Glück und ignorieren Sie die Bluescreens nicht – sie wollen Ihnen etwas mitteilen.